International
Liveticker

Medien: Trump fordert von Israel Verzicht auf Gegenschläge

Liveticker

Medien: Trump fordert von Israel Verzicht auf Gegenschläge

Der aktuelle Nachrichten-Ticker zu dem von der Trump-Regierung und Israel gestarteten Krieg gegen den Iran und zur US-Aussenpolitik.
07.06.2026, 09:1907.06.2026, 22:37
Schicke uns deinen Input
23:02
Irak und Syrien sperren Luftraum vorübergehend
Der Irak und Syrien haben ihren Luftraum nach den neuesten Raketenangriffen des Irans auf Israel vorübergehend gesperrt. Im Irak gelte die Sperrung für 72 Stunden, teilte die Behörde für zivile Luftfahrt mit. Es handle sich um eine Vorsichtsmassnahme wegen «aktueller regionaler Entwicklungen und Spannungen», um die Sicherheit des zivilen Flugverkehrs zu schützen. Im benachbarten Syrien wurde eine Sperrung ab 23.00 Uhr abends (22.00 MESZ) für 12 Stunden verkündet und damit bis Montag früh.

Beide Länder liegen geografisch zwischen dem Iran und Israel und damit auch in der Schusslinie im Fall gegenseitiger Angriffe der beiden Erzfeinde. Der Irak hatte seinen Luftraum schon beim Ausbruch des Krieges wochenlang geschlossen und erst nach Verkündung der Waffenruhe im April wieder geöffnet.

Berichte, dass auch die Golfstaaten ihren Luftraum geschlossen hätten, bestätigten sich zunächst nicht. Die in Katar zuständige Behörde teilte mit, dass entsprechende Darstellungen, die in sozialen Medien kursierten, falsch seien. Es gebe aber eine sogenannte Notam (Mitteilung an die Flugzeugführer) über «alternative Flugrouten», um das «höchste Mass an Sicherheit und Effizienz» im Luftverkehr zu ermöglichen.

Diese Mitteilung empfiehlt für Flüge in die regionalen Nachbarländer Kuwait, Bahrain und Oman andere Flugrouten, eine Schliessung des katarischen Luftraums wird aber nicht mitgeteilt. (sda/dpa)
22:36
Medien: Trump fordert von Israel Verzicht auf Gegenschläge
Nach den neuesten Raketenangriffen des Irans auf Israel will US-Präsident Donald Trump Medienberichten zufolge den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu auffordern, auf Vergeltungsschläge gegen Teheran zu verzichten. Trump habe ein entsprechendes Telefonat mit Netanjahu angekündigt, berichtete ein Reporter des Nachrichtenportals «Axios» auf X. Der israelische Sender Kan berichtete ebenfalls, dass Israel nach Trumps Willen nicht auf die Angriffe reagieren solle. «Israel hat genug reagiert», sagte Trump demnach einem Korrespondenten des Senders.

Trump dürfte weiterhin darauf hoffen, ein Rahmenabkommen mit Teheran abzuschliessen. «Was ich dem Iran raten würde: Ihr habt eure Raketen abgefeuert, das reicht. Kehrt an den Verhandlungstisch zurück und schliesst ein Abkommen», sagte er laut dem US-Sender Fox News. Eine öffentliche Stellungnahme durch das Weisse Haus stand zunächst aus.

Trump deutete laut Fox News an, dass die Verhandlungen mit dem Iran auf eine mögliche Einigung zusteuerten. Diese könnte «am Montag, Dienstag oder Mittwoch kommender Woche» erzielt werden, hiess es weiter. Mit Blick auf die jüngsten israelischen Angriffe im Libanon sagte der Präsident unterdessen: «Ich bin nicht erfreut darüber.»

Am späten Sonntagabend feuerte der Iran mehrere Raketensalven auf Israel. Laut dem israelischen Militär wurden alle Raketen der ersten Wellen abgefangen, gleichzeitig habe man weitere Raketenangriffe identifiziert. Die Luftabwehr sei im Einsatz. (sda/dpa)
22:30
Israel: Aus Iran abgefeuerte Raketen von Luftabwehr abgefangen
Aus dem Iran auf Israel abgefeuerte Raketen sind nach israelischen Militärangaben von der Luftabwehr abgefangen worden. Bisher seien zwei Angriffswellen identifiziert worden, teilte das Militär mit. Nach Angaben des israelischen TV-Senders N12 schlugen Raketentrümmer im Norden Israels ein, unter anderem nahe der Stadt Tiberias. Es gab zunächst keine Angaben zu Verletzten.

