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Wahlen in MV und Berlin: Folgt gleich der nächste AfD-Triumph?

KEYPIX - 08.08.2026, Mecklenburg-Vorpommern, Stralsund: Zahlreiche Menschen nehmen an einer AfD-Kundgebung zum Wahlkampfauftakt in Mecklenburg-Vorpommern teil. Die AfD in Mecklenburg-Vorpommern hat mi ...
Die AfD gewinnt gemäss Hochrechnungen auch in Mecklenburg-Vorpommern.Bild: Keystone
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CDU fliegt in Meck-Pomm aus Landtag +++ Die Linke gewinnt in Berlin

20.09.2026, 16:0421.09.2026, 02:19
  • Am Sonntag stehen in Deutschland zwei wichtige Wahlen auf dem Programm. In Mecklenburg-Vorpommern wird ein neuer Landtag und in Berlin ein neues Abgeordnetenhaus gewählt.
  • In Mecklenburg-Vorpommern kommt es zu einem weiteren Sieg der AfD, diese kommt gemäss ersten Prognosen auf 37 Prozent, die SPD liegt auf 35,5 Prozent. Abgeschlagen folgen die Linke (7,5 Prozent), CDU (5,5 Prozent), Grüne (5,5 Prozent) und BSW (5 Prozent).
  • In Berlin verliert die CDU die Mehrheit. Ihr Spitzenkandidat bei der Wahl des Abgeordnetenhauses ist der relativ unbekannte Stefan Evers. Neu stärkste Kraft ist die Linke mit gemäss ersten Prognosen 24,5 Prozent. Die CDU kommt auf 20 Prozent, die AfD als drittstärkste Kraft auf 16 Prozent, knapp vor den Grünen (15 Prozent).
  • Das vorläufige Ergebnis wird nach 23 Uhr erwartet.
  • Alle News und Entwicklungen kannst du hier im Liveticker mitverfolgen.
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4:06
Zentralrat der Juden ist zutiefst beunruhigt über Sieg der Linken
Wie mehrere deutsche Medien übereinstimmend berichten, hat sich der Zentralrat der Juden besorgt über den Wahlerfolg der Linken in Berlin gezeigt. «Dass eine Partei, auf deren Wahlkampfbühne offen der Tod von Menschen gefordert wurde, als Siegerin aus der Wahl hervorgeht, beunruhigt mich zutiefst», sagte Josef Schusters, der Präsident des Zentralrats.

Schusters verweist auf einen Vorfall an einer Wahlkampfveranstaltung der Linken, in der zur Intifada aufgerufen und der Tod israelischer Soldaten verherrlicht wurde. Der Zentralrat fordert SPD und Grüne auf, sich nicht auf eine Koalition mit Der Linken einzulassen. Das würde der fortschreitenden Normalisierung des Judenhasses weiter Vorschub leisten, so Schusters.

Die Linke hatte ihren Wahlsieg in Berlin unter anderem mit Pro-Palästina-Rufen und -Tänzen gefeiert. An der Wahlparty in Berlin tauchte auch Issa Remmo, Anführer des arabisch-stämmigen Remmo-Clans auf. Mit ihm zusammen auf der Wahlparty war Ibrahim Ibrahim vom selbsternannten «Vereinigten Palästinensischen Nationalkomitee». Dieses wird vom Verfassungsschutz als extremistisch und Hamas-nahe eingestuft. Darüber berichten die Berliner Morgenpost und der Tagesspiegel.

Die Spitzenkandidat der Linken, Elif Eralp, distanzierte sich von Remmo und gab gegenüber dem ZDF an, er sei nicht eingeladen gewesen und habe die Veranstaltung verlassen müssen. (her)

2:10
Linke triumphiert in Berlin
Mit ihrem bisher besten Ergebnis hat die Linke die Berliner Abgeordnetenhauswahl gewonnen. Die Partei um Spitzenkandidatin Elif Eralp erreichte nach Angaben der Landeswahlleitung 25,7 Prozent der Stimmen und distanzierte die CDU damit deutlich.

