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Krieg Iran USA eskaliert erneut

Trump-targeting banner displayed in Tehran s Azadi Square TEHRAN, IRAN - AUGUST 2: A boy walks in front of a banner depicting U.S. President Donald Trump and bearing messages was displayed in front of ...
Der Krieg zwischen den USA und dem Iran flammt erneut auf.Bild: www.imago-images.de
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USA erklären Angriffe für beendet ++ Iran attackiert Jordanien und Kuwait

Die USA haben einen Raketenwerfer des Irans angegriffen. Die Revolutionsgarden haben umgehend Vergeltung geübt. Die Entwicklungen im Liveticker.
31.08.2026, 01:4102.09.2026, 05:34
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7:36
Ölpreise steigen weiter
Die Ölpreise haben am Mittwoch ihren kräftigen Anstieg fortgesetzt. Neue gegenseitige Angriffe der USA und des Iran schüren die Sorge vor weiteren Störungen der Energieversorgung und treiben zugleich die Inflationserwartungen nach oben.

Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI stieg am frühen Morgen um 0,6 Prozent auf 90,74 US-Dollar und damit auf den höchsten Stand seit Ende Juli. Nordseeöl der Sorte Brent verteuerte sich um 0,9 Prozent auf 95,45 Dollar. Bereits am Dienstag waren die Preise um 5,2 beziehungsweise 4,6 Prozent hochgeschnellt. (awp)
5:39
USA verfolgen Tanker-für-Tanker-Politik
Das US-Nachrichtenportal «Axios» berichtete unter Berufung auf US-Beamte, dass das Militär auch zwei Tanker der iranischen Regierung angegriffen habe. Und zwar erstmals als Vergeltung für iranische Angriffe auf Schiffe in der Strasse von Hormus - und nicht, um diese daran zu hindern, die gegen iranische Häfen verhängte US-Seeblockade zu durchbrechen, hiess es.

Das Vorgehen des US-Militärs sei Teil einer neuen «Tanker-für-Tanker»-Politik, die von Trump gebilligt worden sei, um iranische Angriffe auf Tanker, die die Meerenge durchqueren, weiter abzuschrecken, wurde ein US-Beamter zitiert. Der Iran weigert sich jedoch bislang, nachzugeben und beansprucht die Kontrolle über die wichtige Meerenge für sich. Die Revolutionsgarden holten in Reaktion auf die US-Angriffe umgehend zum Vergeltungsschlag aus. (sda/dpa)
5:36
Iran: Hochzeitsfeier angegriffen
In einer Erklärung der Iranischen Revolutionsgarden hiess es, die USA hätten mehrere Orte bombardiert, darunter auch zivile Gebiete. So sei eine Hochzeitsfeier im Raum Sirik angegriffen worden. Dabei seien vier Menschen getötet worden, darunter ein kleines Kind. Laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim wurden zudem 63 Menschen verletzt, darunter 50 Frauen und Kinder. Die Angaben liessen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.

Iranische Staatsmedien berichteten über Explosionen in mehreren Regionen des Landes. Davon betroffen seien unter anderem auch die Insel Gheschm und die Grossstadt Bandar Abbas an der Strasse von Hormus sowie weiter im Osten der Raum Konarak und die Hafenstadt Tschabahar. Darüber hinaus wurden Explosionen von der im Persischen Golf liegenden Insel Lavan gemeldet. (sda/dpa)
1:07
US-Militär erklärt Angriffe für beendet
Die USA haben ihre Angriffe auf Ziele im Iran nach Angaben des Militärs wieder beendet. Die US-Streitkräfte griffen Ziele der iranischen Revolutionsgarden an, darunter Luftabwehrstellungen, Radarsysteme sowie Gerät zum Verlegen von Seeminen, wie das für die Region zuständige US-Militärkommando Centcom auf der Plattform X mitteilte. Die Angriffe seien eine Folge der versuchten iranischen Angriffe auf Handelsschiffe und US-Ziele in der Region. Die mehr als 50.000 US-Streitkräfte in der Region des Persischen Golfs seien weiterhin bereit, Angriffe durchzuführen, hiess es. (sda/dpa)
0:52
Auch Kuwait unter iranischem Beschuss
Der Golfstaat Kuwait ist erneut Ziel iranischer Angriffe geworden. Wie das Militär des mit den USA verbündeten Landes in der Nacht mitteilte, wehrte die Luftabwehr «Angriffe feindlicher Drohnen» aus dem Iran ab. Explosionsgeräusche seien auf das Abfangen der Drohnen zurückzuführen.

