Wie es Trump ankündigte: USA lancieren erneut Angriffe auf den Iran
Die US-Streitkräfte haben nach Angaben des Zentralkommandos CENTCOM weitere Angriffe gegen Iran begonnen. Ziel der Operation sei es, Irans Fähigkeit zu schwächen, die freie Schifffahrt in der Strasse von Hormus zu bedrohen. Nähere Angaben zum Ziel der Angriffe macht das Militär nicht.
At the direction of the Commander in Chief, U.S. Central Command forces have started conducting additional strikes against Iran to further degrade their ability to threaten freedom of navigation in the Strait of Hormuz. The United States is holding Iran accountable for recent…
— U.S. Central Command (@CENTCOM) July 8, 2026
In einer Mitteilung auf X erklärte CENTCOM, die Angriffe erfolgten auf Anweisung des Oberbefehlshabers. Die USA machten den Iran demnach für «ungerechtfertigte Aggressionen» gegen Handelsschiffe und zivile Besatzungen verantwortlich, die ein zentrales internationales Gewässer passierten.
Bereits am Vortag hatte Centcom nach eigenen Angaben über 80 Ziele im Iran angegriffen und das mit Angriffen auf Handelsschiffe begründet.
US-Präsident Donald Trump hatte die neuen Angriffe zuvor in Aussicht gestellt. Das US-Militär habe den Iran «hart getroffen» und «wir werden sie höchstwahrscheinlich auch heute Nacht wieder hart treffen», sagte er. Er glaube trotzdem daran, dass der Konflikt zeitnah wieder beigelegt werde.
Die Führung in Teheran hatte Medienberichten zufolge eine Reaktion auf die erste Welle der US-Angriffe angekündigt. Kurz darauf meldete die Armee des mit Washington verbündeten Golfstaats Kuwait feindlichen Beschuss. Auch in Bahrain heulten die Sirenen. (val/sda)
