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FILE - In this Sunday, Feb. 3, 2019, file photograph, an unsold 2019 S75D sits at a Tesla dealership in Littleton, Colo. Tesla's assembly lines slowed down during a rocky start to the new year, which will likely magnify nagging doubts about whether the electric car pioneer will be able to make the leap into mass market. (AP Photo/David Zalubowski, File)

Bild: AP/AP

Kommentar

Das grösste Verdienst von Tesla sind nicht die eigenen Autos



Der März 2019 geht in die Schweizer Autogeschichte ein. Zum ersten Mal seit über 100 Jahren ist ein Elektroauto das meistverkaufte Fahrzeug im Land. Der Bann ist gebrochen.

Dass Tesla die Marke ist, die in der Schweiz diesen Rekord knackt, ist indes wenig erstaunlich. Zwar behaupten böse Zungen, die Zahl sei geschönt, weil sie auch jahrealte Bestellungen beinhalte – oder noch etwas hämischer: Der Rekord habe nur wegen vorangehender Lieferprobleme geknackt werden können.

Doch dies ist nur ein letztes Aufheulen einiger Ewiggestriger. Dem elektrischen Antrieb gehört die Zukunft – in welcher Form, wird sich zeigen. Und Tesla wird als DER neuzeitliche Pionier schlechthin dastehen. Weil der amerikanische Autobauer neben vielen Fehlern auch sehr viel richtig gemacht hat:

Der aber wirklich grösste Verdienst von Tesla fehlt in dieser Liste:

Tesla hat einer uninspirierten, rückständigen und selbstgefälligen Industrie derart den Hintern versohlt, dass dieser nun nichts anderes übrig bleibt, als die ehemals belächelten Ideen kleinlaut und schnellst möglich zu kopieren.

Ein paar Beispiele gefällig?

Volvos All-In

This undated photo provided by Volvo shows the 2016 Volvo V60. The Volvo V60 Cross Country has Scandinavian style, but the standard model lacks the rearview camera. (Volvo via AP)

Volvo produziert ab 2019 keine Autos ohne Elektromotor mehr. Bild: AP/Volvo

Volvo kündigte 2017 an, ab 2019 keine reinen Verbrenner mehr zu verkaufen. Jeder Volvo soll mindestens ein Hybrid, idealerweise aber vollelektrisch sein. «Damit setzt Volvo eines der wichtigsten Zeichen in der gesamten Autoindustrie», heisst es in der Pressemitteilung.

Bravo Volvo, bravo! Als wärst du selber auf die Idee gekommen.

Der wissenschaftliche Konsens zum menschengemachten Klimawandel existiert nicht erst seit 2017. Wieso kam dieser Schritt nicht früher? Wieso dümpelte ausgerechnet der Erfinder des Dreipunktgurtes – jener Erfindung, welche die meisten Menschenleben rettete – so lange im Sumpf der Mut- und Visionslosen?

Wieso waren es nicht die Schweden Chinesen, die den Markt mit einer reinen Elektro-Strategie aufmischten?

Ich behaupte: Ohne Tesla läge diese Pressemitteilung auch heute noch im Ordner «Zukunftsvisionen» irgendwo auf einem Volvo-Server.

Audi: Vom Saulus zum Paulus?

Der neue 100% elektrische Audi e-Tron wird in einem Werk in Brüssel gebaut, das *hüstel* CO2-neutral *hüstel* sein *hüstel* soll. Den Wahrheitsgehalt dieser Aussage würden Expertisen externer Prüfkräfte bestätigen.

Keine fünf Jahre zuvor mogelte Audis Mutterkonzern bei den Abgaswerten und sorgte damit für tausende von vorzeitigen Todesfällen. Und jetzt will Audi plötzlich von sich aus vom Saulus zum Paulus geworden sein?

Man braucht kein Hellseher zu sein, um das Werk in Brüssel als eine Reaktion auf Teslas Giga-Factory in Nevada zu identifizieren. Vermutlich ist die Audi-Kopie sogar besser als das Tesla-Original. Dennoch bleiben die Amerikaner den Beweis schuldig, dass ihre Gigafactory eines Tages tatsächlich nur von erneuerbaren Energien gespeist wird. Ende 2019 soll es (endlich) soweit sein.

Der springende Punkt ist: Wieso klammerte sich Audis Mutterkonzern Volkswagen derart hartnäckig ans alte Gift, statt schon früher durch Innovationsfreude und Mut zu glänzen? Auch die Deutschen benötigten einen kräftigen Tritt in den Hintern. Und er kam von Tesla.

Übrigens: Wie auch Volvo will sich VW endgültig vom Verbrennungsmotor trennen. Ca. 2040 sollen die letzten Verbrenner von VW verkauft werden. Der Konzern will in den nächsten 5 Jahren 30 Milliarden in die Elektromobilität investieren.

Interessant: Analysten gehen davon aus, dass die direkten Kosten des Abgasskandals für Volkswagen über 30 Milliarden Dollar betragen – die Strafe fällt also etwa gleich hoch aus wie die zukünftigen Investitionen.

Weshalb Marktführer neue Technologien verpassen: Das Innovator-Dilemma:

Im Sog von Tesla versuchen es neue Motorradhersteller

Der Mut und der Erfolg von Tesla hat auch die fast noch konservativere Motorradbranche aus dem Dornröschenschlaf geweckt. Auch hier sind es nicht die alteingesessenen Hersteller wie Honda, Yamaha oder Suzuki, die mit aufregenden Elektro-Motorrädern aufwarten. Es sind Quereinsteiger wie Energica aus Italien, Johammer aus Österreich, Brammo, Victory oder Lightning aus den USA. Harley Davidson bringt nach mehreren Jahren Vorlaufzeit endlich die langersehnte LiveWire. Ab April werden Vorbestellungen entgegengenommen.

