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Iran

Nimrus: 14 Migranten verdursten in afghanischer Wüste

14 Migranten verdursten in afghanischer Wüste

01.08.2026, 14:0001.08.2026, 14:00

14 afghanische Männer sind bei dem Versuch, von Afghanistan in den Iran zu gelangen, verdurstet. Die Leichen der jungen Männer seien in der Wüste in der Provinz Nimrus gefunden worden, bestätigte ein Provinzsprecher der Deutschen Presse-Agentur.

Bereits in der vorherigen Woche waren fünf Personen aus der Gruppe tot gefunden worden. Alle 19 Opfer stammten aus der Provinz Badghis im Nordwesten des Landes und seien auf der Suche nach Arbeit gewesen, hiess es in einem Bericht des afghanischen Fernsehsenders Tolonews. Die Route durch die sogenannte Wüste des Todes im Südwesten Afghanistans gilt als schwer passierbar und als ein von Schmugglern häufig genutzter Weg in Richtung des Irans. Afghanische Migranten arbeiten häufig im Nachbarland oder machen sich von dort auf weiter auf den Weg nach Europa.

Afghanistan steckt derzeit – knapp fünf Jahre nach der Machtübernahme der islamistischen Taliban – in einer schweren humanitären Krise. Experten berichten von akutem Hunger fast landesweit, es fehlt an Arbeit. Durch den Klimawandel verstärkte Extremwetterereignisse bringen in Afghanistan jahrelange Dürren sowie Starkregenfälle mit sich, die regelmässig Todesopfer fordern. (hkl/sda/dpa)

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