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USA attackieren erneut den Iran, Kuwait und Bahrain unter Beschuss

epa12862096 An Israeli Air Force F-15 fighter jet flies over central Israel, 31 March 2026. A joint US-Israeli military operation continues to target multiple locations across Iran since 28 February 2 ...
Die USA attackiert erneut den Iran – Teheran reagiert mit Angriffen auf Golfstaaten.Bild: keystone
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Schiffsverkehr wieder gesunken + USA: Technische Gespräche mit Iran

Das US-Militär hat in der Nacht auf Donnerstag erneut den Iran attackiert, Teheran reagiert mit Angriffen auf Kuwait und Bahrain. Die neusten Entwicklungen im Nahen Osten.
08.07.2026, 22:3510.07.2026, 14:16
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14:01
Berichte: Verkehr durch Strasse von Hormus wieder zurückgegangen
Lediglich 22 Schiffe haben die Meerenge am Donnerstag passiert, wie Daten des Anbieters Kpler zu entnehmen ist, die der Deutschen Presse-Agentur (dpa) vorliegen. Am Mittwoch haben die Transite demnach noch bei 30 gelegen.

Am Donnerstag vor einer Woche - vor Ausbruch der neuerlichen Kämpfe - lag der Zähler noch bei 48 Passagen. Die Durchfahrten sind somit auf einem Abwärtstrend seit ihrem Höchststand Mitte Juni. Die Unterzeichnung des Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran sah damals ein Ende der Kampfhandlungen vor.

Auch der Datenanbieter Windward schrieb in einer am Donnerstag veröffentlichten Analyse auf X, der Schiffsverkehr aus dem Persischen Golf hinaus, sei «faktisch zum Erliegen» gekommen. (sda/dpa)
7:06
US-Regierung: Technische Gespräche mit Iran laufen weiter
Trotz der Angriffe gegen den Iran arbeiten Washington und Teheran laut der US-Regierung weiter an einer diplomatischen Lösung des Konflikts. «Die Vereinigten Staaten setzen sich weiterhin für eine Lösung ein, und die technischen Gespräche laufen weiter», sagte ein Regierungsbeamter der Deutschen Presse-Agentur. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass das Verhalten der iranischen Führung einen Verstoss gegen das Rahmenabkommen «inakzeptablen Ausmasses» darstelle.

In den vergangenen Tagen hatte das US-Militär mehrere Angriffswellen gegen Ziele im Iran gestartet. Die US-Regierung begründete das mit dem Beschuss von Handelsschiffen, den die USA Teheran zuschreiben. In der Folge meldeten Verbündete der USA am Persischen Golf wie Kuwait und Bahrain feindlichen Beschuss.

US-Präsident Donald Trump hatte dem Iran zuletzt mehrfach gedroht und den Sinn weiterer Gespräche öffentlich in Zweifel gezogen. (sda/dpa)
14:08
Iran meldet Angriffe auf US-Zerstörer vor Bahrain
Irans Streitkräfte haben staatlichen Angaben zufolge mehrere US-Ziele in der Region attackiert. Unter anderem seien US-Zerstörer und US-Schiffe vor der Küste Bahrains mit Marschflugkörpern angegriffen worden, hiess es in einem Bericht des staatlichen Rundfunks.

Als Reaktion auf Bombardierungen durch das US-Militär in den vergangenen beiden Tagen hatte der Iran bereits Angriffe auf die Golfstaaten Kuwait und Bahrain gemeldet. Ein Luftwaffenstützpunkt in Jordanien sei ausserdem mit ballistischen Raketen vom Typ «Cheibarschekan» attackiert worden. (sda/dpa)
13:51
Jordanien meldet Raketenbeschuss aus dem Iran
Erstmals seit Wochen ist Jordanien wieder Ziel von iranischen Raketenangriffen geworden. Die jordanischen Streitkräfte schossen nach eigenen Angaben acht Raketen ab. Durch die Abfangmassnahmen seien Trümmerteile niedergegangen.

Nach Angaben der Streitkräfte wurde niemand verletzt. Auch seien keine Sachschäden entstanden. Die Raketen seien aus dem Iran abgefeuert worden.

Nach Angaben eines jordanischen Regierungssprechers seien landesweit Sirenen ausgelöst worden, nachdem die Raketen in den Luftraum eingedrungen waren.

Die US-Botschaft in der jordanischen Hauptstadt Amman rief US-Staatsbürger wegen Berichten über Raketen, Drohnen oder Flugkörper dazu auf, sich umgehend in geschützte Bereiche zu begeben, in Gebäuden zu bleiben und lokale Warnmeldungen sowie behördliche Anweisungen zu verfolgen. Die Warnung gelte landesweit.