Die Christdemokraten kamen nur auf 18,8 Prozent, nachdem sie die Wahl vor drei Jahren noch deutlich gewonnen und daraufhin eine Koalition mit der SPD gebildet hatten. Auf dem dritten Platz landete die AfD (16,3 Prozent), danach folgten Grüne (14,3 Prozent) und die SPD (12,1 Prozent) mit ihrem bisher schlechtesten Ergebnis bei einer Abgeordnetenhauswahl.

Möglich ist nun die Bildung einer Dreier-Koalition aus Linken, Grünen und SPD. Die Linke kündigte an, auf einem Parteitag am Freitag über die Aufnahme von Sondierungsgesprächen zu entscheiden. Das bisher beste Ergebnis bei einer Wahl zum Berliner Landesparlament hatte die Partei damals noch als PDS im Jahr 2001 mit 22,6 Prozent erreicht.

Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW, 4,7 Prozent) verpasste den Einzug in das Abgeordnetenhaus am Sonntag ebenso wie die FDP (2,5 Prozent), die schon 2023 an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert war. (sda/dpa)


Die Linke jubelt in Berlin.
0:42
Sitzverteilung in Mecklenburg-Vorpommern
Die AfD kommt demnach im neuen Parlament auf 32 Sitze, die SPD auf 29, die Linke wie die Grünen auf 5 Sitze.

Für die Neuauflage der rot-roten Koalition reicht es nicht mehr. Am wahrscheinlichsten ist nun die Bildung einer rot-rot-grünen Koalition. Die Grünen erklärten auch bereits ihre Bereitschaft, sich an einer solchen Regierung zu beteiligen. Die AfD findet keine Partner für eine Regierung - und muss als stärkste Kraft wohl in die Opposition.
(sda/dpa)
0:22
CDU fliegt aus Landtag
Die AfD hat nach offiziellen Angaben mit 38,2 Prozent der Stimmen die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern gewonnen. Das teilte die Landeswahlleitung mit. Auf Platz zwei folgt die SPD mit 35,5 Prozent, zudem ziehen die Linke (6,5 Prozent) und die Grünen (5,7 Prozent) in den Landtag ein. Die CDU (4,9 Prozent) sowie das BSW (4,8 Prozent) scheitern knapp.

Erstmals wird die AfD damit stärkste Fraktion im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern. Gegenüber der Wahl von vor fünf Jahren haben die Rechtspopulisten ihr Ergebnis mehr als verdoppelt (damals 16,7). Der Kandidat der AfD für das Amt des Ministerpräsidenten, Leif-Erik Holm, leitete daraus einen Regierungsauftrag für seine Partei ab. Er werde mit den anderen Parteien über die Möglichkeit einer Zusammenarbeit sprechen. Allerdings haben bis auf das BSW bisher alle anderen politischen Kräfte eine Kooperation mit der AfD ausgeschlossen - und das BSW schaffte es am Ende nicht.

Die SPD erlitt leichte Verluste (2021: 39,6 Prozent). Angesichts des Bundestrends zeigte sich die Partei mit dem Ergebnis dennoch zufrieden. «Was für eine Aufholjagd», sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig kurz nach Bekanntwerden der ersten Prognosen. In Umfragen vor der Wahl hatte die SPD lange deutlich unter 30 Prozent gelegen.

Die Aufholjagd der SPD ging aber vor allem auf Kosten der kleineren Parteien, allen voran der Union. Erstmals wird die CDU nicht in einem Parlament eines Bundeslands vertreten sein. Empfanden die einst in Schwerin regierenden Christdemokraten schon das Ergebnis von 2021 (13,3 Prozent) als Niederlage, so holten sie diesmal nicht einmal die Hälfte der Anteile. Es ist das schlechteste Abschneiden der CDU bei einer Landtagswahl in der Geschichte der Bundesrepublik.
(sda/dpa)


