International
Iran

Irans Präsident: USA müssen sich an Rahmenabkommen halten

Irans Präsident: USA müssen sich an Rahmenabkommen halten

02.08.2026, 22:1002.08.2026, 22:10
FILE - President of Iran Masoud Pezeshkian takes questions from the media during a news conference in New York on Sept. 26, 2025. (AP Photo/Angelina Katsanis, File)
Masoud Pezeshkian
Will sich nur an Abmachungen halten, wenn sich auch die USA dran halten: Massud Peseschkian.Bild: keystone

Der iranische Präsident Massud Peseschkian sieht das Rahmenabkommen mit den USA eigenen Angaben zufolge als künftigen Schwerpunkt der Aussenbeziehungen seines Landes. «Wir müssen alles daran setzen, den Feind dazu zu zwingen, sich an das zu halten, was er unterzeichnet hat», schrieb Peseschkian auf der Plattform X. Die Sicherheit des Irans, der Region und der Verbündeten Teherans werde durch diese Absichtserklärung gestärkt.

Der Iran und die USA hatten sich Mitte Juni auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Krieges geeinigt. In einer Übergangsfrist von 60 Tagen sollten weitere Details ausgearbeitet werden. In der Zwischenzeit kam es aber immer wieder zu gegenseitigen Angriffen.

US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt nach eigenen Angaben eine neue Angriffswelle gegen den Iran abgesagt, da es nun «Umrisse einer Einigung» gebe. Dazu gab es aus dem Iran zunächst keine Bestätigung. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
11 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
11
Pufferzone gegen die Hisbollah – Israels gefährliche Strategie im Südlibanon
Wieder versucht Israel, die Bedrohung durch die Hisbollah durch eine Pufferzone im Südlibanon auszuschalten. Diese Strategie ist bereits einmal gescheitert.
Seit 1978 hat Israel viermal den Süden seines Nachbarlands Libanon für kürzere oder längere Zeit besetzt. 1978 und 1982 zielten die Invasionen auf die Vertreibung der Guerillaeinheiten der Palästinensischen Befreiungsorganisation PLO, die damals von libanesischem Gebiet aus Israel angriffen. Gegen die israelische Militärpräsenz formierte sich jedoch mit Hilfe des iranischen Mullah-Regimes ein neuer, weit gefährlicherer Gegner, der von der schiitischen Bevölkerung im Südlibanon getragen wurde und wird: die Hisbollah.
Zur Story