Die Philosophie dieser Hersteller ist mit der von Tesla zu vergleichen: Nicht mit Verzicht gängeln, sondern mit Euphorie glänzen. Elektromotorräder scheinen aber einen noch schwereren Stand zu haben als ihre vierrädrigen Pendants. Ein Grund dafür dürfte sein, dass das Reichweitenproblem der Batterien sich mit dem beschränkten Platz der Zweiräder potenziert.

Bild

Der Johammer J1. Mindestens so mutig wie ein Tesla. bild: energica

Bild

Die Zero SR – 2019 kommt das neue Modell SR/F. bild: zero motorcycles

Tesla ist bei Weitem nicht perfekt. Das Überleben des Grosskonzerns ist noch immer nicht gesichert, die Herkunft des Kobalts aus den Batterien ist unter Umständen auch bei Tesla problematisch (eine entsprechende Anfrage von CNN konnte Tesla nicht abschliessend entschärfen), die Unberechenbarkeit von CEO Musk ist für den Konzern zum Risikofaktor geworden und ja, die Türgriffe fühlen sich vielleicht nicht ganz so wertig an wie bei einem Hersteller, der schon seit mehreren Jahrzehnten immer dieselben Fahrzeuge baut.

Trotzdem kann man die Leistung von Tesla nicht genug würdigen. Mit ausgestreckten Mittelfingern stellt sich der amerikanische Autobauer nicht nur gegen die milliardenschwere Autoindustrie, sondern auch gegen die Ölindustrie. Diese wiederum gibt hunderte von Millionen für Falschmeldungen und klimaskeptische Propaganda aus.

Tesla hat dabei wie einst Winkelried eine Bresche geschlagen, die sich nicht mehr schliessen lässt. Und das ist die grösste Leistung des Konzerns. Der Elektroantrieb wird den Verbrenner verdrängen. Und nur schon weil so viel Chuzpe belohnt werden sollte, hat es Tesla verdient, den Fight zu überleben und noch ein paar weitere Monate von der Spitze nicht nur der Schweizer Verkaufscharts zu grüssen. Auf dass die Produktion nicht mehr ins Stocken gerät.

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135Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • XXL 13.04.2019 08:52
    Highlight Highlight
    Play Icon


    Unbedingt mal den Video anschauen „Der wahre Preis der Elektroautos“ Dann bin ich gespannt, ob noch eine positive Antwort für Elektrofahrzeuge kommt.
    Ein Tesla ist eben nicht besser als jeder vernünftige Verbrenner........
  • pandri 12.04.2019 19:24
    Highlight Highlight Gratulation @patrick toggweiler; Endlich ein Journalist, der sich getraut messerscharf, mit treffenden Argumenten und Fakten, sympathisch und angenehm leserlich, die Schönheit und Nachhaltigkeit der Elektroautos, zu beschreiben. Dabei den "den Nagel auf den Kopf zu treffen", dass dies Dank Tesla, überhaupt nur ermöglich wurde. Bitte schreiben Sie weiter solche Artikel, welche nicht von den grossen Autoherstellern (VW, Audi, BMW, Daimler, GM, etc.) manipuliert sind, so wie der Grossteil, welchen wir fast täglich zu lesen bekommen. Ein grosses Danke von mir und meinen Kindern an Sie.
  • Grilli 12.04.2019 19:11
    Highlight Highlight Ich muss beim Titel schmunzeln, Das grösste Verdienst ???
    • Patrick Toggweiler 16.04.2019 15:58
      Highlight Highlight @Grilli: Ich hatte zuerst «Der Verdienst», wurde von Huber korrigiert und dann auch noch hier in den Kommentarspalten. Man lernt nie aus.
  • Hardy18 12.04.2019 18:07
    Highlight Highlight Moment.
    Ihr als Presse habt an dem Misserfolg diverser Autobauer nicht ganz Unschuld.

    Ihr seit die jenigen die das Auto unter die Lupe nehmen und gewollt oder nicht, dem Käufern mehr oder weniger eine Entscheidung vorausnehmt.

    Klar, der Autokonzern möchte Geld verdienen. Aber bei manchen Innovationen der Vergangenheit wart ihr dagegen und habt uns "Angst" gemacht.
    Ich sage nur Xenonlicht.Was gab es damals für ein aufschrei!Es blendet Menschen und Tiere zu Tode. Und heute? Alles toll.

    So,dann kommt ein Herr Musk & plötzlich ist alles innovativ - was auch stimmt & jetzt ist er der Pionier.
  • Philippe87 12.04.2019 17:55
    Highlight Highlight super Artikel. Trifft den Nagel auf den Kopf 👏
  • Hubhub 12.04.2019 15:37
    Highlight Highlight "Keine fünf Jahre zuvor mogelte Audis Mutterkonzern bei den Abgaswerten und sorgte damit für tausende von vorzeitigen Todesfällen."
    WENN ich den verlinkten Artikel richtig verstehe, sind das Schätzungen anhand von verschiedenen Rechenmodellen (jede Schätzung und jedes Modell sind ungenau) und die Rede ist von 1200 vorzeitigen Todesfällen in Europa. Natürlich auch wenn's nur 10 wären, jeder ist einer zu viel.
    • Patrick Toggweiler 12.04.2019 16:01
      Highlight Highlight Die 1200 vorzeitigen Todesfälle sind der europaweite Schaden der alleine in Deutschland verkauften Fahrzeuge – also der Schaden von 2,6 Millionen Fahrzeuge. Der Skandal betraf aber 11 Millionen Autos.
    • Hubhub 12.04.2019 16:05
      Highlight Highlight Ja klar, es sind aber immer noch Schätzungen 😉
    • Forest 12.04.2019 17:28
      Highlight Highlight Bitte kommt mir jetzt nicht mit vorzeitigen Todesfälle. So ziemlich jede frühzeitige Tode von Herzkrankungen, Lugenkrebs, Schlaganfälle, Alzheimer, Krebs, Diabetes, Bluthochdruck, Parkinson bis zum Suizid lassen sich durch ändern der Lebensweise verhindern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Snowy 12.04.2019 12:44
    Highlight Highlight "Aber, Aber die Kinderarbeit für Lithiumbatterien im Kongo"-Kommentare in 3,2,1...
  • m. benedetti 12.04.2019 12:29
    Highlight Highlight Eigentlich geht es nicht um das Dinosauriergebrüll der Verbrennerindustrie versus Klimapopulismus der Gutmenschen, sondern eher um das Portemonnaie. Elektromobilität ist im Betrieb wesentlich günstiger und im Gegensatz zum Verbrenner hat die Elektromobilität ein enormes Entwicklungspotenzial. Dass sich die Erdölmafia sich dagegen wehrt ist logisch, sie fürchten um ihre Pfründe. Erdöl zu verbrennen ist so ziemlich das Dümmste und widerspricht dem Gedanken einer Kreislaufwirtschaft, die wir aufgrund endlicher Ressourcen anstreben sollten.
  • Crecas 12.04.2019 12:13
    Highlight Highlight Der grösste Schub für Elektros oder Hybrids kommt jetzt aber nicht von Tesla, sondern von der EU und den neuen Abgasnormen. Um Bussen in Milliardenhöhe zu vermeiden, werden in Europa bereits in 3 Jahren rund 25% aller verkauften Fahrzeuge keine Verbrennungsmotoren mehr haben (heute wohl nur rund 1%)