Daniel Peters, der Vorsitzende der CDU in Mecklenburg-Vorpommern, muss das schlechteste Ergebnis der Union in ihrer Geschichte verantworten.
0:07
Linken-Spitzenkandidatin in Berlin gewinnt Direktmandat
Elif Eralp, die Spitzenkandidatin der Linken in Berlin, hat ihre Partei zu einem Grosserfolg geführt. Auch sie selbst glänzte in ihrem Wahlkreis. Sie holte dort über 50 Prozent der Stimmen, während ihre nächste Verfolgerin von den Grünen auf 17,2 Prozent der Stimmen kam. Damit zieht Eralp, die die erste sozialistische Bürgermeisterin Berlins seit 1990 werden könnte, per Direktmandat in Berliner Abgeordnetenhaus ein. (her)


Elif Eralp hat gerade ordentlich was zu feiern.
22:44
BSW in Berlin draussen laut Hochrechnungen
Wie der CDU in Mecklenburg-Vorpommern, droht dem BSW in Berlin der Nicht-Einzug ins Abgeordnetenhaus. Laut den neuen Hochrechnungen ist die Wahrscheinlichkeit dafür klar angestiegen, die Protestpartei kommt noch auf 4,7 Prozent. Damit könnte eine gemässigte Koalition aus CDU, SPD und Grüne die Regierung bilden, wenn auch auf wackeliger Grundlage. (con)
21:57
Neueste Hochrechnung: CDU fällt unter 5-Prozent-Marke
Für die CDU könnte der Sonntag noch bitterer werden, als er ohnehin ist: Laut neuesten Hochrechnungen, über die die Bild und die ARD berichten, fällt die Merz-Partei in Mecklenburg-Vorpommern unter die 5-Prozent-Marke. Dann würde sie den Einzug in den Landtag verpassen. Es ist auch so bereits das schwächste Wahlergebnis der Nachkriegsgeschichte für die Altpartei in dem Bundesland. (con)

19:57
Vorsprung der Linken auf CDU in Berlin wächst
Die nächsten Hochrechnungen zu den sonntäglichen Wahlen in Berlin sind da: Die Linke baut ihren Vorsprung auf die CDU weiter aus. Sie führt mittlerweile mit 25,1 Prozent vor der Kanzlerpartei (plus 12,9), die noch auf 19,8 kommt (minus 8,4). Auch die AfD legt mit plus 6,5 Prozent und einem neuen Wähleranteil von neu 15,6 Prozent laut der Hochrechnung deutlich zu. Die Grüne (14,9 Prozent) und die SPD (12) verzeichnen zweistellige Anteile, das BSW kommt auf 5 Prozent. (con)
19:18
AfD-Kandidat Holm: «Wir haben hier den Regierungsauftrag»
AfD-Ministerpräsidentenkandidat Leif-Erik Holm hat nach der Landtagswahl im deutschen Bundesland Mecklenburg-Vorpommern Gespräche mit allen Parteien angekündigt.

«Wir haben hier den Regierungsauftrag in Mecklenburg-Vorpommern», sagte Holm nach der Veröffentlichung der Prognosen der Sender ARD und ZDF, die seine rechtspopulistische Partei bei 37 bis 38 Prozent sehen und damit knapp vor der sozialdemokratischen SPD. Er sprach von einem «wirklich starken Ergebnis». «Es ist ein wunderbarer Abend für die Alternative für Deutschland», sagte Holm.

Er kündigte an, alle Parteien einzuladen. «Denn es geht ja hier nicht um uns oder irgendwen oder irgendwelche Parteien und Pfründe oder dieses oder jenes. Es geht darum, dass wir unser Land wieder auf Vordermann bringen.»

Holm sagte, er erwarte von den anderen Parteien Gesprächsbereitschaft. «Alles andere macht keinen Sinn. Wir müssen miteinander reden, denn wir wollen Mecklenburg-Vorpommern voranbringen», sagte Holm. (sda/dpa)


Leif-Erik Holm will mit der AfD in Mecklenburg-Vorpommern regieren.
19:02
AfD-Chefin Weidel: Merz muss Konsequenzen ziehen
AfD-Chefin Alice Weidel fordert Deutschlands Kanzler Friedrich Merz auf, Konsequenzen aus den schwachen Ergebnissen seiner christdemokratischen CDU bei den Wahlen in den Bundesländern Berlin und Mecklenburg-Vorpommern zu ziehen.