Nach Informationen des israelischen Zivilschutzes wurde angesichts der ersten iranischen Angriffe seit zwei Monaten der Unterricht in allen Schulen am Montag abgesagt. Der internationale Flughafen bei Tel Aviv blieb nach Medienberichten zunächst geöffnet.

Der Iran reagierte mit den Raketenangriffen auf einen Angriff Israels in Vororten der libanesischen Hauptstadt Beirut. Nach israelischen Angaben reagierte das Militär damit wiederum auf einen vorherigen Raketenangriff aus dem Libanon auf den Norden Israels. Israel machte die mit dem Iran verbündete Hisbollah-Miliz für die Angriffe verantwortlich. (sda/dpa)
22:26
Iran sperrt Luftraum im Westen des Landes
Der Iran hat den Luftraum im Westen des Landes bis auf weiteres gesperrt. Die zivile Luftfahrtbehörde begründete dies nach den iranischen Raketenangriffen auf Israel mit neuen Gefährdungsbewertungen, wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna berichtete. Die Bevölkerung wurde gebeten, von Fahrten zu den Flughäfen abzusehen und die Medien zu verfolgen. (sda/dpa)
22:25
Iran: Luftwaffenstützpunkt in Israel attackiert
Irans Streitkräfte haben eigenen Angaben zufolge bei ihren Raketenangriffen auf Israel unter anderem auf Militäreinrichtungen gezielt. Der Luftwaffenstützpunkt Ramat David sei mit ballistischen Raketen attackiert worden, hiess es in einer von der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim verbreiteten Erklärung der Revolutionsgarden.

In der Mitteilung begründeten Irans Revolutionsgarden, die Elitestreitmacht des Landes, ihre Angriffe mit der Eskalation im Libanon. Die Waffenruhe im Iran-Krieg Anfang April sei unter der Prämisse ausgehandelt worden, dass der Konflikt an allen Fronten eingestellt werden müsse, hiess es in der Erklärung. «Doch wie immer hielten sich die USA und das zionistische Regime nicht an ihre Verpflichtungen. Sie setzten sowohl ihre Angriffe und Verbrechen im Libanon fort als auch ihre wiederholten Übergriffe auf iranische Küstengebiete.»

Die nun erfolgten Angriffe bezeichneten die Revolutionsgarden als «Warnung». Sollte der Krieg wieder voll ausbrechen, «werden die Antworten umfassender ausfallen und sämtliche amerikanisch-zionistischen Ziele in der Region einschliessen», teilten die Streitkräfte weiter mit. (sda/dpa)
22:24
Iran greift Israel erneut mit Raketen an – Israel droht mit Vergeltung
Der Iran hat erstmals seit Anfang April wieder Raketen auf Israel abgefeuert. Nach israelischen Angaben wurden insgesamt vier Raketen in mehreren Wellen gestartet und von den Abwehrsystemen abgefangen. Teheran begründete den Angriff mit den israelischen Luftschlägen auf Vororte der libanesischen Hauptstadt Beirut.

Israel reagierte umgehend mit scharfen Drohungen. Ein Regierungsvertreter kündigte laut israelischen Medien eine «harte» Antwort an und erklärte, man werde die Angriffe nicht unbeantwortet lassen. Ministerpräsident Benjamin Netanyahu berief eine Sicherheitsberatung ein.

Aus Sorge vor einer weiteren Eskalation bleiben am Montag landesweit alle Schulen in Israel geschlossen. Die jüngsten Angriffe setzen die ohnehin fragile Waffenruhe zwischen Iran, Israel und den USA weiter unter Druck. (mke)
15:23
Israel greift erneut Vororte von Beirut an
Israels Armee hat trotz der eigentlich verkündeten Waffenruhe die Vororte der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen. Die Armee habe «Terroristen-Hauptquartiere» als Reaktion auf den Beschuss Israels durch die Hisbollah angegriffen, teilten Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz mit.