Iranische Medien meldeten zudem Attacken auf einen US-Stützpunkt in Bahrain. Eine offizielle Bestätigung dafür gab es zunächst nicht. (sda/dpa)
0:36
Jordanien fängt iranische Raketen ab
Jordanien hat eigenen Angaben zufolge zehn ballistische Raketen aus dem Iran erfolgreich abgefangen. Sie seien zerstört worden. Drei weitere seien in entlegene Gebiete gestürzt, teilte die staatliche jordanische Nachrichtenagentur Petra mit. Es habe keine Verletzten gegeben.

Der Iran hatte zuvor mitgeteilt, als Vergeltung für vorangegangene US-Attacken amerikanische Militärstützpunkte in Jordanien angegriffen zu haben. Bereits in der Nacht zu Montag hatte der Iran dort US-Stützpunkte attackiert. (sda/dpa)
23:37
Ölpreis steigt weiter
Die USA und der Iran haben neue gegenseitige Angriffe gemeldet. Die Vereinigten Staaten nahmen nach Angaben von Präsident Donald Trump iranische Ziele nahe der Strasse von Hormus ins Visier. Die iranischen Revolutionsgarden teilten wenig später in einer von mehreren Staatsmedien veröffentlichten Erklärung mit, eine Vergeltungsaktion habe begonnen. Demnach sollten US-Stützpunkte in der Region mit Raketen und Drohnen beschossen werden, wie unter anderem die regierungsnahe Nachrichtenagentur Mehr meldete.

Die Ölpreise legten angesichts der Zuspitzung der Lage im Nahen Osten deutlich zu. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee kletterte zwischenzeitlich auf den höchsten Stand seit rund zweieinhalb Monaten (95,44 Dollar).
21:59
Iran: Vergeltung nach US-Angriff gestartet
Der Iran hat eigenen Angaben zufolge nach dem US-Angriff auf Stellungen in seinem Land eine Vergeltungsaktion gestartet. Die iranischen Revolutionsgarden teilten in einer von mehreren Staatsmedien veröffentlichten Erklärung mit, die Antwort auf den US-Angriff habe begonnen. Demnach sollten US-Stützpunkte mit Raketen und Drohnen beschossen werden, wie unter anderem die regierungsnahe Nachrichtenagentur Mehr meldete.

Die USA hatten zuvor mitgeteilt, neue Angriffe gegen den Iran gestartet zu haben. Diese seien eine Reaktion auf die jüngsten Angriffsversuche der iranischen Revolutionsgarden gegen die Handelsschifffahrt in der Strasse von Hormus und gegen in der Region stationierte US-Soldaten.

In der Erklärung der Revolutionsgarden hiess es weiter, die USA hätten mehrere Orte bombardiert, darunter auch zivile Gebiete. Durch diese Angriffe würde die Blockade der Strasse von Hormus durch den Iran verschärft werden.

Zuvor hatten der Generalstab der iranischen Streitkräfte und das militärische Hauptquartier Chatam al-Anbija mitgeteilt, dem Feind würden vernichtende Schläge versetzt; je mehr Chaos die USA in der Region anrichteten, desto schwerere Verluste würden sie erleiden. Auch die iranischen Revolutionsgarden drohten den USA eine harte Bestrafung an. Das zentrale Hauptquartier Chatam al-Anbija übernimmt in Kriegszeiten das Kommando im iranischen Generalstab.

