International
Gesundheit

200 Persönlichkeiten fordern Ende von Impfstoff-Ungerechtigkeit

200 Persönlichkeiten fordern Ende von Impfstoff-Ungerechtigkeit

11.03.2023, 07:2611.03.2023, 07:26

Drei Jahre nach der Einstufung der Corona-Verbreitung als Pandemie haben knapp 200 Persönlichkeiten ein Ende der Impfstoff-Ungerechtigkeit in der Welt gefordert. Ein ungleicher Zugang zu Impfstoff wie während der Corona-Pandemie dürfe sich «niemals» wiederholen, erklärten sie am Samstag. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hatte die Verbreitung des Coronavirus am 11. März 2020 als Pandemie eingestuft.

FILE - A healthcare worker fills a syringe with the Pfizer COVID-19 vaccine at Jackson Memorial Hospital on Oct. 5, 2021, in Miami. Lawyers for a group of Navy SEALS and other Navy personnel who oppos ...
Eine Spritze wird mit dem Pfizer-Impfstoff aufgezogen.Bild: keystone

Die gegen das Coronavirus eingesetzten Impfstoffe waren und sind noch immer in den einzelnen Ländern unterschiedlich verfügbar. Während in den Industriestaaten relativ schnell grosse Teile der Bevölkerung geimpft wurden, stand in armen Ländern kaum Impfstoff zur Verfügung.

Dies dürfe sich bei künftigen Pandemien nicht wiederholen, hiess es in der nun veröffentlichten Erklärung, die von der Nichtregierungsorganisation People's Vaccine Alliance koordiniert wurde. «Die Entscheidungen, die jetzt getroffen werden, entscheiden, wie die Welt auf künftige globale Gesundheitskrisen vorbereitet ist und reagiert.»

Zu den Unterzeichnern der Erklärung gehören mehrere Nobelpreisträger, der frühere Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon sowie ehemalige Staats- und Regierungschefs aus mehr als 40 Ländern. (saw/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
«Nieder mit Xi Jinping!» – Proteste in China gegen Regierung
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Demokratische Funktionärin verweigert eigenem Senatskandidaten die Stimme
Im hart umkämpften Senatsrennen in Iowa gerät der demokratische Kandidat Josh Turek wegen eines Wahlspots unter Druck – aus den eigenen Reihen. Eine lokale Parteichefin kündigte sogar an, ihn nicht zu wählen.
Turek erklärt in der Werbung, er sei gegen Diskriminierung, lehne aber die Teilnahme von Transfrauen am Frauensport sowie eine Finanzierung geschlechtsangleichender Behandlungen durch Steuergelder ab. Kathy Winter, Vorsitzende der Demokratischen Partei im ländlichen Osceola County, erklärte daraufhin, sie könne Turek nicht wählen. Seine Aussagen widersprächen der Position der Demokratischen Partei in Iowa zu den Rechten von trans Menschen. Auch eine LGBTQ-Organisation kritisierte die Werbung. Andere Demokraten stellten sich dagegen hinter Turek, obwohl einige ebenfalls erklärten, mit dem Inhalt des Spots nicht einverstanden zu sein.
Zur Story