    Tesla hat aber ganz klar eine Vorrreiterrolle und im Moment auch technischen Vorsprung.
  • sowhat 12.04.2019 12:12
    Highlight Highlight Danke für diesen Artikel.
    Es war überfällig, dass das mal jemand so explizit formuliert.
  • Brewy 12.04.2019 11:53
    Highlight Highlight 6. Von der fehlenden Infrastruktur von Stromtankstellen gar nicht zureden. Plus, wie lange braucht eine leere Tesla Batterie zum aufladen? Nicht 5 oder 10min wie ein Flüssig Treibstoff Tank.
    So Fazit: Ein Elektro Fahrzeug ist wesentlich weniger effizient also ein flüssig Treibstoff Fahrzeug, ist nicht umweltschonender als eine flüssig Treibstoff Fahrzeug, und braucht länger zum «Auftanken».
    • DerHans 12.04.2019 13:01
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • supremewash 12.04.2019 15:37
      Highlight Highlight Vielleicht haben wir eine verschiedene Auffassung von "Effizienz". Energiegewinn durch Verbrennung (Vernichtung!) des Energieträgers (die Energie zur Herstellung des Treibstoffs noch nicht miteinbezogen) soll also einer wiederaufladbaren Batterie überlegen sein? Selbst wenn dem so wäre: schau mal nach was die Petrochemie so alles aus Rohöl herstellen kann ausser Benzin und Diesel. Da sind ganz viele praktische alltagsmaterialien dabei, welche teilweise sogar noch rezykliert werden können.
    • Philippe87 12.04.2019 18:00
      Highlight Highlight 🙈 gerade die Effizienz ist bei einem Strommotor viel höher.
  • Brewy 12.04.2019 11:52
    Highlight Highlight 4. Das die Beschleunigung so berauschend ist hat nicht mit Tesla zu tun aber mit der Physik und Drehmoment Charakteristik den Elektro Motor
    5. Die Energie Dichte von Treibstoff war und ist das Problem bei einem Fahrzeug. Die Batterie Technologie der letzten Jahre hat riesen Fortschritte gemacht. Zusammen mit der Gewicht Ersparnis vom Antriebs Stang wir es nun möglich, dass ein Tesla so etwa 350km Reichweite hat, ohne laufender Klimaanlage nota bene. Im Vergleich. Ein Diesel Fahrzeug mit einem Tank Inhalt von 60lt und einem Verbrauch von 7lt/100km sind das etwa 800km mit laufender Klimaanlage
    • tr3 12.04.2019 20:59
      Highlight Highlight Wie oft fährst du weiter als 350km am Stück?
    • tr3 13.04.2019 10:12
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Brewy 12.04.2019 11:51
    Highlight Highlight 3. Ferdinand Porsche hat ein Patent in 1929 für ein Elektromotor im Rad erhalten. Tesla hat nichts neu erfunden. Also, nicht einfacheres als ein Auto zubauen mit Elektro Motoren im Rad. Der ganze Kraftstrang fällt weg. Keine Kupplung, keine Getriebe, keine Antriebswellen, keine Differenzial Getriebe, keine Auspuff Anlage, nichts. Die Steuerung und die Hochleistung Thyristoren, die es zur Regulierung der Motoren braucht existieren schon seit gut 30 oder 40 Jahre in der Elektro Lokomotiven der Eisen Bahnen. So wirklich nicht Raketen Physik.
    • Patrick Toggweiler 12.04.2019 13:00
      Highlight Highlight Da wundert man sich umso mehr, dass es die grossen Autohersteller nicht gemacht haben. Nicht?
    • Cityslicker 12.04.2019 19:05
      Highlight Highlight @Brewy: Genau. Und Teslas Model S ist seit 2012 auf dem Markt (50‘000 Stück pro Jahr zu Premiumpreisen), und bis heute hat niemand geschafft, etwas Vergleichbares danebenzustellen. Vermutlich, weil man einfach nur ein paar Standardteile zusammenlöten muss?
  • Brewy 12.04.2019 11:50
    Highlight Highlight 2. Der Wirkungsgrad des Elektro Auto miserable. Alle Kraftwerke, die mit Dampf Elektrizität produzieren arbeiten im besten Fall mit 33% Wirkungsgrad. Einfache Thermodynamik. Zum Vergleich ein Diesel Motor arbeitet mit mind 36% Wirkungsgrad.
    Die ganze Übertragungs Infrastruktur bis die Energie im der Batterie ist wird etwa 3% - 5% Verlust haben. So ein Tesla fährt im allerbesten Fall mit 30% Wirkungsgrad. Also mindestens 10% bis 20% schlechter als ein Benzin Motor oder Diesel Motor. Aerodynamisch ist die Effizienz vergleichbar mit einem herkömmlichen Fahrzeug.
    • Big_Berny 12.04.2019 13:13
      Highlight Highlight Nur geht bei der Herstellung von Benzin und Diesel ja auch Energie verloren (bzw. muss für die Produktion aufgewendet werden), nicht? Warum berücksichtigst du das nur beim Elektro-Auto?
    • Big_Berny 12.04.2019 13:21
      Highlight Highlight Die Effizienz der Herstellung/Aufbereitung fossiler Brennstoffe wird anscheinend Well-to-Tank genannt und beträgt laut einer Schweizer Studie 77.5% bei Benzin und 82% bei Diesel. Wenn du das in deiner Gleichung berücksichtigst, stehen Elektroautos bereits heute besser da.
    • Brewy 12.04.2019 13:24
      Highlight Highlight Ja das stimmt, dann müssen wir aber auch der Energie Aufwand und Rohstoff von seltenen Metallen in den Batterien auch berücksichtigten!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dein Vater 12.04.2019 11:50
    Highlight Highlight Warum sie sich am alten Gift festklammern? Weil es da noch viel zu Verdienen gibt.
    • dmark 12.04.2019 22:14
      Highlight Highlight Verdienen... Klar, das geschieht bei E-Fahrzeugen ja nicht? Ebenso ist der Strom umsonst? Auch dann nicht, wenn Tesla sich bei den grossen Modellen spendabel zeigt.
      Nicht dass ich nun E-Fahrzeuge grundsätzlich nicht mag - sie haben durchaus ihre Berechtigungen - nur in den Himmel heben möchte ich sie auch nicht.
  • Brewy 12.04.2019 11:47
    Highlight Highlight Also lieber Patrick, dass Du euphorisch über Tesla schreibst ist ja gut und dass Du Elton Musk als Halbgott darstellst ist auch schön. Dass dieser Artikel auch «Hipp» und dem allgemeinen Trend entspricht verstehe ich… Aber bitte bleib auf dem Boden der Tatsachen und physischen Realitäten:
    1. Ein Elektro Auto ist nicht emissionslos. Die Energie Produktion ist einfach verlagert, abhängig wie das jeweilige Land Energie produziert. Wenn es Kernkraftwerke sind and ist es Atomstrom und wenn es Kohlekraftwerke sind dann ist es CO2 ohne Ende»und wenn es Wasserkraftwerke sind dann ist es Hydrostrom
    • Der Tom 12.04.2019 12:53
      Highlight Highlight Nein
    • Philippe87 12.04.2019 18:03
      Highlight Highlight Nein, nein, nein...
    • dmark 12.04.2019 22:15
      Highlight Highlight Die Geschichte von Solar- und Windenergie in 3,2,1...
  • TanookiStormtrooper 12.04.2019 11:36
    Highlight Highlight Nicolas Hayek hat es ja auch versucht. An seinem Beispiel konnte man aber sehen, dass die Autoindustrie keinen Bock auf diese Innovation hat und man es wie Musk au eigene Faust machen muss. Ich frage mich wie sehr sich die Typen bei Daimler ärgern, dass nicht sie Vorreiter waren und den elektrischen Smart schon vor vielen Jahren auf den Markt gebracht haben. Während Tesla elektrische Autos gebaut hat, hat man in Deutschland lieber Schummelsoftware entwickelt.
    • Forest 12.04.2019 12:24
      Highlight Highlight https://autonatives.de/ford-comuta-zagato-zele-und-andere-elektro-wuerfel.html?amp

