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Griechenland geht gegen E-Scooter vor: Das sind die neuen Gesetze

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Diese Gefährte gehören mittlerweile zu jedem Stadtbild in Europa – nun hat Griechenland genug.Bild: keystone

Verbot für Minderjährige und hohe Bussen: Griechenland hat genug von den E-Scootern

22.07.2026, 09:5222.07.2026, 09:52

Nach einer Serie schwerer Unfälle macht Griechenland Ernst: Das Parlament billigte ein neues Gesetz zu E-Scootern mit dem Ziel, das Chaos auf Strassen und Gehwegen zu beenden. Hohe Bussgelder drohen bei Verstössen.

Unter 17? E-Scooter sind tabu

Die wichtigste Neuerung: Jugendliche unter 17 Jahren dürfen E-Scooter im Strassenverkehr nicht mehr benutzen. Wer dabei erwischt wird, muss 150 Euro (139 Franken) zahlen. Vermietet ein Verleihunternehmen einen Roller an Unter-17-Jährige, werden für den Anbieter sogar 1000 Euro fällig.

Mykonos, Greece - May 7, 2024: Young man uses his smartphone to make a call or video call on a scooter without a helmet. Danger on the road due to cell phone use Symbol photo *** Junger Mann benutzt s ...
Auf dem E-Scooter ohne Helm und am Handy: Das wird in Griechenland künftig teuer.Bild: www.imago-images.de

Auch für Erwachsene wird es deutlich teurer. Auf Strassen, auf denen ein Tempolimit von 50 Kilometern pro Stunde und mehr gilt, sind E-Scooter künftig verboten. Wer dort trotzdem unterwegs ist, riskiert ein Bussgeld von 350 Euro.

Neu ist ausserdem die Pflicht zur Haftpflichtversicherung. Ohne Versicherung kostet die Fahrt 250 Euro Strafe. Fahrer müssen den Versicherungsnachweis jederzeit zusammen mit einem Ausweis vorzeigen können.

Falsch parkiert? Roller wird abgeschleppt

Kein Pardon gibt es künftig auch für achtlos abgestellte Roller. Blockieren sie Gehwege oder Zebrastreifen, können sie entfernt werden; es drohen Bussgelder zwischen 40 und 80 Euro.

Auch wer ohne Helm fährt oder während der Fahrt aufs Handy schaut oder Kopfhörer trägt, muss mit Strafen zwischen 40 und 150 Euro rechnen.

Immer mehr Verletzte in Kliniken

Die griechische Regierung reagiert mit der Verschärfung auf die stark gestiegene Zahl der Unfälle mit den Gefährten. Spitalärzte berichteten zuletzt von immer mehr teils schwer verletzten E-Scooter-Fahrern – vor allem Jugendliche, aber auch Urlauber.

Die Regierung argumentiert, junge Leute seien nicht für den Strassenverkehr ausgebildet, etwa durch einen Autoführerschein, und die Fahrer unterschätzten die Roller generell, die so schnell und gefährlich «wie in einem Videospiel» unterwegs seien. (leo/sda/dpa)

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Bekloppt «parkierte» E-Trottis

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quelle: amber vetter
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33 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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p4trick
22.07.2026 10:02registriert März 2017
Bitte auch in der Schweiz einführen 👍
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RAZORBACK
22.07.2026 10:04registriert Februar 2017
Guter Entscheid 👍🙏
Hoffentlich bei uns auch bald.
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Sacha Bundy
22.07.2026 10:04registriert Mai 2023
Endlich! - oje, schade, nicht in der Schweiz.
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