Weidel sagte im Sender ZDF, die CDU sei auch deshalb so schwach in Mecklenburg-Vorpommern, in Berlin und im Bund geworden, weil sie als Volkspartei von der AfD abgelöst worden sei. «Und das heisst im Bund eigentlich ganz klar: Friedrich Merz muss die Konsequenzen ziehen. Er muss es tun für seine Partei und auch für Deutschland.»

Ziel der rechtspopulistischen AfD sei es, langfristig Koalitionsgespräche mit der CDU zu führen. Weidel kritisierte den Kurs der «Brandmauer» der CDU gegen die AfD. Das Ergebnis sei die Linke als stärkste Kraft in Berlin. (sda/dpa)

19:01
Berliner Grüne wollen Koalition mit Linken und SPD
Die Grünen streben nach der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus eine Koalition mit der Linken und der sozialdemokratischen SPD an. «Wir wollen jetzt Verantwortung übernehmen und gemeinsam mit SPD und Linken ein progressives Bündnis für Berlin schmieden», erklärten die beiden Landesvorsitzenden Nina Stahr und Philmon Ghirmai.

Die Berlinerinnen und Berliner hätten sich für einen Politikwechsel entschieden. Die bisherige Regierung von Christ- und Sozialdemokraten sei klar abgewählt worden.

Nach den ersten Hochrechnungen der Sender ARD und ZDF hat die Linke die Berlin-Wahl mit 24,8 bis 25,8 Prozent klar vor der christdemokratischen CDU gewonnen, die auf 20,0 Prozent kommt. Die Grünen kamen danach auf 15,0 bis 15,4 Prozent und schnitten etwas schlechter ab als bei der Wahl 2023. (sda/dpa)
18:43
Erste Hochrechnung bestätigt Resultate
Die aktualisierten Zahlen zeigen nur kleine Veränderungen zur ersten Prognose:

Mecklenburg-Vorpommern:
AfD: 37,1 Prozent
SPD: 35,6
Linke: 7,4
Grüne: 5,5
CDU: 5,4
BSW: 5,0

Berlin:
Linke: 24,8 Prozent
CDU: 20,0
AfD: 15,7
Grüne: 15,0
SPD: 12,0
BSW: 5,0
18:32
Merz will Verantwortung behalten
«Ich übernehme die Verantwortung, denn ich möchte unser Land voranbringen», sagt Merz. Von einem Rücktritt ist also keine Rede. Gleichzeitig erklärte er, dass einige Bürgerinnen und Bürger schwere Zeiten erwarten könnten. «Wir brauchen Veränderungen, Veränderungen kosten Kraft. Nicht alles wird schnellen Beifall finden», sagt er.
18:23
Merz spricht von Desaster
«Das Ergebnis in Mecklenburg-Vorpommern können wir nicht schönreden. Es ist ein Desaster», so der Kanzler. Er kündigte an, dass es Reformen brauche.

18:04
Erste Zahlen aus Berlin
Bei der Wahl des Abgeordnetenhauses im deutschen Bundesland Berlin liegt die Linke nach Prognosen der Sender ARD und ZDF deutlich in Führung. Nach den Zahlen von 18.00 Uhr landet die regierende christdemokratische CDU auf Platz zwei. (sda/dpa)

Linke: 24,5 Prozent
CDU: 20,0
AfD: 16,0
Grüne: 15,0
SPD: 12,0
BSW: 5,0
18:02
Erste Prognosen veröffentlicht
Bei der Landtagswahl im deutschen Bundesland Mecklenburg-Vorpommern liegt die rechtspopulistische AfD knapp vor der sozialdemokratischen SPD. Nach den Prognosen der Sender ARD und ZDF von 18.00 Uhr muss die christdemokratische CDU um den Wiedereinzug in den Landtag bangen. (sda/dpa)