Videos von Augenzeugen zeigten dichte Rauchwolken in den als Dahija bekannten Vororten von Beirut, die als Hochburg der Hisbollah gelten, aber auch dicht bewohnt sind. Augenzeugen beschrieben schwere Zerstörung an einem der Gebäude über mehrere Stockwerke. (sda/dpa)
15:17
Fünf Tote bei Angriff Israels im Gazastreifen
Bei einem israelischen Angriff im südlichen Gazastreifen sind nach Krankenhausangaben fünf Palästinenser getötet worden. 15 weitere Menschen hätten bei einem Angriff auf einen Polizei-Kontrollpunkt im Bereich der Stadt Chan Junis Verletzungen erlitten, teilte das Nasser-Krankenhaus mit. Die Polizeikräfte im Gazastreifen werden von der islamistischen Hamas kontrolliert. Ein Sprecher der israelischen Armee teilte mit, man prüfe die Berichte über den Angriff. (sda/dpa)
15:14
Toter und Verletzte bei Anschlag in Israel
Bei einer Serie von Schusswaffenangriffen in Israel sind nach Angaben von Sanitätern mindestens ein Mensch getötet und fünf weitere verletzt worden. Die Polizei teilte mit, es handele es sich um einen Terroranschlag. Das Fahrzeug eines mutmasslichen Täters sei sichergestellt worden, der Mann sei dabei erschossen worden. Das israelische Nachrichtenportal «ynet» berichtete, es handele sich um einen arabischen Staatsbürger Israels.

Nach Angaben des Rettungsdienstes Magen David Adom fielen zuerst an einer Tankstelle bei Kochav Jair nordöstlich von Tel Aviv Schüsse. Dabei seien zwei Menschen verletzt worden. Anschliessend wurden aus zwei nahegelegenen Orten weitere Schussverletzte gemeldet. Ein etwa 30-jähriger Mann sei seinen Verletzungen erlegen. Zahlreiche Polizeikräfte waren im Einsatz. Polizeichef Danny Levi sagte nach Medienberichten, es habe nur einen Attentäter gegeben. Zunächst hatte es geheissen, die Polizei jage noch einen mutmasslichen zweiten Täter. (sda/dpa)
9:15
US-Militär: Zwei iranische Drohnen abgeschossen
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben im Bereich der Strasse von Hormus zwei iranische Kampfdrohnen abgeschossen. Diese hätten eine Bedrohung für die internationale Schifffahrt in der Meerenge dargestellt, teilte das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando (Centcom) in der Nacht auf der Plattform X mit. US-Truppen seien weiterhin bereit, iranische Aggressionen abzuwehren.

Bereits am Samstagmorgen war es rund um den Persischen Golf trotz der eigentlich geltenden Waffenruhe und laufender Verhandlungen für ein Kriegsende erneut zu gegenseitigen Angriffen gekommen.

Das US-Militär schoss dabei nach eigenen Angaben iranische Drohnen ab und griff daraufhin auch Radarstellungen im Bereich der Strasse von Hormus an. Der Iran feuerte wenig später ballistische Raketen auf Kuwait und Bahrain ab. Nach Angaben aus Teheran waren US-Militärstützpunkte in den Golfstaaten Ziel des Angriffs. Dem US-Militär zufolge schlug der Angriff fehl, die meisten Raketen wurden von der Luftabwehr abgefangen.

Der Iran-Krieg begann Ende Februar mit amerikanisch-israelischen Luftangriffen auf Ziele im Iran. Seit rund zwei Monaten gilt in dem Konflikt eine Waffenruhe. Seither kam es nur vereinzelt zu begrenzten gegenseitigen Angriffen. (sda/dpa)
15:43
Iran meldet Warnschüsse gegen US-Kriegsschiffe
Irans Streitkräfte haben eigenen Angaben zufolge Warnschüsse auf US-Kriegsschiffe vor ihrer Südküste gefeuert. Zwei US-amerikanische Zerstörer seien somit aus dem Arabischen Meer zurückgedrängt worden.

