Trump über tote US-Soldaten: «Waren draussen, damit Iran keine Atomwaffen bekommen kann»
US-Präsident Donald Trump hat die jüngsten Angriffe des amerikanischen Militärs auf Ziele im Iran mit dem Tod mehrerer US-Soldaten in der Region begründet. «Diese grossartigen Menschen, diese grossartigen Patrioten, waren da draussen im Einsatz, damit der Iran keine Atomwaffen bekommen kann», sagte Trump nach seiner Rückkehr vom WM-Endspiel vor Reportern. Die Angriffe auf den Iran seien «zu Ehren» der Soldaten erfolgt. «Wir haben sie (die Iraner) heute Nacht wieder sehr hart getroffen», sagte Trump weiter.
Der Iran habe im Krieg sehr schwere Verluste erlitten, erklärte der US-Präsident. «Militärisch haben sie fast alles verloren», behauptete er. «Sie haben nur noch sehr wenig übrig. Sie haben noch ein paar Raketen. Sie haben noch ein paar Drohnen.» Zudem kontrollierten die USA die Strasse von Hormus, behauptete Trump weiter. «Wir kontrollieren die Meerenge; sie kontrollieren gar nichts. Mal sehen, was passiert», so der Präsident.
Der Iran stellt den Sachverhalt indes anders dar. Teheran pocht darauf, dass das Mitte Juni vereinbarte Rahmenabkommen besage, dass die alleinige Verantwortung für die Verwaltung der wichtigen Meerenge dem Iran obliege. (sda/dpa)