      Versucht haben es viele das Problem mit der fehlenden Lade Infrastruktur konnte kein Hersteller lösen. Einer musste halt einen weiteren Schritt machen (Tesla). Ich denke nicht das die Hersteller keine Interesse hatten. Die Hersteller wollten einfach kein Geld für neue Konzepte ausgeben, die später wieder verworfen werden.
  • Zeit_Genosse 12.04.2019 11:28
    Highlight Highlight Auch wenn hier öfters über die USA abgelästert wird. Ideen generieren und verkaufen können sie.

    Viele der simplen Geschäftdmodelle, Produkte, usw. hätten auch Schweizer erfinden können. Aber mit Getöse auf den Markt werfen, wie aktuell Uber an der Börse (Mia. Verlust aber 3-stellige Millionenwerte), das ist Amiland.

    Derweilen realisiert Spuhler mit Stadler Rail seinen Börsengang. Noch bevor die Chinesen den Markt fluten und die Preise platt machen.


    Schade eigentlich.
  • oswade 12.04.2019 11:18
    Highlight Highlight einfach nicht vergessen: wenn du keinen Strom aus Kernkraftwerken oder Kohlekraftwerken magst, kannst du das Elektroauto nicht laden, ausser du hast 10m2 Solarzellen auf dem Dach und die Sonne scheint. Und, ein Tesla hat eine schlechtere Gesamt-Umweltbilanz als ein Benzinauto (siehe BAFU "Aktualisierung Umweltaspekte von Elektroautos"). Es gibt aber auch andere Elektroautos, wenn auch weniger chique (Jute statt Plastik..).
    • Roman Loosli 12.04.2019 11:51
      Highlight Highlight Hast eine ölquelle im Garten? Kuul... und es gab bisher kein krieg darum? Wohw...
    • Brewy 12.04.2019 12:08
      Highlight Highlight Diese Lösung zieht aber einen ganzen Rattenschwanz von Problem mit sich, Angefangen von den Bewilligungen, zu en Installationskosten, Platzbedarf, Wirkungsgrad, Unterhaltskosten. Plus die Sonne muss tatsächlich scheinen.
    • aglio e olio 12.04.2019 12:10
      Highlight Highlight Es gibt ja auch Energieversorger bei denen man seine Energie ausschliesslich von erneuerbaren Energiequellen beziehen kann.
      In Winterthur übrigens das Standardpaket. Wer Atom- und Kohlestrom will muss dafür aktiv werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zeit_Genosse 12.04.2019 11:13
    Highlight Highlight Man kann es auch anders sehen. Tesla hat für die traditionellen Hersteller erfolgreich ein Marktsegment eröffnet. Der staatlich subventionierte Teslakonzern hat jahrelang investiert und Verluste geschrieben. 2020 wird die traditionelle Industrie mit ihren Baukasten-Chassis für alle Antriebssysteme bereit sein und den Massenmarkt mit Gewinnen abschöpfen. Und auch im Akkubereich kommen weitere Player in den Markt. Der Verdienst von Tesla ist deswegen nicht zu schmälern. Es braucht halt einen Eisbrecher, der dann für zuwartende Kreuzfahrtschiffe, Tanker und Cargo den Weg freiräumt.
  • Sharkdiver 12.04.2019 10:57
    Highlight Highlight Audi: Vom Saulus zum Paulus? Und Tesla vom Paulus zum Saulus!

