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Dritter Feuerwehrmann stirbt bei Waldbränden in Griechenland

Dritter Feuerwehrmann stirbt bei Waldbränden in Griechenland

30.07.2026, 08:0830.07.2026, 08:08

Bei den Waldbränden in Griechenland ist ein dritter Feuerwehrmann ums Leben gekommen. Er sei nahe einem Feuer bei Ageranos im Süden der Halbinsel Peloponnes bewusstlos aufgefunden und in einem Krankenhaus für tot erklärt worden, hiess es in Medienberichten unter Berufung auf die Feuerwehr. Zur genauen Todesursache gab es zunächst keine Angaben.

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Bei den Waldbränden in Griechenland ist ein weiterer Feuerwehrmann gestorben.Bild: keystone

Zuvor waren bereits auf der Insel Kreta zwei Feuerwehrleute im Kampf gegen die Flammen umgekommen. Die beiden Einsatzkräfte hätten im dichten Rauch die Orientierung verloren und seien in ihrem Fahrzeug von den Flammen umzingelt worden.

Der grossflächige Wald- und Flächenbrand im Süden Kretas ist weiterhin ausser Kontrolle. Nach Angaben des Zivilschutzes kämpfen Hunderte Feuerwehrleute gegen die Flammen, die sich seit Mittwoch im Gebiet südlich von Rethymno ausbreiten.

Urlauber in Sicherheit gebracht

Zahlreiche landwirtschaftliche Flächen, Olivenhaine sowie einzelne Häuser und Stallungen wurden beschädigt oder zerstört. Mehrere Ortschaften wurden vorsorglich über den Notdienst 112 evakuiert. Viele Urlauber mussten mit Booten aus der Region der beliebten Ferienortschaft Agia Galini an der Südküste der Insel geholt werden.

Laut der Vizegouverneurin der Insel Kreta, Maria Lioni, sind rund 8'000 Menschen insgesamt aus Ortschaft in Sicherheit gebracht wurden. «Es war eine albtraumhafte Nacht», sagte Lioni, im griechischen Fernsehen.

Löschflugzeuge zeitweise gar nicht einsetzbar

Starke und wechselnde Winde erschweren die Löscharbeiten erheblich. Nach Angaben der Einsatzkräfte können Löschflugzeuge und Hubschrauber derzeit nur eingeschränkt oder zeitweise gar nicht eingesetzt werden. Die Feuerwehr konzentriert sich deshalb vor allem auf den Schutz von Wohnhäusern und weiterer Infrastruktur.

Im Einsatz sind mehr als 200 Feuerwehrleute mit Dutzenden Fahrzeugen sowie freiwillige Helfer, unterstützt von kommunalen Einsatzkräften und der Polizei. Weitere Verstärkung ist auf dem Weg.

Auch im Osten Kretas, in der Region Sitia, brannte es. Dort ist die Lage den Behörden zufolge inzwischen weitgehend unter Kontrolle. Die Wettervorhersagen lassen jedoch eine erneute Zunahme der Winde erwarten, weshalb die Einsatzkräfte in Alarmbereitschaft bleiben. (dab/sda/dpa)

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