Das ging aus einer vom staatlichen Rundfunk verbreiteten Erklärung der Armee hervor. Es seien Kamikazedrohnen und Antischiffs-Marschflugkörper abgefeuert worden.

Ein Reporter des staatlichen Fernsehens sagte, der Vorfall habe sich in den vergangenen 48 Stunden ereignet. Seinen Worten nach wollte die US-Marine mit ausgeschalteten Navigationssystemen in den Persischen Golf einlaufen. (sda/dpa)

10:52
Unifil-Soldat stirbt nach Angriff im Südlibanon
Ein Soldat der UN-Friedensmission Unifil im Libanon ist nach UN-Angaben einem Mörserangriff im Südlibanon gestorben. Der Soldat sei in den frühen Morgenstunden seinen Verletzungen erlegen, nachdem er zunächst in ein Krankenhaus in der libanesischen Hauptstadt Beirut geflogen worden war.

Der Angriff ereignete sich den Angaben am späten Mittwochabend in der Nähe des Orts Mardsch Ujun im Südlibanon. Zwei weitere Blauhelme seien ebenfalls verletzt worden, hiess es.

Unifil machte zunächst keine Angaben dazu, von welcher Seite aus der Angriff kam. Man habe eine Untersuchung zur Klärung des genauen Hergangs eingeleitet. Nach Angaben der Beobachtermission sei in Südlibanon zuletzt eine «zunehmend hohe Zahl» an Flugbahnen und Einschlägen registriert worden. Die Gewalt müsse beendet werden, forderte Unifil.

Im Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah wurden im Libanon bereits mehrfach Unifil-Soldaten getötet und verletzt. In der Nacht haben Israel und der Libanon erneut einen Anlauf zur Umsetzung einer bisher kaum wirksamen Waffenruhe gestartet. Die Hisbollah äusserte sich bisher nicht dazu. (sda/dpa)
10:12
Israel warnt libanesische Bevölkerung vor Rückkehr in den Süden
Trotz eines neuen Anlaufs zu einer Waffenruhe im Libanon hat das israelische Militär die Bewohner des Südlibanons vor einer Rückkehr in ihre Heimatdörfer gewarnt. «Die Kämpfe im Südlibanon gehen weiter», teilte ein Sprecher in arabischer Sprache auf X mit. Es würden Ziele der vom Iran unterstützen Hisbollah angegriffen, hiess es.

Bewohner sollten nicht südlich des Sahrani-Flusses - etwa 40 Kilometer nördlich der israelischen Grenze - reisen. Jeder, der nach Süden reise, setzte sein Leben in Gefahr.

Israel und der Libanon hatten sich in der Nacht erneut auf einen Weg zur Umsetzung der Waffenruhe geeinigt. Die Hisbollah hat sich dazu bisher nicht geäussert.

Zwar galt schon zuvor eine Waffenruhe, sie war aber praktisch unwirksam, da die gegenseitigen Angriffe fast unvermindert fortgesetzt wurden. Wegen des seit Anfang März andauernden Kriegs wurden im Libanon Hunderttausende Menschen vertrieben. Viele Menschen dort fürchten sich vor eine Fortsetzung der bisherigen Waffenruhe, die keine Entschärfung des Konflikts zwischen Israel und der Hisbollah durchsetzen konnte. (sda/dpa)
8:44
Israels Polizeiminister kritisiert Libanon-Waffenruhe
Der israelische Polizeiminister Itamar Ben-Gvir hat die Vereinbarung zwischen Israel und dem Libanon auf einen neuen Anlauf zur Umsetzung einer Waffenruhe als «schweren Fehler» kritisiert. Es handele sich um «Wunschträume von Beratern, die den Ministerpräsidenten zu falschen Entscheidungen verleiten», schrieb er in einem Post auf der Plattform X.

Tatsächlich werde die libanesische Hisbollah-Miliz durch die Vereinbarung nur stärker werden. «Statt sie zu besiegen, findet sich Israel zunehmend mit ihrer Existenz ab», schrieb Ben-Gvir weiter. Der libanesische Staat sei ein «Partner der Hisbollah» und nicht in der Lage, die mit Israel verfeindete Miliz aus dem Grenzgebiet zu verdrängen.