    Fiat-Chrysler spannt mit Tesla zusammen – um Milliardenstrafe zu entgehen

    www.watson.ch/amp/!929768621
    • MachoMan 12.04.2019 11:20
      Highlight Highlight Tesla ist keine Wohlfahrtsverein........
      Dieses Geld landet da, wo es richtig verwendet wird und wird der Verbrennerindustrie entzogen. Ist ok. Derjenige, der zahlt, drückt sich damit längerfristig selbst aus dem Markt und Teslas Mission wird unterstützt.
  • dickinicki 12.04.2019 10:54
    Highlight Highlight Alles richtig. Aber momentan sieht es auch so aus als ob Tesla's grösste Errungenschaft sein könnte den ersten nutzbaten Autopilot auf den Markt zu bringen:)
    • Forest 12.04.2019 11:28
      Highlight Highlight Der Autopilot ist in der Schweiz ziemlich Nutzlos. Hier ist man als Lenker für sein Fahrzeug immer noch selber verantwortlich d.h beide Hände ans Steuer, mit oder ohne Autopilot.
    • Joe924 12.04.2019 11:56
      Highlight Highlight Autopilot ist der Hammer, selbst im Stau hocken ist Erholung. Musik an, geniessen. Auf der Autobahn funzt er tadellos, Landstrasse je nach Fahrbahnmarkierung eher Copilot, die Fähigkeiten kann man mit der Zeit aber super einschätzen.
  • Bart-Olomäus 12.04.2019 10:51
    Highlight Highlight „Wenn du morgens aufwachst und denkst, dass die Zukunft besser sein wird, ist das ein schöner Tag. Ansonsten ist er es nicht.“ - Elon Musk

    Stellt euch eine Welt vor, eine Welt mit 5-6 Elon Musks ... eine Welt, wo Elon Musk Präsident wäre ... Ich glaube fest daran, dass Elon Musk die Welt zu einem besseren Ort macht ! - Ich habe wirklich nicht viele Vorbilder, aber Elon ist eines davon !

    „Wenn etwas wichtig genug ist, dann mach es, auch wenn alle Chancen gegen dich stehen.“ - Elon Musk
  • Fruchtzwerg 12.04.2019 10:38
    Highlight Highlight Genau, Tesla versohlt den anderen Autoherstellern den Hintern. Weiter weg von der Realität könnte der Satz gar nicht sein.
    Bei allem Respekt vor Tesla, hier die Fakten:
    Verkaufte Teslas 2018: 245'000 weltweit
    Weltweit verkaufte PKW: 92.9 Millionen.
    Macht 0.2% Marktanteil.
    • walsi 12.04.2019 10:47
      Highlight Highlight @Fruchtzwerg: Ein kleiner Tropfen Öl kann einen Kubikmeter Wasser ungeniessbar machen. Du siehst, es kommt nicht immer auf die Masse an. ;-)
    • Bart-Olomäus 12.04.2019 10:53
      Highlight Highlight Aktuell gibt es den Günstigsten Tesla noch nicht zu kaufen ... sobald dieser zu kaufen ist, wird Tesla jedes Jahr Millionen von Teslas verkaufen, Firmen werden auf Teslas umsteigen, und Tesla wird immer mehr an Wichtigkeit gewinnen. ... auch wenn es nur wenige Prozent sind, die Tesla welle ist nicht aufzuhalten.


    • XXL 12.04.2019 10:55
      Highlight Highlight Genau so ist es. MUSK verlässt gerade TESLA bevor es untergeht. Haben noch nie Geld verdient mit der Marke TESLA. Jetzt kommen die grossen Autobauer mit Elektro- und Wasserstoff-Fahrzeugen. Zudem die Asiaten. Die können sogar Autos bauen....Schauen wir in 2 Jahren wie das aussieht mit Tesla. Wiederverkaufswert? Service? Marktanteil? Usw.
    Weitere Antworten anzeigen
  • whatthepuck 12.04.2019 10:35
    Highlight Highlight Es wird sich zeigen, ob die Zukunft wirklich dem rein elektrischen Antrieb gehört, oder letztlich nicht doch dem Wasserstoff. Es brodelt in der Tiefe.

    Zu Tesla/Elektroantrieb ein paar weitere Gedanken:
    - Tesla kommt aus den USA, und das merkt man auch. Grosse, teure Sportschlitten und SUVs statt platzsparende, wendige, familientaugliche Autos (wie Renault, Volvo, div. asiatische Hersteller).

