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Iran

Netanjahu: Sturz der iranischen Führung bleibt Hauptziel

Netanjahu: Sturz der iranischen Führung bleibt Hauptziel

03.09.2026, 19:4003.09.2026, 19:40

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat einen Sturz der iranischen Führung als «die wichtigste Aufgabe, die noch vor uns liegt» bezeichnet. Er sei fest überzeugt, dass dies möglich sei, sagte Netanjahu nach Angaben seines Büros bei einem Treffen im Militärhauptquartier in Tel Aviv. Diese Aufgabe sei «nah», sagte er demnach. «Sie ist nicht unmöglich. Sie liegt in unserer Reichweite.»

Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu, casts his ballot in his Likud party primary elections ahead of Israel's general election in October, in Jerusalem, Monday, Aug. 17, 2026. (AP Photo/Ohad ...
Benjamin Netanjahu.Bild: keystone

Der israelische Regierungschef sprach von «historischen Errungenschaften» in den Kriegen gegen den Iran in diesem und im vorigen Jahr. «Wir standen der Gefahr unserer Vernichtung durch ein Regime gegenüber, das danach strebt, uns auszulöschen und sich mit Atomwaffen ausrüsten will, um uns zu vernichten», sagte Netanjahu. «Wir haben diese Bedrohung und auch andere Bedrohungen zurückgedrängt.»

Die Führung in Teheran sei derzeit angeschlagen und «schwach wie noch nie», sagte Netanjahu ferner. Deshalb greife der Iran Israel auch nicht an. Gleichzeitig drohte der Premier: «Ich sage unseren Feinden: Legt euch nicht mit uns an.» Israel habe «die Kraft, die Entschlossenheit und die innere Geschlossenheit, euch zu besiegen».

Die USA hatten Ende Februar gemeinsam mit Israel ihren jüngsten Krieg gegen den Iran begonnen und das Land fast 40 Tage lang aus der Luft angegriffen. Zahlreiche einflussreiche Generäle und Spitzenpolitiker wurden gezielt getötet, darunter bereits am ersten Kriegstag Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei. Die Tötungen haben – anders als von US-Präsident Donald Trump in Aussicht gestellt – keinen «Regime Change» herbeigeführt. Vielmehr hat der Krieg die Macht radikaler Kräfte und des einflussreichen Militärapparats im Iran gefestigt. (hkl/sda/dpa)

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