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Zwei weitere Leichen von Tauchern aus Italien auf Malediven geborgen

epa12972836 A handout photo made available by the Maldives President's Media Division shows Finnish diver Patrik Gronqvist preparing to conduct search and recovery operations for the bodies of fo ...
Das Team um den finnischen Taucher Patrik Gronqvist arbeitet an der Bergung der Leichen.Bild: EPA

Zwei weitere Leichen von Tauchern aus Italien auf Malediven geborgen

19.05.2026, 13:1519.05.2026, 13:15

Die Leichen von zwei ertrunkenen Tauchern aus Italien sind aus einer Unterwasserhöhle auf den Malediven geborgen worden. Dies berichteten maledivische Medien, italienische Kreise bestätigten die Berichte.

Vier Leichen wurden am Montag in einer Höhle in einem Atoll lokalisiert. Die Bergungsaktion gestaltete sich kompliziert. Zwei sind noch nicht geborgen.

Bereits die Lokalisierung der Leichen war schwierig. Sie musste zwischenzeitlich unterbrochen werden, nachdem ein maledivischer Rettungstaucher bei der Aktion ums Leben gekommen war. Geplant ist den Berichten zufolge, die beiden verbliebenen Leichen am Mittwoch zu bergen.

Insgesamt fünf Italiener waren vergangene Woche bei einem Tauchunglück ums Leben gekommen. Eine Leiche konnte bereits früh geborgen werden. Die genaue Ursache des Unglücks sowie die Umstände des Todes der fünf Italiener sind weiterhin Gegenstand von Ermittlungen der Behörden auf den Malediven.

Beliebtes Ziel für Taucher

Die Malediven sind ein kleiner Inselstaat im Indischen Ozean südwestlich von Sri Lanka. Die Inseln des Archipels ziehen mit idyllischen weissen Sandstränden viele internationale Urlauber an. Auch für Schnorchler und Taucher aus dem Ausland sind die Malediven und ihre Korallenriffe ein beliebtes Ziel.

Nach Angaben des Aussenministeriums in Rom erkundeten die Italiener eine Höhle mit mehreren Kammern, die durch schmale Gänge verbunden sind – in etwa 50 Metern Tiefe. Sie durften aber nur in etwa 30 Metern Tiefe tauchen. Unter Berufung auf maledivische Medien meldete die Nachrichtenagentur Ansa, die lokalen Behörden hätten deswegen Ermittlungen aufgenommen. (nil/sda/dpa)

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