Nutzer in den sozialen Medien hatten zuvor über den Start von Raketen aus mehreren iranischen Provinzen berichtet. Ballistische Raketen seien etwa nahe der iranischen Stadt Urmia im Nordwesten und aus dem Landeszentrum abgefeuert worden, hiess es. (sda/dpa)
11:19
Trump postet falsches Bild von Explosion
Nachdem die USA erneut Angriffe auf den Iran aufgenommen haben, hat sich auch US-Präsident Donald Trump auf Social Media zu Wort gemeldet. In einem Post auf Truth Social teilt er einen Screenshot eines X-Posts des Recherche-Netzwerks Open Source Intel, in dem das Bild einer heftigen Explosion zu sehen ist und das aus dem Iran stammen soll. Dazu schrieb Trump: «Das ist eine Vergeltung für die gestrige iranische Attacke auf Schiffe. Wenn das wieder passiert, wird es noch viel schlimmer!»



Dumm nur: Das Recherche-Netzwerk fand kurz darauf heraus, dass es sich bei dem Bild nicht um einen aktuellen Angriff handelt und es folglich schon älter ist. Es soll aus 2025 stammen.



Weder Trump, noch das Weisse Haus, das den Post mit dem Bild ebenfalls geteilt hat, haben eine Korrektur gepostet. (vro)
9:31
Iranische Regierung: 14 Tote bei US-Angriffen
Bei den jüngsten US-Angriffen im Iran sind Regierungsangaben zufolge mindestens 14 Menschen getötet worden. 78 weitere Menschen wurden bei den Luftangriffen der vergangenen zwei Tage verletzt, wie der Pressedienst der iranischen Regierung mitteilte.

Demnach werden immer noch 47 Verletzte in Kliniken behandelt. Der Iran meldete Angriffe in fünf Provinzen. (sda/dpa)
8:03
US-Angriffe legen wichtige Bahnstrecke im Iran lahm
Im Iran ist der Zugverkehr nach den nächtlichen US-Angriffen auf einer wichtigen Strecke unterbrochen worden. Nach der Bombardierung auf einen Abschnitt der Bahnstrecke Teheran-Maschhad haben Personenzüge ihre Fahrten eingestellt, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna. Es werde daran gearbeitet, die Strecke so schnell wie möglich zu reparieren.

Die Fahrt von der iranischen Hauptstadt Teheran in die nordöstliche Millionenmetropole Maschhad dauert in der Regel 11 Stunden. Heute soll dort der Ende Februar getötete oberste Führer Ajatollah Ali Chamenei bestattet werden.

Ob von der Sperrung der Strecke auch Anhänger betroffen waren, die nach Maschhad reisen, war zunächst unklar. Aus Sicherheitsgründen sind am Donnerstag Flüge über der Pilgerstadt untersagt. (sda/dpa)
3:36
Guterres warnt vor «katastrophalen Folgen» erneuter Kämpfe mit Iran
Vor dem Hintergrund einer drohenden neuen Eskalation im Iran-Konflikt hat UN-Generalsekretär António Guterres zu Zurückhaltung aufgerufen. «Der Generalsekretär bekräftigt erneut, dass eine Rückkehr zu umfassenden Feindseligkeiten katastrophale Folgen hätte - für die Menschen in der Region, für den internationalen Frieden und die Sicherheit sowie für die Weltwirtschaft», liess Guterres über seinen Sprecher Stéphane Dujarric in New York mitteilen.
3:18
Kuwait wieder unter Beschuss - Sirenengeheul auch in Bahrain
Nach Beginn einer erneuten Angriffswelle des US-Militärs auf Ziele im Iran ist der Golfstaat Kuwait laut örtlichen Armeeangaben in der zweiten Nacht in Folge unter Beschuss geraten. Die Luftabwehr wehre feindliche Raketen- und Drohnenangriffe ab, teilte die Armee des mit den USA verbündeten Landes auf der Plattform X mit. Genauere Angaben gab es zunächst nicht. Auch in Bahrain heulten wie in der Nacht zuvor wieder die Sirenen. Die Bevölkerung solle sich in Sicherheit bringen und ruhig verhalten, teilte das Innenministerium des Inselstaats im Persischen Golf mit.
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60 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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000006.d46e11d7@apple
08.07.2026 22:56registriert Januar 2022
Stellt euch vor, die Menschheit würde dieselbe Energie, dasselbe Geld und denselben Erfindergeist in die Bekämpfung von Krankheiten, Hunger und den Klimawandel investieren, statt immer "bessere" Waffen zu entwickeln und sich gegenseitig zu bekriegen.
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Das Klavier singt Schlagzeug
08.07.2026 22:39registriert Juni 2024
Wie oft will er den Iran noch besiegen 😂
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knorz
08.07.2026 22:49registriert Mai 2022
Wenn du im Loch sitzt, grab tiefer.
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