Besatzung überlebt Heli-Absturz bei Waldbrand-Einsatz in Griechenland
Bei einem Löscheinsatz zur Bekämpfung eines Wald- und Buschbrands ist in Griechenland ein Feuerwehrhubschrauber in einen See im Nordwesten des Landes gestürzt.
Der Unfall ereignete sich, als die Besatzung Wasser aus dem See aufnehmen wollte, um es danach über dem Brandgebiet abzuwerfen, wie der griechische Rundfunk ERTNews unter Berufung auf die Feuerwehr berichtete.
Die zwei Besatzungsmitglieder des Hubschraubers konnten nach Angaben der Feuerwehr aus eigenen Kräften das Ufer des Sees erreichen. Die Ursache des Absturzes war zunächst unklar. Der Hubschrauber war an den Löscharbeiten in der Region nahe der Regionalhauptstadt Ioannina beteiligt.
Griechenland hat seine Vorkehrungen gegen Waldbrände in diesem Sommer deutlich verstärkt und setzt dazu Dutzende Löschflugzeuge und Hubschrauber sowie mehr als 18'000 Einsatzkräfte ein. Im Sommer 2025 wurden nach offiziellen Angaben fast 48'000 Hektar Wald- und Buschland durch Brände zerstört. (sda/dpa)
