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Iran

Netanjahu sieht Irans Atomprogramm um Jahre zurückgeworfen

Netanjahu sieht Irans Atomprogramm um Jahre zurückgeworfen

26.07.2026, 18:4426.07.2026, 18:44
Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu speaks at the state memorial for Ze'ev Jabotinsky, at Mount Herzl Military Cemetery in Jerusalem, Tuesday, July 14, 2026. (AP Photo/Ohad Zwigenberg)
Isra ...
Benjamin Netanjahu bei einer Rede Mitte Juli.Bild: keystone

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sieht das iranische Atomprogramm um Jahre zurückgeworfen. Ein grosser Teil der Anlagen sei zerstört, sagte er dem US-Sender Fox News. «Das bedeutet nicht, dass sie nicht versuchen können, das wieder aufzubauen, aber wir haben sie um mehrere Jahre zurückgeworfen.» Zudem habe man in den gemeinsamen Angriffen mit den USA 20 Atomwissenschaftler Irans ausgeschaltet.

Israel hatte im Juni 2025 zwölf Tage lang Krieg gegen den Iran geführt und mit den USA zentrale Atomanlagen bombardiert. Danach hatte Netanjahu zunächst von einer Zerstörung des Atomprogramms gesprochen. Wenig später war dann wie aktuell auch die Rede davon, dass das Atomprogramm Teherans um Jahre zurückgeworfen sei. Am 28. Februar begann der Iran-Krieg mit erneuten gemeinsamen Angriffen. Zuletzt eskalierte der Konflikt nach einer zwischenzeitigen Waffenruhe wieder.

Netanjahu trifft Trump

Netanjahu wird am Dienstag zu einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump in Washington erwartet. An dem Tag wird in der US-Hauptstadt auch eine Trauerfeier für den gestorbenen Senator Lindsey Graham ausgerichtet, zu der Netanjahu ebenfalls gehen will. In seiner zweiten Amtszeit traf sich Trump schon mehrmals mit Netanjahu. Medien spekulierten in den vergangenen Monaten, ob sich das Verhältnis beider Männer verschlechtert haben könnte, weil Trump ihn im Verlauf des Kriegs mehrmals öffentlich zurückgepfiffen hatte.

Netanjahu sagte «Fox News», dass er beim Treffen mit Trump hören wolle, was der US-Präsident im Iran-Kontext vorhabe. In vielerlei Hinsicht liege die Entscheidung bei ihm, ergänzte Netanjahu, der Trump einen «guten Freund» nannte. Zugleich sprach er eine Warnung an den Iran aus. Sollte das Land direkt oder über Stellvertreter Israel angreifen, wäre das ein «schwerer Fehler». Israels Antwort würde sehr kraftvoll ausfallen. (sda/dpa)

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