Israel und der Libanon hatten sich in der Nacht erneut auf einen Weg zur Umsetzung der Waffenruhe geeinigt, die bisher faktisch unwirksam gewesen war. Dies sei abhängig von einer kompletten Einstellung der Angriffe der proiranischen Hisbollah-Miliz gegen Israel, hiess es in einer gemeinsamen Erklärung nach Gesprächen zwischen israelischen und libanesischen Regierungsvertreten in Washington. (sda/dpa)

8:11
Libanon meldet Angriffe trotz Waffenruhe
Trotz eines neuen Anlaufs, die bisher kaum wirksame Waffenruhe im Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah umzusetzen, kommt es im Libanon weiter zu israelischen Angriffen. Die staatliche Nachrichtenagentur NNA berichtete am Morgen von mindestens zwei Drohnenangriffen auf verschiedene Fahrzeuge im Süden des Landes. Das israelische Militär äusserte sich zunächst nicht.

Israel und der Libanon hatten sich in der Nacht erneut auf einen Weg zur Umsetzung der Waffenruhe geeinigt. Dies sei abhängig von einer kompletten Einstellung der Angriffe der proiranischen Hisbollah-Miliz gegen Israel, hiess es in einer gemeinsamen Erklärung nach Gesprächen zwischen israelischen und libanesischen Regierungsvertreten in Washington.

Wegen des seit Anfang März andauernden Kriegs wurden im Libanon Hunderttausende Menschen vertrieben. Der libanesische Zivilschutz rief die Menschen am Morgen zur Geduld auf. Sie sollten nicht voreilig in ihre Heimatorte zurückkehren. Eine Rückkehr in die Dörfer im Süden des Landes solle erst nach entsprechenden offiziellen Ankündigungen erfolgen. Zudem bestehe weiterhin Gefahr durch Kriegsrückstände sowie nicht explodierte Munition. (sda/dpa)
1:48
USA: Libanon und Israel wollen brüchige Waffenruhe umsetzen
Israel und der Libanon haben sich nach Angaben des US-Aussenministeriums auf einen Weg zur Umsetzung der bisher faktisch kaum wirksamen Waffenruhe geeinigt. Die Waffenruhe sei unter anderem abhängig von einer kompletten Einstellung der Angriffe der proiranischen Hisbollah-Miliz, hiess es in einer gemeinsamen Erklärung der beteiligten Staaten. (sda/dpa)
21:53
Weitere Gespräche zum Krieg im Libanon - Aussichten ungewiss
Begleitet von grosser Skepsis sind die Gespräche zum Krieg zwischen Israel und der proiranischen Hisbollah-Miliz im Libanon in die nächste Runde gegangen. Die vierte Verhandlungsrunde von Regierungsvertretern Israels und des Libanons in Washington am Dienstag sei eine Vorbereitung für das wichtigere Treffen an diesem Mittwoch, hiess es aus Regierungskreisen aus der libanesischen Hauptstadt Beirut. Dann sollten auch ein schrittweiser Abzug von Israels Truppen aus dem Nachbarland, die Stationierung der libanesischen Armee und eine Festigung der Waffenruhe Thema werden. (sda/dpa)
21:51
Netanjahu: Werden Irans Führung beim Verschwinden helfen
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hält an dem Ziel fest, die iranische Regierung stürzen zu wollen. Die Führung in Teheran sei «dazu bestimmt, aus der Welt zu verschwinden», sagte er bei einer Zeremonie zum Amtsantritt des neuen Leiters des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad, Roman Gofman. «Und wir werden ihr dabei helfen, dieses Ziel zu erreichen». Einzelheiten dazu, wie genau dies gelingen soll, liess er offen. (sda/dpa)
17:00
Iran: Keine Gespräche mehr mit USA
Nach Wochen stagnierender Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA berichten iranische Medien von einem Ende der Verhandlungen zwischen den Kriegsparteien. Seit mehreren Tagen fänden keine Gespräche mehr zwischen Teheran und Washington statt, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars, die den mächtigen Revolutionsgarden nahesteht.