    - Mit dem Elektroantrieb allein verschwinden grundlegende Probleme unseres Mobilitätsverhaltens nicht. Die Leute sollten nicht ein zu reines Gewissen erhalten, nur weil sie elektrisch fahren.
    • DerHans 12.04.2019 11:05
      Highlight Highlight Wie lange wird dieser Wasserstoff noch in den Köpfen rumgeistern? Bis auf das „schnelle“ Tanken (was bei Fahrzeugen die im Schnitt zu 90% nur rumstehen), hat das System nur Nachteile für den Verbraucher.
    • whatthepuck 12.04.2019 18:07
      Highlight Highlight Welche Nachteile denn? Die Batterie hat keine Nachteile oder wie? Wasserstoff ist auf lange Sicht nachhaltiger als Batterien basteln. Darum muss es langfristig doch gehen bei unserer Mobilität; Bequemlichkeiten wie lange ich an der Tanke stehe kann man tatsächlich vernachlässigen, da gebe ich dir recht.

      Speziell in der Logistik hat der Wasserstoff wohl gerade wegen der von dir belächelten Tankzeiten Vorteile gegenüber der Batterie. Mercedes baut mittlerweile Wasserstoffautos, bei Lastwagen gibt's das schon länger. Wasserstoff kommt.
    • DerHans 12.04.2019 18:37
      Highlight Highlight Wasserstoff ist aufwändiger in der Produktion, Lagerung und Verteilung. Auch ein Wasserstoff Auto enthält einen Akku. Der Unterhalt eines H2-Autos ist auch um einiges höher.
      Grade die Logistikunternehmen werden nie auf Wasserstoff zurückgreifen der Kosten wegen. Komisch ist der Mercedes nicht kaufbar...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bene883 12.04.2019 10:27
    Highlight Highlight "Dem elektronischen Antrieb gehört die Zukunft" -> Elektronisch, also so mit 5V und so :D?
    • Luuki 12.04.2019 11:38
      Highlight Highlight Wollte ich auch kommentieren. Richtig wäre "... elektrischen Antrieb...". @Toggweiler: Bitte korrigieren. Danke.
    • aglio e olio 12.04.2019 12:18
      Highlight Highlight Elektronik definiert sich nicht durch 5V Betriebsspannung (TTL Pegel).
      Es ist die Leitung von Elektrizität durch Gase, Halbleiter und Vakuum.
      Nur der Vollständigkeit halber. 😉
  • Thadic 12.04.2019 10:27
    Highlight Highlight Unverständlich und völlig unnötig, dass Watson Menschen die ohne Auto durch das Leben kommen mit einem derart despektierlichen Ausdruck betitelt: “Jute-statt-Plastik-Tagträumer”.
    Ich schaffe es nicht ohne Auto zu leben dennoch bewundere und respektiere ich alle die es ohne schaffen.
    • Patrick Toggweiler 12.04.2019 10:45
      Highlight Highlight https://www.watson.ch/leben/spass/599048395-mimimi-wie-schnell-bist-du-empoert
    • Bart-Olomäus 12.04.2019 10:54
      Highlight Highlight Also ich fand ihn ziemlich gut ... :D Jute-statt-Plastik-Tagträumer
    • aglio e olio 12.04.2019 12:32
      Highlight Highlight Patrick, es bleibt ein Klischee.
      Warum ist die Anwendung solcher Klischees mal despektierlich und abwertend, und dann doch wieder lustig?
      Die sind anders, deswegen kann man sie als Tagträumer betiteln? Ein Begriff der in unserer Gesellschaft negativ konnotiert ist und meist Synonym für Spinner, Faulpelz etc. verwendet wird.
      Und dann sind wir fast schon hier:
      https://www.watson.ch/schweiz/leben/915179854-jugendpsychiatrie-das-war-der-srf-dok-ueber-jugendliche-unter-druck

      Wo ist die Grenze?

    Weitere Antworten anzeigen
  • Bynaus @final-frontier.ch 12.04.2019 10:15
    Highlight Highlight Genau so ist es, danke für diesen Artikel! Musk ist manchmal ein bisschen eratisch, aber er ist definitiv ein "man on a mission". Er bräuchte seit vielen Jahren nicht mehr zu arbeiten, pusht aber seine Firmen und grossem persönlichen Einsatz immer noch tagtäglich, das (vermeintlich) Unmögliche zu versuchen. Ich hoffe, dass der "Tesla-Effekt" so lange anhält wie nötig ist, um das ganze Industrie auf die Seite der Elektromobilität zu kippen - und dass er dereinst seinen Ruhestand auf dem Mars verbringen darf.
  • Mr.President 12.04.2019 10:05
    Highlight Highlight You make my day! für Autofahrer und nicht für Jute-statt-Plastik-Tagträumer! Das war ein Volltreffer!;) Btw ich kaufe jedesmal die Coop Plastik säckli für 5 rappli, ist ja kein Ding! Ob es gratis war oder 0,05 kostet, das Kleingeld wird eh nie benutzt!
  • Bert der Geologe 12.04.2019 09:58
    Highlight Highlight Eigentlich hat Musk nur Hayek kopiert, der das schon mit dem Smart machen wollte. Er war aber wohl zu früh oder hatte nicht die richtigen Fachleute an Bord. Schade eigentlich..
    • what's on? 12.04.2019 10:19
      Highlight Highlight Hayek hat sich mit den Falschen ins Bett gelegt: Mit Mercedes und somit mit der Ölindustie.
    • bokl 12.04.2019 10:29
      Highlight Highlight Hayek war halt Schweizer. Da ist die Qualität wichtiger als die PR(-Show).
    • Forest 12.04.2019 10:38
      Highlight Highlight Zagato Zele schon mal davon gehört? Elektro Autos gab es schon sehr lange vor Hayek. Es scheiterten alle wie oben erwähnt an mangelde Reichweite und einer fehlende Lade Infrastruktur.
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  • next_chris 12.04.2019 09:57
    Highlight Highlight Woher kommt eigentlich dieser staendige Hinweis auf Kinderarbeit bei Kobalt? 95% des Kobalts wird industriell abgebaut, und da ist keine Kinderarbeit moeglich. Coltan ist tendenziell anfaelliger fuer Missbrauch, da es tatsaechlich von Hand im tiefen Busch abgebaut wird, aber Kobalt......
    • Bynaus @final-frontier.ch 12.04.2019 10:19
      Highlight Highlight Es ist vor allem ein Vehikel der einschlägigen "Merchants of doubt", um das Saubermann-Image von Tesla zu beschmutzen. So quasi: must gar nicht meinen, dass du mit deinem Tesla was für die Umwelt tust, du Kinderausbeuter du! Kauf doch einfach wieder einen Verbrenner... Dass die Batterien anderer Hersteller teilweise massiv mehr Kobalt enthalten, bleibt ungenannt. Dass es in jedem Auto auch andere Stoffe zweifelhaften Ursprungs gibt, ebenso. Sicher ist es wichtig, dass Tesla alles daran setzt, die Herkunft zu überprüfen. Aber den Kritikern geht es kaum um Kinderarbeit...
    • Aladdin 12.04.2019 11:34
      Highlight Highlight Ich würde dir ja gerne glauben, Next_chris. Zu diesem Thema habe ich auf der Homepage von Public Eye (vormals Erklärung von Bern) folgendes gefunden:
      (Siehe die folgenden zwei Teile)
    • Aladdin 12.04.2019 11:36
      Highlight Highlight 1. Teil
      "Von der Mine bis zum Konsumenten Die Wertschöpfungskette von Mobiltelefonen

