International
Natur

Erdbeben in Venezuela: Provisorische Häuser für Obdachlose geplant

Nach Erdbebenkatastrophe: Venezuela will provisorische Häuser bauen

11.07.2026, 21:4911.07.2026, 22:25

Nach der Erdbebenkatastrophe in Venezuela mit bereits 4'333 Toten haben die Behörden den Bau provisorischer Einfamilienunterkünfte für die Betroffenen angekündigt. Wie der frisch ernannte Verantwortliche für die Notlager, Jorge Rodríguez, mitteilte, sollen Familien dort untergebracht werden, während der Wiederaufbau voranschreitet.

Fast 18'000 Menschen haben bei dem verheerenden Doppelbeben ihr Zuhause verloren. Viele Menschen seien derzeit in Schulen untergebracht, die im September zu Beginn des neuen Schuljahres geräumt werden müssten, sagte Rodríguez, Bruder der geschäftsführenden Präsidentin Delcy Rodríguez, auf einer Pressekonferenz.

Am 24. Juni hatten zwei aufeinanderfolgende Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 innerhalb von nur 39 Sekunden Venezuela erschüttert. Die Zahl der bestätigten Todesopfer überschritt am Freitag (Ortszeit) die Viertausender-Marke – und steigt immer weiter. Mehr als 850 Gebäude sind eingestürzt oder wurden schwer beschädigt. Vor allem im nördlichen Bundesstaat La Guaira an der Karibikküste liegen zahlreiche Gebäude in Trümmern. (sda/dpa)

Mehr zu den Erdbeben in Venezuela:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Doppeltes Erdbeben in Venezuela
1 / 30
Doppeltes Erdbeben in Venezuela

In Venezuela haben sich am Donnerstag, 25. Juni 2026, zwei Erdbeben innerhalb weniger Minuten ereignet.

quelle: keystone / boris vergara
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Erdbeben Venezuela: 3-Jähriger wird aus Trümmern gerettet
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Papst fordert Putin zu Waffenstillstand in Frontstadt auf
Papst Leo XIV. fordert Russlands Präsidenten Wladimir Putin zu einem Waffenstillstand für die Frontstadt Oleschky im Süden der Ukraine auf. Das Oberhaupt der katholischen Kirche habe in einem Telefonat seine «tiefe Besorgnis» über die humanitäre Lage in der von Russland abgeriegelten Kleinstadt in der Region Cherson zum Ausdruck gebracht, teilte der Vatikan mit. Zugleich bekräftigte Leo seinen Appell für Frieden und Dialog.
Zur Story