Iranische Staatsmedien berichteten über Explosionen in mehreren Regionen des Landes. Davon betroffen sein sollen die Insel Gheschm und die Grossstadt Bandar Abbas an der Strasse von Hormus sowie weiter im Osten der Raum Konarak sowie die Hafenstadt Tschabahar. Darüber hinaus wurden Explosionen von der im Persischen Golf liegenden Insel Lavan gemeldet. Medienberichten zufolge kamen dabei auf einer Hochzeitsfeier im Raum Sirik zwei Menschen ums Leben. (sda/dpa)
21:47
USA raten Staatsbürgern in Nahost zur Vorsicht
Die USA rufen ihre Staatsbürgerinnen und -bürger im Nahen Osten angesichts der verschärften Spannungen dort zur Vorsicht auf. US-Botschaften in der Region veröffentlichten auf ihren Websites Sicherheitswarnungen, in denen sie auf eine weiterhin komplexe Sicherheitslage verwiesen. Es bestehe die Gefahr einer «unvorhergesehenen Eskalation», hiess es. US-Bürgerinnen und Bürger, die sich derzeit im Nahen Osten aufhielten, sollten erhöhte Wachsamkeit walten lassen und sich auf mögliche Flugausfälle, Luftraumsperrungen und Reisebeeinträchtigungen einstellen.

Die USA hatten sich während des Iran-Kriegs bereits zuvor mit entsprechenden Warnungen an ihre Bürgerinnen und Bürger im Ausland gewendet. Der erneute Aufruf zur Vorsicht erfolgte nun, nachdem der Krieg in der Nacht zu Montag erstmals seit Wochen wieder mit gegenseitigen Angriffen militärisch eskaliert war. Am Dienstag informierten die USA zudem über neue Angriffe gegen den Iran. Präsident Donald Trump warnte Teheran, dass sein Land im Fall von Gegenangriffen noch umfangreicher zuschlagen würde. (sda/dpa)
20:46
Iran droht USA nach neuen Angriffen
Der Iran droht den USA nach den erneuten Angriffen mit Vergeltung. Der iranische Generalstab und das militärische Hauptquartier Chatam al-Anbija erklärten laut Staatsmedien, den USA würden «vernichtende Schläge» versetzt. Auch die Revolutionsgarden kündigten eine harte Reaktion an.

Die USA hatten zuvor neue Angriffe gegen Ziele im Iran bestätigt. Sie begründen diese mit iranischen Angriffen auf die Handelsschifffahrt in der Strasse von Hormus und auf US-Soldaten in der Region. Iranische Staatsmedien meldeten Explosionen in mehreren Regionen, darunter auf der Insel Gheschm und in der Hafenstadt Bandar Abbas. Angaben zu Opfern oder Schäden gab es zunächst nicht. (sda/dpa)
20:13
IAEA: Iran verweigert Kooperation mit Atominspektoren
Der Iran verweigert der Internationalen Atomenergiebehörde weiter die Zusammenarbeit. Laut einem vertraulichen Bericht von IAEA-Chef Rafael Grossi lieferte Teheran weiterhin keine Informationen zu rund 440 Kilogramm beinahe waffentauglichem Uran.

Auch zu mehr als 20 Standorten des iranischen Atomprogramms hätten die Inspektoren derzeit keinen Zugang. Teheran bestreitet, Atomwaffen bauen zu wollen. Im Juni hatten die USA und Iran in einem Rahmenabkommen noch in Aussicht gestellt, das hoch angereicherte Uran unter Aufsicht der IAEA zu verdünnen. Dazu kam es bislang nicht. (sda/dpa)
20:11
Trump: Führen «grosse und gewaltige» Angriffe gegen Iran aus
Die USA greifen nach Angaben von US-Präsident Donald Trump erneut iranische Ziele nahe der Strasse von Hormus an. Auf Truth Social sprach Trump von «grossen und gewaltigen» Angriffen. Sie seien eine Vergeltung für den gescheiterten Versuch Irans, Seeminen in der strategisch wichtigen Meerenge zu verlegen.

Auch das US-Militär bestätigte Angriffe auf Ziele der iranischen Revolutionsgarden. Diese hätten sich gegen Einheiten gerichtet, die nach US-Darstellung die Handelsschifffahrt in der Strasse von Hormus sowie US-Soldaten in der Region bedrohten.

