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Iranische Hacker schickten Biden-Team laut FBI gestohlene Infos

Iranische Hacker schickten Biden-Team laut FBI gestohlene Infos über Donald Trump

US-Geheimdienste und die Bundespolizei FBI haben neue Erkenntnisse über den im August bekanntgewordenen Hacker-Zugriff aus Iran auf interne Kommunikation des Wahlkampfteams des republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump publik gemacht.
19.09.2024, 09:5019.09.2024, 09:50

Wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Mitteilung der Behörden hervorgeht, sollen die iranischen Hacker Ende Juni und Anfang Juli gestohlenes Material an Personen weitergeleitet haben, die mit dem Wahlkampfteam von Joe Biden – damals noch Präsidentschaftskandidat der Demokraten – in Verbindung standen.

Republican presidential nominee former President Donald Trump speaks at a campaign event at Nassau Coliseum, Wednesday, Sept.18, 2024, in Uniondale, N.Y. (AP Photo/Alex Brandon)
Donald Trump
Donald Trumps Wahlkampfteam stand im Visier von iranischen Hackern.Bild: keystone

Ziel solcher Aktionen sei es, Zwietracht zu säen, das Vertrauen in den Wahlprozess zu untergraben und den Ausgang der US-Wahlen zu beeinflussen, heisst es in der gemeinsamen Mitteilung von FBI, ODNI (Büro des nationalen Geheimdienstes) und CISA (Behörde für Cybersicherheit). Es gebe keine Hinweise darauf, dass die Empfänger auf die Weiterleitung der gestohlenen Infos geantwortet oder in irgendeiner Weise reagiert hätten. Die iranischen Hacker setzten demnach ihre Bemühungen fort, gestohlenes, nicht öffentliches Material des Trump-Teams an US-Medien zu schicken.

Irans UN-Mission in New York wies die Berichte zurück. «Die Islamische Republik Iran beteiligt sich nicht an den innenpolitischen Unruhen oder Wahlkontroversen in den Vereinigten Staaten», zitierte die staatliche Nachrichtenagentur IRNA aus dem Statement.

Die Behörden warnten, dass «ausländische Akteure» vor den Präsidentenwahlen am 5. November ihre Aktivitäten zur Beeinflussung der Wahlen verstärkten.

«Insbesondere Russland, Iran und China versuchen, die Spaltung der Gesellschaft in den USA zu ihrem eigenen Vorteil zu verschärfen, und sehen Wahlen als Momente der Verwundbarkeit.»

Derartige Einflussnahme sei eine unmittelbare Bedrohung für die USA und werde nicht toleriert. (rbu/sda/dpa)

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