AfD: 37,0 Prozent
SPD: 35,5
Die Linke: 7,5
Die Grünen: 5,5
CDU: 5,5
BSW: 5,0
17:33
Merz kündigt Erklärung für kurz nach 18 Uhr an
Der deutsche Bundeskanzler will sich kurz nach 18 Uhr in der CDU-Parteizentrale in Berlin vor der Presse äussern. Der Inhalt ist unklar. Gemäss «Bild» soll es nach «vorne» gerichtete Botschaft sein.
17:10
Wegen Panne: Bus in Rostock zu Wahllokal umfunktioniert
Bei den Wahlen im Mecklenburg-Vorpommern ereignete sich in der Stadt Rostock Kurioses: Weil der Zutritt zu einem Wahllokal im Stadtteil Kassebohm nicht möglich war, wurde kurzerhand ein Bus als provisorisches Wahllokal installiert, wie ein Sprecher der Stadt bestätigte. Zuvor hatte die «Ostsee-Zeitung» über den Fall berichtet. Nach rund 30 Minuten konnte das Problem aber bereits wieder behoben werden. Danach konnte der eigentliche Wahlraum wie geplant öffnen. (dab)
16:40
Berliner Polizei vermeldet beschädigte Wahllokale
Der Wahlsonntag in Berlin verläuft nach Angaben der Polizei bislang weitgehend ruhig. Vor Öffnung der Wahllokale wurden vereinzelt Sachbeschädigungen gemeldet. In Schöneberg wurde unter anderem das Schloss eines Wahllokals verklebt. Es konnte dennoch pünktlich öffnen. (lyn)
16:30
Kopf-an-Kopf-Rennen von AfD und SPD in Mecklenburg-Vorpommern
In Mecklenburg-Vorpommern stand der Wahlkampf im Zeichen des Duells zwischen AfD und SPD. In den Umfragen hatte die AfD lange deutlich vorn gelegen, in den vergangenen Wochen holte die SPD mit Ministerpräsidentin Schwesig aber auf. Zuletzt schmolz der Vorsprung der AfD – bis die SPD sie dann in der letzten Umfrage vor der Wahl überholte. In jüngsten Erhebungen lag die AfD zwischen 36 und 38 Prozent, die SPD bei 33 bis 37 Prozent. (sda/lyn)
16:21
Nur Dreierbündnisse für Berlin
In der Hauptstadt Berlin dürfte die seit 2023 regierende Koalition aus CDU und SPD ihre Mehrheit verlieren. Mehrheiten bilden können den Umfragen zufolge wahrscheinlich nur Dreierbündnisse: Entweder koaliert die CDU mit SPD und Grünen, oder die Linke schliesst sich mit SPD und Grünen zusammen. Entscheidend dabei: Wer wird stärkste Kraft im neuen Abgeordnetenhaus und kann damit Anspruch aufs Amt des Regierenden Bürgermeisters erheben – wieder die CDU oder erstmals überhaupt die Linke?

CDU und Linke rangieren in den jüngsten Erhebungen zwischen 20 und 23 Prozent, in unterschiedlicher Reihenfolge. Etwas dahinter folgen AfD und Grüne. Die SPD, die in Berlin seit 1989 durchgehend mitregiert, kann mit 10 bis 15 Prozent nur auf Platz fünf hoffen. (sda/lyn)
15:46
Hohe Wahlbeteiligung in beiden Bundesländern
Berlin und Mecklenburg-Vorpommern sind zwei Wochen nach dem AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt mit grosser Beteiligung in ihre Landtagswahlen gestartet. Bis 14 Uhr gaben in Mecklenburg-Vorpommern bereits 40,7 Prozent der rund 1,3 Wahlberechtigten ihre Stimme in den Wahllokalen ab (2021: 32,5 Prozent), teilte die Landeswahlleitung mit. In Berlin lag die Beteiligung mittags mit 27,9 Prozent um 4,5 Prozentpunkte höher als bei der Wahl 2023 zur gleichen Zeit, wie die Landeswahlleitung mitteilte. (sda/lyn)
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Aufstieg der AfD
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Die Alternative für Deutschland wird am 14. April 2013 rund um den Wirtschaftsprofessor Bernd Lucke gegründet. Sie ist zu Beginn eine EU-skeptische, neoliberale Partei.

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