Trump warnte Iran vor einer Reaktion. Sollte Teheran zurückschlagen, werde es «noch viel härter und in grösserem Umfang» getroffen. In der Nacht zum Montag war es bereits erstmals seit Ende Juli wieder zu gegenseitigen Angriffen zwischen den USA und Iran gekommen. (sda/dpa)

19:13
US-Militär: Greifen wieder Ziele im Iran an
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben neue Angriffe gegen den Iran gestartet. Diese hätten um 12.00 US-Ostküstenzeit (19.30 Ortszeit in Teheran) begonnen und richteten sich gegen Ziele der iranischen Revolutionsgarden im Land, teilte das für die Region zuständige US-Militärkommando Centcom auf der Plattform X mit. Die Angriffe seien eine Reaktion auf die jüngsten Angriffsversuche der Revolutionsgarden gegen die Handelsschifffahrt in der Strasse von Hormus und gegen in der Region stationierte US-Soldaten, hiess es.

Am Wochenende war der Konflikt erstmals seit Wochen am Persischen Golf mit gegenseitigen Angriffen wieder militärisch eskaliert. Am Sonntag (US-Ostküstenzeit) wurde bekannt, dass US-Streitkräfte zum ersten Mal seit Wochen wieder Ziele im Iran angegriffen hatten. Das für die Region zuständige US-Militärkommando Centcom informierte auf der Plattform X über «begrenzte, gezielte Massnahmen» gegen Minenlege-Einheiten der iranischen Revolutionsgarden. Der Iran reagierte mit Beschuss auf zwei Stützpunkte des US-Militärs in Jordanien. Iranische Raketen seien abgefangen worden, hiess es aus Jordanien. (sda/dpa)

19:13
USA suchen Vermögen der Revolutionsgarden
Die USA wollen Vermögenswerte der iranischen Revolutionsgarden aufspüren. US-Finanzminister Scott Bessent nannte dabei konkret Konten auf den Britischen Jungferninseln.

Washington hatte vergangene Woche angekündigt, Iran mit neuen Sanktionen weiter wirtschaftlich zu isolieren. Möglich sind auch Sekundärsanktionen gegen Länder und Organisationen, die in bestimmten Sektoren mit Iran Geschäfte machen – darunter Technologie, Gold, Luftfahrt, Schifffahrt und digitale Vermögenswerte. (sda/dpa/mke)
19:12
USA nehmen iranische Banken ins Visier
Die USA wollen im Rahmen ihres verschärften wirtschaftlichen Drucks auf Iran bald neue Sanktionen gegen Banken verhängen. US-Finanzminister Scott Bessent sagte am Rande eines G20-Ministertreffens, wahrscheinlich werde noch diese Woche eine entsprechende Massnahme verkündet, eine weitere solle nächste Woche folgen.

Bessent betonte, Washington spreche darüber mit Verbündeten. Es gebe grosse Unterstützung, unter anderem aus der EU und Grossbritannien. (sda/dpa/mke)
9:20
Emirate melden Drohnenvorfall über Hoheitsgewässern
Die Luftwaffe der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) hat nach Angaben des Verteidigungsministeriums auf eine Drohne reagiert, die über den Hoheitsgewässern des Landes entdeckt worden war.

Das unbemannte Fluggerät sei aus Richtung des Irans gekommen, teilte das Ministerium mit, ohne weitere Einzelheiten zu nennen.

Die iranische Armee hatte laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Tasnim von einem Angriff mit Dutzenden Drohnen auf ein Ziel in den Vereinigten Arabischen Emiraten gesprochen. Demnach wurde der Flugplatz Minhad südöstlich von Dubai ins Visier genommen.

Das emiratische Verteidigungsministerium wies Berichte über einen Raketenangriff auf den Flugplatz zurück. Meldungen, wonach der Stützpunkt Ziel von Raketen geworden sei, seien falsch.

Die emiratischen Streitkräfte befänden sich weiterhin in erhöhter Bereitschaft, um auf mögliche Bedrohungen reagieren zu können, hiess es vom Verteidigungsministerium. Die arabischen Golfstaaten wie die Vereinigten Arabische Emirate, Saudi-Arabien, Kuwait, Bahrain und Katar beherbergen wichtige US-Militärstützpunkte und geraten dadurch im Zuge des Iran-Kriegs immer wieder ins Visier iranischer Vergeltungsschläge. (sda/dpa)
7:22
Ölpreise steigen am Montagmorgen
Die Ölpreise sind am Montag nach neuen iranischen und amerikanischen Angriffen wieder klar gestiegen. Auslöser war die Wiederaufnahme der US-Angriffe auf iranisches Gebiet nach rund einem Monat Pause. Der Iran reagierte mit Angriffen auf US-Ziele in Jordanien und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Am frühen Morgen verteuerte sich ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober um gut 1 Prozent auf über 90 US-Dollar.

