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Kampfjeteinsatz in Bulgarien: Passagierflugzeug löste Fehlalarm aus

Serbian army MiG-29 jets, left and right, and French Air Force Rafale fighter jets fly in the sky during a military parade in Belgrade, Serbia, Saturday, Sept. 20, 2025. (AP Photo/Darko Vojinovic)
Ser ...
Ein Passagierflugzeug, das im Auftrag der polnischen Fluggesellschaft LOT unterwegs war, rief am Dienstag mehrere Kampfjets auf den Plan (Symbolbild).Bild: keystone

Falscher Alarm: Passagierflugzeug löst Kampfjet-Einsatz in Israel und Bulgarien aus

Wegen einer Panne setzt ein Passagierflugzeug eine Alarmmeldung ab. Mehrere Staaten reagieren direkt.
01.07.2026, 14:2701.07.2026, 17:22
Konstantin Hitscher / t-online
Ein Artikel von
t-online

Ein Passagierflugzeug, das im Auftrag der polnischen Fluggesellschaft LOT unterwegs war, hat am Dienstag fälschlicherweise einen Entführungsnotruf abgesetzt – und damit mehrere Kampfjets auf den Plan gerufen. Wie ein Sprecher der polnischen Fluggesellschaft LOT der Nachrichtenagentur AFP erklärte, aktivierten sowohl Israel als auch Bulgarien Kampfflugzeuge.

Der Flug war laut Angaben der Fluggesellschaft LOT auf dem Weg von Warschau nach Tel Aviv. Durchgeführt wurde der Flug von der bulgarischen Airline Electra Airways.

Wie das bulgarische Verteidigungsministerium erklärte, hatte das Passagierflugzeug den Transponder-Code 7500 gesendet – also dem Code, der eine unrechtmässige Störung oder eine Entführung signalisiert. Laut der Zeitung «Times of Israel» machte das bulgarische Verkehrsministerium einen technischen Defekt für die Meldung verantwortlich. Sie sei im Anschluss über Funkverkehr wieder zurückgezogen worden.

Pannenflug muss in Bulgarien landen

Trotzdem hatten verschiedene Staaten bereits reagiert: Das israelische Militär liess als Reaktion zwei Kampfjets über dem Mittelmeer aufsteigen. Auch das bulgarische Militär aktivierte einen Kampfjet des Typ MiG-29. Die Maschine habe den Airbus durch den bulgarischen Luftraum geleitet.

Auch auf die Insassen hatte das Manöver Auswirkungen: Der Flug musste entgegen der ursprünglichen Pläne in der bulgarischen Hafenstadt Burgas landen. Ein Weiterflug zum regulären Ziel Tel Aviv hätte die gesetzlich erlaubte Maximalarbeitszeit der Crew überschritten.

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quelle: keystone / atef safadi
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