International
Libyen

15 Leichen an einem Strand in Libyen gefunden

15 Leichen an einem Strand in Libyen gefunden

08.10.2022, 06:5208.10.2022, 12:55

An einem Strand nahe der Stadt Sabratha in Libyen sind 15 Leichen gefunden worden. Einige von ihnen seien verbrannt, teilte die Hilfsorganisation Libyscher Roter Halbmond am Freitag mit.

Nach Angaben von Menschenrechtsgruppen handelte es sich wahrscheinlich um Flüchtlinge. Einige von ihnen wurden dem Roten Halbmond zufolge in einem ausgebrannten Boot gefunden. Nähere Angaben zu den Toten und der Todesursache machte die Organisation zunächst nicht.

Die örtlichen Behörden äusserten sich nicht zu dem Leichenfund. Libysche Medien berichteten, dass es zu einem Streit zwischen Menschenschmugglern gekommen sei. Daraufhin hätten diese auf die Flüchtlinge geschossen. Mitglieder einer der beteiligten Gruppen hätten zudem das Boot angezündet.

Libyen ist ein wichtiges Transitland für Migranten und Flüchtlinge aus Afrika und dem Nahen Osten, die über das Mittelmeer nach Europa gelangen wollen. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Nur dank einer Lüge: Frankreich meistert seine Regierungskrise – die wichtigsten Antworten
Nach sechs Monaten Politchaos bringt die französische Regierung ihren Staatshaushalt endlich durch das Parlament. Dazu die Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Der französische Premier muss ohne Mehrheit in der Nationalversammlung regieren. Dem geschickten Taktierer ist es allerdings gelungen, ein Budget für das laufende Jahr unter Dach und Fach zu bringen. Insbesondere holte der konservative Regierungschef die Sozialisten ins Boot. Den wiederholten Misstrauensmotionen der Rechts- und Linkspopulisten fehlten damit jeweils – und vermutlich auch in der Nacht auf Dienstag – ein paar Stimmen, sodass Lecornu das Haushaltsgesetz am Montag mit dem Verfassungskniff des Artikels 49.3 ohne Abstimmung in Kraft setzen konnte.
Zur Story