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So zerschmettert Twitter Trumps «Videospiele machen gewalttätig»-Argumente



Nach den tragischen Attentaten am vergangenen Wochenende in den USA, suchen die Menschen nach den Auslösern solcher Taten. US-Präsident Trump gibt mitunter Shooter-Games die Schuld: «Wir müssen die Verherrlichung von Gewalt in unserer Gesellschaft stoppen. Dazu gehören auch die grausamen Videospiele, die heute alltäglich sind», so Trump am Montag.

Ob gewalttätige Videospiele tatsächlich zu Amokläufen animieren, ist wissenschaftlich umstritten. Twitter-User auf der ganzen Welt sprechen sich derzeit unisono dagegen aus. Unter dem Hashtag #VideogamesAreNotToBlame posten viele User Argumente dagegen – und machen sich über die Argumente Trumps lustig.

«Videospiele sind nicht das Problem. Ich bin mir sicher, ihr findet noch etwas anderes, dem ihr die Schuld geben könnt, anstatt das eigentliche Problem anzusprechen. Aber es gibt Forschung und Statistiken dazu.»

«Genau, weil ich Assassin's Creek spiele, denke ich, ich bin ein Mörder und laufe herum und ersteche Menschen. Meinen es diese Leute wirklich ernst?»

«Japan hat die höchsten Einnahmen pro Kopf aus Videospielen im Vergleich zu anderen Ländern.
USA: 40'000 Waffentote pro Jahr
Japan: Weniger als 10 Waffentote pro Jahr
Es sind nicht die Videospiele, es sind die Republikaner, die NRA und die weisse Vorherrschaft.»

«Sir. Ich spiele Computerspiele seit über 35 Jahren und diese haben mich nie gewalttätig gemacht. Tatsächlich haben mir die Video-Games mit meinen psychischen Problemen geholfen.»

«Wie Leute aussehen, die Videospiele beschuldigen.»

«Diese Trump-Logik muss man einfach lieben.»

(ohe)

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