Das Ende der indirekten Verhandlungen mit den USA komme im Zuge des andauernden Kriegs Israels im Libanon, hatte am Montag die iranische Agentur Tasnim berichtet. Solange der Krieg dort weitergehe, gebe es keine Gespräche, hiess es weiter. Israel führt im Libanon Krieg gegen die Hisbollah-Miliz, die vom Iran unterstützt wird. (sda/dpa)
16:55
Iran bereitet Beisetzung von Chamenei vor
Mehr als drei Monate nach der Tötung des iranischen Staatsoberhaupts Ajatollah Ali Chamenei gibt es erstmals Äusserungen zu seinem geplanten Begräbnis. Die Beerdigung sei für den Beginn des islamischen Trauermonats Muharram geplant.

Das sagte der stellvertretende Teheraner Bürgermeister Amin Tawakolisadeh, wie iranische Medien berichteten. Ein Datum wäre somit ab Mitte Juni möglich.

Die Trauerfeiern sollen offiziell in der iranischen Hauptstadt Teheran, der Pilgerstadt Ghom sowie Chameneis Heimatort Maschhad abgehalten werden. In dem zentralen religiösen Zentrum Maschhads, dem Imam-Resa-Mausoleum, soll der frühere Religionsführer beigesetzt werden. In Teheran bereiten sich die Behörden auf Versammlungen von bis zu 20 Millionen Menschen vor. (sda/dpa)


Liebe Userinnen und User

Wir schliessen in Liveticker-Artikeln die Kommentarfunktion nach einer Weile. Dies, weil sich die Gegebenheiten oft so schnell verändern, dass bereits gepostete Kommentare wenig später keinen Sinn mehr ergeben. In allen andern Artikeln dürft ihr weiterhin gerne in die Tasten hauen. Vielen Dank fürs Verständnis, Team watson

Die Vorgeschichte

  • Israel und die USA starteten am 28. Februar 2026 gross angelegte Angriffe auf Iran. Teheran reagierte mit Raketen- und Drohnenattacken gegen Israel sowie US-Stützpunkte in der Region.
  • Irans oberster Führer Ali Chamenei wurde getötet, ebenso zahlreiche Militärs. Sein Sohn Mojtaba wurde Nachfolger, ist aber verletzt und bisher nicht öffentlich aufgetreten.
  • Der Konflikt hat sich auf den Nahen Osten ausgeweitet, mit Angriffen u.a. in Katar, den VAE, Saudi-Arabien und Bahrain sowie Kämpfen im Libanon. Auch US-Soldaten wurden getötet.
  • Die USA gaben unterschiedliche Kriegsziele und Rechtfertigungen an – von der Zerstörung des iranischen Atomprogramms bis hin zu einem möglichen Regimewechsel.
  • Am 8. April einigten sich die Kriegsparteien auf eine zweiwöchige Waffenruhe. US-Präsident Donald Trump verlängerte diese danach einseitig. Die Aufnahme von neuen Verhandlungen stockt, der Iran zeigt wenig Interesse daran. Die für die Weltwirtschaft wichtige Strasse von Hormus ist weiterhin teilweise blockiert.
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Iran-Proteste 2026
1 / 16
Iran-Proteste 2026

Ende Dezember begannen Proteste in Iran. Die Aufnahme zeigt Teheran am 9. Januar.

quelle: keystone
Auf Facebook teilenAuf X teilen
USA und Israel greifen Iran an – Das sagt Trump
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Hybridkrieg per Messenger: 17-Jährige soll Soldaten im Auftrag Russlands vergiftet haben
Eine 17-Jährige soll nach Kontakt mit russischen Geheimdiensten einen ukrainischen Soldaten vergiftet haben. Der Fall steht für eine wachsende Bedrohung, die Sicherheitsbehörden zunehmend alarmiert.
Eine 17-Jährige hat nach Angaben der ukrainischen Polizei einen Soldaten der ukrainischen Streitkräfte im Auftrag russischer Geheimdienste vergiftet. Die Jugendliche sei festgenommen worden, teilte die Nationalpolizei am Freitag mit. Der 27 Jahre alte Soldat war zuvor am Donnerstag tot in einer Mietwohnung in der westukrainischen Stadt Schytomyr gefunden worden. Nach ersten Erkenntnissen starb er an einer Vergiftung.
Zur Story