      SÜDWIND e.V. – Institut für Ökonomie und Ökumene, November 2012

      Der größte Teil des Erzes wird von Kleinschürfern mit reiner Handarbeit abgebaut, die Arbeitsbedingungen sind häufig katastrophal schlecht und es fehlt an Arbeits- und Sicherheitsausrüstung. Es kommt zu einer Vielzahl von Unfällen, exzessive Überstunden sind weit verbreitet und ein erheblicher Teil der Beschäftigten sind Kinder (Westerkamp/Feil/Tänzler 2010: 13–14; Tsurukwawa/Praksh
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  • Madison Pierce 12.04.2019 09:55
    Highlight Highlight (2/2) Dieser schlägt sein Ei mit der Spitze auf den Tisch, so dass diese leicht eingedrückt wird und das Ei stehen bleibt. Als die Anwesenden protestieren, dass sie das auch gekonnt hätten, antwortete Kolumbus: „Der Unterschied ist, meine Herren, dass Sie es hätten tun können, ich hingegen habe es getan!“

    => Diese Anekdote fällt mir dazu ein. Jahrelang hiess es von den etablierten Autobauern, ein E-Auto mit guter Reichweite sei technisch nicht möglich. Dann hat Tesla einfach mal eines gebaut. Tesla ist nicht perfekt und ich besitze kein Auto von ihnen, aber ich bin froh, dass es sie gibt.
  • Madison Pierce 12.04.2019 09:52
    Highlight Highlight Christoph Kolumbus wird nach seiner Rückkehr aus Amerika während eines Essens bei Kardinal Mendoza im Jahr 1493 vorgehalten, es sei ein Leichtes gewesen, die „Neue Welt“ zu entdecken, es hätte dies schließlich auch jeder andere vollführen können. Daraufhin verlangt Kolumbus von den anwesenden Personen, ein gekochtes Ei auf der Spitze aufzustellen. Es werden viele Versuche unternommen, aber niemand schafft es, diese Aufgabe zu erfüllen. Man ist schließlich davon überzeugt, dass es sich hierbei um eine unlösbare Aufgabe handelt, und Kolumbus wird darum gebeten, es selbst zu versuchen. (1/2)
  • goschi 12.04.2019 09:51
    Highlight Highlight schön Zusammengefasst und mit Fakten untermauert, was ich selbst auch schon seit Jahren sage.
    Man kann Elon Musk mögen oder nicht und Tesla lieben oder eine amerikanische Rostlaube finden.

    Das ist völlig egal!

    Tatsache ist, er hat völlig disruptiv eine seit Jahrzehnten verknöcherte bis hin zu bewusst destruktiv und fortschrittsfeindliche Branche aufgebrochen und so richtig übel den Boden damit aufgewischt.

    Binnen 5 Jahren hat er es geschafft davor als unmöglich geltendes global zu verankern, dass die Elektromobilität nun fast zwingend kommen wird.