In der vergangenen Woche hatten die Ölpreise angesichts einer relativen militärischen Beruhigung nachgegeben. Die Friedensbemühungen und Verhandlungen sind inzwischen jedoch ins Stocken geraten. Gleichzeitig bleibt die Strasse von Hormus weitgehend geschlossen. Vor dem Krieg wurde durch die Meerenge rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Gasangebots transportiert. (awp/sda/afp)
6:09
Centcom teilt weitere Details zum US-Angriff
Das für die Region zuständige US-Militärkommando Centcom informierte in der Nacht auf der Plattform X über «begrenzte, gezielte Massnahmen» gegen Minenlege-Einheiten der iranischen Revolutionsgarden, die eine unmittelbare Bedrohung in der Strasse von Hormus dargestellt hätten. Den Vorwurf, der Schlag sei eine aggressive Handlung gewesen, wiesen die US-Streitkräfte zurück (her/sda/dpa).

1:40
Iran übt Vergeltung
Der Iran hat auf die neuerlichen Angriffe der USA reagiert und seinerseits Raketen gegen US-Stellungen abgefeuert. Darüber berichtet CNN. Demnach hätten die Revolutionsgarden Raketen in Richtung Jordanien abgefeuert. Diese seien allerdings abgefangen worden, berichtet das US-Newsportal. Eine Bestätigung der US-Streitkräfte lag zunächst nicht vor.

Gemäss der iranischen staatlichen Fernsehstation IRIB hätten die Angriffe zwei US-Militärbasen in Jordanien gegolten. Das Königreich Jordanien habe acht Raketen zerstört, die in den Luftraum eingedrungen waren, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Petra unter Berufung auf das Militär.

Jordanien teilte mit, die iranischen Raketen seien abgefangen worden, bevor sie eine Gefahr für Bürger oder Eigentum hätten darstellen können. Der US-Sender CNN zitierte einen US-Beamten, der das bestätigte. Es seien bislang keine Einschläge gemeldet worden, sagte er.

Zuvor hatten die USA einen iranischen Raketenabwerfer auf der sich in der Nähe der Strasse von Hormus befindlichen Insel Larak angegriffen. Gemäss Darstellung der USA hätten die Revolutionsgarden von dort aus versucht, Raketen in Richtung der seit Monaten umkämpften Handelsseestrasse in Stellung zu bringen. (her/sda/dpa)
01:18
Trumps Generäle raten vor Verlängerung des Kriegs ab
Die «Washington Post» berichtet unter Berufung auf mit einem geheimen Dokument vertraute Personen berichtet, dass mehrere hochrangige US-Militärs Verteidigungsminister Pete Hegseth darauf hingewiesen hätten, dass eine Verlängerung grossangelegter Operationen gegen den Iran nicht tragbar sei.

Die «Washington Post »zitierte eine mit den Vorgängen vertraute Person, wonach der Grundtenor innerhalb der US-Militärführung jener sei, dass bereits der seit einem halben Jahr andauernde Krieg «zu viel und zu lang» sei (her/sda/dpa)


23:59
USA greifen Insel Larak an
Das US-Militär hat Medienberichten zufolge erstmals seit Ende Juli wieder Ziele im Iran angegriffen. Es nahm dabei zwei Raketenwerfer auf der Insel Larak ins Visier, wie das Nachrichtenportal «Axios» sowie die Sender Fox News und CBS News unter Berufung auf einen US-Beamten berichteten. Sie sollten daran gehindert werden, neue Seeminen in der Strasse von Hormus zu legen, hiess es.

Die iranischen Revolutionsgarden drohten umgehend mit Vergeltung. Der aggressive Akt habe zum Tod und zur Verletzung mehrerer ihrer Kämpfer und Landsleute geführt, zitierte die Nachrichtenagentur Fars eine Mitteilung der Revolutionsgarden. Dies werde eine Bestrafung des Aggressors nach sich ziehen, hiess es weiter. Eine genaue Zahl von Toten oder Verletzten wurde nicht genannt. (sda/dpa)
17:17
Huthi-Miliz reklamiert Angriffe auf Saudi-Ölanlagen für sich
Im sich zuspitzenden Konflikt am Roten Meer hat die jemenitische Huthi-Miliz nach eigenen Angaben Ölanlagen in Saudi-Arabien beschossen. Man habe mit Dutzenden Raketen und Drohnen Anlagen des staatlichen Ölkonzerns Saudi Aramco in den Städten Dschisan und Yanbu angegriffen, sagte Jahja Sari, Militärsprecher der vom Iran unterstützten Miliz, in einer Videobotschaft.

