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Iran

Trump: Kein Treffen ohne ernsthaftes Interesse des Irans

Trump äussert sich zu möglichen Iran-Gesprächen – und droht

21.07.2026, 18:1121.07.2026, 18:56

Die USA sind nach Angaben von Präsident Donald Trump grundsätzlich zu Gesprächen mit Vertretern des Irans bereit. Voraussetzung sei jedoch, dass Teheran ernsthaft an substanziellen Verhandlungen interessiert sei, sagte Trump bei einem Treffen mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun im Weissen Haus.

«Sie wollen sich unbedingt treffen», sagte Trump über die iranische Führung. «Solange sie aber nicht bereit sind, sich auf ernsthafte Weise zu treffen, haben wir keinerlei Interesse daran.»

Trump widersprach damit der Einschätzung eines Reporters, wonach es keine Anzeichen für eine iranische Bereitschaft zur Beendigung der Kämpfe gebe. Der Präsident verwies auf Gespräche hinter den Kulissen.

Trump: Bald US-Angriff auf Gegend rund um «Pickaxe Mountain»

Trump hat zudem erneut mit US-Angriffen auf das Areal rund um die iranische Atomeinrichtung gedroht, die als «Pickaxe Mountain» bekannt ist. «Wir werden diesen Bereich in Kürze ins Visier nehmen, und zwar mit voller Wucht», sagte er. Bereits zuvor hatte der Republikaner eine entsprechende Attacke auf den Komplex angedroht, der im Berg Kuh-e Kolang südlich der Nuklearanlage Natans im Zentraliran liegt.

Trump betonte zudem, dass das US-Militär jede Anlage ins Visier nehmen werde, die die Führung in Teheran für atomare Zwecke nutzen wolle. Er drohte mit noch heftigeren Angriffen. «Ehrlich gesagt haben sie bislang nichts gesehen. Wir waren nett», behauptete er in Gegenwart von Journalisten und Politikern. Nach Trumps Darstellung hatten die US-Angriffe auf iranische Ziele das Land hart getroffen. Das Land bräuchte Jahrzehnte für den Wiederaufbau.

Mit Blick auf die Dauer des Kriegs zeigte sich Trump unnachgiebig. «Wenn wir morgen gehen würden, hätten wir einen riesigen Erfolg verzeichnet. Aber wir werden morgen nicht weggehen», sagte er.

Zuletzt hatte sich die militärische Eskalation zwischen Washington und Teheran verschärft. Erst am Montag hatte Trump dem Iran ausserdem erneut mit harter Vergeltung gedroht. «Jedes Mal, wenn der Iran einen amerikanischen Soldaten tötet, wird er diesen Tod um ein Vielfaches bezahlen!», schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Zuvor hatte das US-Militär den Tod von drei weiteren US-Soldaten nach iranischem Beschuss bekanntgegeben. Die offiziell bekannte Zahl der im Krieg getöteten US-Militärangehörigen stieg damit auf 17. (hkl/sda/dpa)

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