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Iran droht mit «entschiedener» Reaktion im Fall von US-Angriff

epa12756373 A handout photo made available by the Iranian army shows Iranian soldiers during a joint naval exercise in Sea of Oman, southern Iran, 19 February 2026. Iran and Russia hold join military  ...
Iranische Soldaten bei einer Übung im Golf von Oman.Bild: keystone

Iran droht mit «entschiedener» Reaktion im Fall von US-Angriff

20.02.2026, 07:1820.02.2026, 07:18

Angesichts einer möglichen militärischen Eskalation im Konflikt zwischen Washington und Teheran hat der Iran für den Fall eines Angriffs mit «entschlossenen und angemessenen» Gegenmassnahmen gedroht. Dabei würden «alle Stützpunkte, Einrichtungen und Vermögenswerte der feindlichen Streitkräfte in der Region (...) legitime Ziele darstellen», heisst es in einem Brief des iranischen Botschafters bei den Vereinten Nationen an UN-Generalsekretär António Guterres. Das US-Militär unterhält im Nahen Osten eine Reihe Stützpunkte mit insgesamt Zehntausenden Soldaten.

Zugleich betonte Irans diplomatische Vertretung, dass das Land «weder Spannungen noch Krieg anstrebt und keinen Krieg beginnen wird». In dem Schreiben beteuerte der Iran seine Bereitschaft, weiter an einer diplomatischen Einigung zu arbeiten. Im Konflikt um das iranische Atomprogramm sei es durchaus möglich, «eine dauerhafte und ausgewogene Lösung zu erreichen».

Am Donnerstag hatte US-Präsident Donald Trump eine Frist für ein Abkommen mit dem Iran genannt und 10 bis 15 Tage als ausreichend bewertet. Das sei «so ziemlich das Maximum». Zugleich drohte er: «Entweder wir erzielen eine Einigung oder es wird für sie bedauerlich.» Kurz zuvor hatte Trump bereits gewarnt, die Welt werde «wahrscheinlich in den nächsten zehn Tagen herausfinden», in welche Richtung es mit dem Iran gehen werde.

Bei den Verhandlungen geht es um Irans umstrittenes Atomprogramm. Die USA wollen verhindern, dass die Islamische Republik in den Besitz von Atomwaffen gelangt. Irans Regierung zeigt sich bereit, ihr Nuklearprogramm zu begrenzen, fordert im Gegenzug jedoch die Aufhebung harter Wirtschaftssanktionen. Das Verhandeln über andere Themen wie eine Begrenzung seines Raketenprogramms schliesst der Iran bislang aus. Teheran beteuert, das Atomprogramm diene zivilen Zwecken, nicht der Entwicklung von Atomwaffen. (pre/sda)

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