Der Irak und Syrien haben ihren Luftraum nach den neuesten Raketenangriffen des Irans auf Israel vorübergehend gesperrt. Im Irak gelte die Sperrung für 72 Stunden, teilte die Behörde für zivile Luftfahrt mit. Es handle sich um eine Vorsichtsmassnahme wegen «aktueller regionaler Entwicklungen und Spannungen», um die Sicherheit des zivilen Flugverkehrs zu schützen. Im benachbarten Syrien wurde eine Sperrung ab 23.00 Uhr abends (22.00 MESZ) für 12 Stunden verkündet und damit bis Montag früh.
Beide Länder liegen geografisch zwischen dem Iran und Israel und damit auch in der Schusslinie im Fall gegenseitiger Angriffe der beiden Erzfeinde. Der Irak hatte seinen Luftraum schon beim Ausbruch des Krieges wochenlang geschlossen und erst nach Verkündung der Waffenruhe im April wieder geöffnet.
Berichte, dass auch die Golfstaaten ihren Luftraum geschlossen hätten, bestätigten sich zunächst nicht. Die in Katar zuständige Behörde teilte mit, dass entsprechende Darstellungen, die in sozialen Medien kursierten, falsch seien. Es gebe aber eine sogenannte Notam (Mitteilung an die Flugzeugführer) über «alternative Flugrouten», um das «höchste Mass an Sicherheit und Effizienz» im Luftverkehr zu ermöglichen.
Diese Mitteilung empfiehlt für Flüge in die regionalen Nachbarländer Kuwait, Bahrain und Oman andere Flugrouten, eine Schliessung des katarischen Luftraums wird aber nicht mitgeteilt. (sda/dpa)
Beide Länder liegen geografisch zwischen dem Iran und Israel und damit auch in der Schusslinie im Fall gegenseitiger Angriffe der beiden Erzfeinde. Der Irak hatte seinen Luftraum schon beim Ausbruch des Krieges wochenlang geschlossen und erst nach Verkündung der Waffenruhe im April wieder geöffnet.
Berichte, dass auch die Golfstaaten ihren Luftraum geschlossen hätten, bestätigten sich zunächst nicht. Die in Katar zuständige Behörde teilte mit, dass entsprechende Darstellungen, die in sozialen Medien kursierten, falsch seien. Es gebe aber eine sogenannte Notam (Mitteilung an die Flugzeugführer) über «alternative Flugrouten», um das «höchste Mass an Sicherheit und Effizienz» im Luftverkehr zu ermöglichen.
Diese Mitteilung empfiehlt für Flüge in die regionalen Nachbarländer Kuwait, Bahrain und Oman andere Flugrouten, eine Schliessung des katarischen Luftraums wird aber nicht mitgeteilt. (sda/dpa)