    Alleine dafür kann man Musk nur loben.
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 12.04.2019 09:49
    Highlight Highlight Das ist aber auch Verständlich. Wenn du eine Strategie hast die funktioniert, die Kunden deine Produkte kaufen und zufrieden sind. Ist ein Wechsel der Strategie ein grosses Risiko und ein Schleudersitz für den CEO. Das hat man schön gesehen bei Kodak. Da lief es viel zu gut im Kerngeschäft. Als man das Problem erkannt hat, war es viel zu spät.
  • R10 12.04.2019 09:49
    Highlight Highlight Auch wenn Musk polarisiert und sicherlich nicht fehlerfrei ist, ist er doch einer der grössten Visionäre unserer Zeit.
  • Donald 12.04.2019 09:44
    Highlight Highlight Ich stimme der Artikel zu. Aber neben Batterie, Ladestationen und Beschleunigung hat Elon auch dafür gesorgt, dass Teslas führend sind, was die Sicherheit (Crashtests) und Fahrassistenten anbelangt. Er hat wirklich ein fast unschlagbares Gesamtpaket geschaffen.
    • Bynaus @final-frontier.ch 12.04.2019 10:22
      Highlight Highlight Der technologische Vorsprung beim autonomen Fahren ist auch das, was Tesla als Firma auch längerfristig attraktiv macht. Neben der Energie-Sparte, die jedes Jahr stark wächst und kaum die Nachfrage befriedigen kann.
    • goschi 12.04.2019 10:27
      Highlight Highlight und eine Updatepolitik, die eben aus der Softwareindustrie kommt (laufende Verbesserung im Produkt inbegriffen) und nicht aus der Autobranche (einmal Mediasystem updaten kostet bitte 250.-)
    • Brewy 12.04.2019 13:31
      Highlight Highlight Also Entschuldigung, eine Fahrgastzelle so zubauen dass sie ein Crashtest überlebt hat Volvo schon in den 60er Jahren propagiert. Das ist einfacher Maschinenbau und Statik
    Weitere Antworten anzeigen
  • XXL 12.04.2019 09:39
    Highlight Highlight Der Unterschied zwischen „Verkäufen“ und „Immatrikulationen“ sollte ein Journalist eigentlich kennen. Wenn TESLA über Monate nicht liefern kann (Produktionsprobleme) und dann in einem Monat die Fahrzeuge immatrikuliert die über 24 Monate verkauft wurden ist das die eine Sache. Realität ist: Im 1. Quartal 2019 wurden in der Schweiz 72‘065 Fahrzeuge immatrikuliert, davon 1‘856 mit Elektroantrieb!
    Das ist die Realität.......Tesla im Januar 38 Fahrzeuge!
    Eidg. Statistik!
    • mutorintemporibus 12.04.2019 11:55
      Highlight Highlight Ich habe mein M3 am 28.12.18 bestellt und am 27.02.19 ausgeliefert erhalten, nur so wegen „24 Monaten“. Aber immer feste druff, gell.
    • XXL 12.04.2019 15:28
      Highlight Highlight Ja, das kann es geben! Immer mehr Kunden treten vom Vertrag zurück, weil sie das warten satt haben. So ein Auto hast du nun vermutlich bekommen........Die Lieferprobleme sind halt eine Tatsache. Qualitäts- und Zulieferprobleme. Autobauern ist halt mehr als PR!
  • Klangkartoffel 12.04.2019 09:36
    Highlight Highlight Ist ja schon fast Schleichwerbung.. was zahlt Tesla für solche Artikel?
    • XXL 12.04.2019 15:31
      Highlight Highlight Tesla muss nichts bezahlen, es gibt genug grüne Journalisten die alles schönreden ohne die Hintergründe zu erfragen. Batterieproduktion, seltene Erde, Kinderarbeit, tote Energie, CO2 bei der Herstellung der Batterie, usw. Zudem hat Tesla noch nie einen Gewinn gemacht.....Wie lange geht das noch gut?
  • DerHans 12.04.2019 09:33
    Highlight Highlight Ein grössten Teils positiver Tesla Artikel auf Watson. Das. Ich. Das. Noch. Erleben. Darf.
    • goschi 12.04.2019 10:26
      Highlight Highlight kein Dani "nur Apple ist gut" Schurter als Autor ;-)
  • MacB 12.04.2019 09:32
    Highlight Highlight Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.

    Mahatma Gandhi
    • Brewy 12.04.2019 12:05
      Highlight Highlight So dann hat ein Rassist gewonnen?
    • Alex_Steiner 12.04.2019 13:04
      Highlight Highlight @Brewy: Wer Trump? Ja, der hat gewonnen.
    • bluedragon 12.04.2019 13:09
      Highlight Highlight Das ist ein Zitat von der Rede des US-Gewerkschafters Nicholas Klein, 1918.

      Dieses Zitat ist fälschlicherweise Mahatma Gandhi zugeschrieben.

      Quelle: https://de.wikiquote.org/wiki/Mahatma_Gandhi
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  • Triumvir 12.04.2019 09:29
    Highlight Highlight Ohne den Visionär Elon Musk, wäre dies nicht möglich gewesen. Er wird dafür - vollkommen zu recht - in die Geschichtsbücher eingehen. Wir brauchen mehr solche Wirtschaftsführer, die nicht nur an die Vermehrung ihres eigenen Vermögens und an die Aktionäre denken. Dann besteht vielleicht noch Hoffnung für unseren schönen Planeten.
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 12.04.2019 09:57
      Highlight Highlight Hätte gesagt, Musk ist nur an Musk interessiert. Menschlich ein sehr schwieriger Mensch. Nein, viel mehr von diesen Menschen verträgt der Planet nicht.
    • goschi 12.04.2019 10:26
      Highlight Highlight @ehemalsPeter, im Gegenteil ist Musk wohl recht wenig an sich selbst interessiert, er ist aber kein Mensch, der auf andere Rücksicht nimmt, was es wirklich schwierig macht, mit ihm zusammen zu arbeiten.

      Aber Musk war schon immer mehr an einer Veränderung/Verbesserung der Welt gelegen, als am Selbstbild.
    • philosophund 12.04.2019 10:26
      Highlight Highlight @peter: kennst du ihn persönlich?🤣
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  • schoso 12.04.2019 09:25
    Highlight Highlight das Verdienst = anerkennenswerte Leistung
    der Verdienst = Gehalt, Lohn (finanziell)
    • Patrick Toggweiler 12.04.2019 09:36
      Highlight Highlight Korrekt! Dani Huber hat mich auch schon darauf hingewiesen – und der lacht sich jetzt kaputt.

Wie man jedes Einfamilienhaus in eine Wasserstoff-Tankstelle verwandeln kann

EPFL-Professor Andreas Züttel hat eine Art «Wasserstoff»-Batterie entwickelt. Er will damit unsere Energieversorgung revolutionieren.

Ein geläufiges Bonmot über Brasilien lautet: «Es ist das Land der Zukunft – und wird es immer bleiben.» Ältere Wirtschafts- und Wissenschaftsjournalisten haben gegenüber Wasserstoff eine ähnlich zynische Haltung entwickelt. Seit Jahrzehnten werden sie periodisch zu Anlässen eingeladen, in denen Wasserstoff als das Wunder beschrieben wird, das sämtliche Probleme der Menschheit lösen wird – ausser vielleicht Liebeskummer. Stets sind diese Versprechungen danach irgendwie versandet.

Andreas Züttel …

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