Es handelte sich demnach um Gegenangriffe für Attacken der von Saudi-Arabien angeführten Militärkoalition im Jemen. Diese hatte mitgeteilt, als Reaktion auf den erneuten Beschuss eines unter Saudi-Flagge fahrenden Schiffes im Roten Meer «legitime militärische Ziele» in der jemenitischen Provinz Hudaida angegriffen zu haben. Die Huthi hatten dem benachbarten Königreich dafür Vergeltung geschworen.

Über Huthi-Angriffe in der Nacht in Dschisan und Yanbu berichtete auch der iranische Sender Press TV. Die Regierung Saudi-Arabiens äusserte sich bislang nicht dazu.

Yemen TV berichtete allerdings, es habe am Samstag Luftangriffe auf Huthi-Stellungen in den jemenitischen Provinzen Marib und Al-Dschauf gegeben. Der mit der jemenitischen Regierung verbündete Sender machte keine Angaben, wer diese ausgeführt habe. Von den Huthi gab es dazu zunächst keine Äusserung.

Die Schiitenmiliz hatte 2014 schrittweise den Norden und weitere Landesteile des Jemens förmlich überrannt und das arme Land auf der Arabischen Halbinsel in einen Bürgerkrieg gestürzt. Saudi-Arabien bekämpft die Huthi zusammen mit Jemens international anerkannter Regierung. (sda/dpa)
1:59
US-Militär feuert auf Schiff: Tanker auf dem Weg in den Iran gestoppt
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben erneut einen Tanker auf dem Weg zu einem iranischen Hafen angegriffen. Man habe das Schiff durch Beschuss des Maschinenraums ausser Gefecht gesetzt, teilte ein Sprecher des für die Region zuständigen US-Kommandos Centcom mit. Demnach soll die Besatzung des Schiffs zuvor mindestens viermal versucht haben, die US-Blockade zu umgehen.

Die USA blockieren seit Mitte Juli wieder iranische Häfen und Küstengebiete. Ziel der Blockade ist es unter anderem, Teheran Einnahmen aus dem Ölexport zu verwehren. Schiffen wird nicht erlaubt, iranische Häfen anzusteuern oder von dort abzulegen. Seither war bis Mittwoch bereits ein Schiff mit Gewalt ausser Gefecht gesetzt worden, mehrere wurden zu einer Kursänderung gedrängt. (sda/dpa)
0:44
Saudi-Koalition: Huthi-Ziele im Jemen angegriffen
Die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition hat nach eigenen Angaben die Attacke auf ein unter saudi-arabischer Flagge fahrendes Schiff mit Luftangriffen auf Stellungen der Huthi-Miliz im Jemen vergolten. Ziel seien «legitime militärische Ziele» der mit dem Iran verbündeten Islamisten in der jemenitischen Provinz Hudaida gewesen, die mit der Bedrohung des Schiffsverkehrs im Roten Meer in Verbindung stünden, erklärte Koalitionssprecher Turki al-Maliki auf X.

Al-Maliki warf der Huthi-Miliz vor, mit Angriffen auf Handelsschiffe im Roten Meer für «maritimen Terrorismus» auf einer der wichtigsten internationalen Schifffahrtsrouten verantwortlich zu sein. Die inzwischen abgeschlossene Militäraktion sei verhältnismässig und habe die Einsatzziele erreicht.

Huthi-nahe Medien hatten zuvor Luftangriffe in der Hafenstadt Hudaida gemeldet. In den Berichten hiess es, die staatliche Telekommunikationsgesellschaft in Hudaida sowie die Insel Kamaran seien getroffen worden.

Die Huthi hatten das arme Land auf der Arabischen Halbinsel 2014 förmlich überrannt und das Land in einen Bürgerkrieg gestürzt. Saudi-Arabien unterstützt die jemenitische Regierung, während die Huthi vom Iran unterstützt werden. 2022 trat in dem Konflikt eine Waffenruhe in Kraft, kleinere Gefechte gibt es allerdings weiterhin. Es ist der erste Angriff der Militärkoalition auf Hudaida seit Inkrafttreten der Waffenruhe. (sda/dpa)
22:45
Bericht: Erneut saudischer Tanker im Roten Meer angegriffen
Im Roten Meer ist es erneut zu einem Angriff auf ein unter saudischer Flagge fahrendes Schiff gekommen. Die «NCC Masa» sei bei ihrer Fahrt auf dem Roten Meer zum Ziel eines Angriffs geworden, berichtete die staatliche saudische Nachrichtenagentur SPA am späten Abend unter Berufung auf eine Quelle in der Verkehrsbehörde. Dabei sei der Schiffsrumpf leicht beschädigt worden.

Weiter hiess es, das Schiff habe seine Fahrt zum Zielhafen fortgesetzt, nachdem die Sicherheit des Schiffes und seiner Besatzung bestätigt worden sei. Angaben zum mutmasslichen Angreifer gab es zunächst nicht.

US-Präsident Donald Trump hatte erst am Donnerstag die jemenitische Huthi-Miliz und ihren Verbündeten Iran vor Vergeltung gewarnt, sollten erneut Schiffe von den Huthi angegriffen werden. «Sollten sie dies erneut tun, werden die USA den Iran zur Rechenschaft ziehen, da die Huthi als Stellvertreter des Irans agieren», teilte Trump auf seiner Plattform Truth Social mit. Er kündigte «schwere militärische Strafen gegen den Iran und natürlich auch gegen die Huthi selbst» an. (sda/dpa)
22:45
Trump: Sind in Gesprächen mit dem Iran
Trotz andauernder nächtlicher US-Angriffe stehen die USA nach den Worten von Präsident Donald Trump weiter in Kontakt mit dem Iran. «Während wir hier sprechen, stehen wir mit ihnen im Gespräch», sagte der Republikaner am Freitagnachmittag (US-Ostküstenzeit) im Weissen Haus auf entsprechende Journalistenfragen. Trump machte nicht deutlich, ob es sich um direkte Gesprächskanäle handle oder ob über Vermittler verhandelt wird. Später sagte Trump, dass an den Gesprächen unter anderem Vize-Präsident JD Vance und Aussenminister Marco Rubio beteiligt seien. Man spreche mit unterschiedlichen Personen.

Zuletzt war der Krieg mit neuen Angriffen wieder eskaliert. Die USA und Israel hatten am 28. Februar ihre Luftangriffe auf den Iran gestartet. Mitte Juni vereinbarten die USA und der Iran ein Rahmenabkommen, das den Weg zur Beendigung des Krieges über vertiefte Verhandlungen ebnen sollte. Seit April galt zudem eine Waffenruhe, die Trump kürzlich aber nach zahlreichen Verstössen für beendet erklärte. Auch Teheran fühlt sich nicht mehr an die vorläufige Absichtserklärung gebunden. (sda/dpa)



21:52
US-Kreise: Washington und London planen Treffen zu Strasse von Hormus
Die USA und Grossbritannien planen US-Regierungskreisen zufolge kommende Woche ein hochrangiges Treffen in London, um über die Lage in der Strasse von Hormus zu beraten. Ein US-Beamter bestätigte der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage entsprechende Pläne. Zum konkreten Programm, Datum und den Teilnehmern gab es zunächst keine Angaben.

Zuvor hatte das Nachrichtenportal «Axios» berichtet, dass bei dem geplanten Treffen in der britischen Hauptstadt womöglich über eine internationale Koalition zum Schutz der Schifffahrt in der Meerenge beraten werden solle. Voraussichtlich sollen Verteidigungsminister und hochrangige Militärkommandeure westlicher und regionaler Länder teilnehmen, wie «Axios» unter Berufung auf europäische Diplomaten schrieb. Auch US-Verteidigungsminister Pete Hegseth und US-Generalstabschef Dan Caine könnten teilnehmen, hiess es. (sda/dpa)
15:37
Jordanien und Bahrain fangen weiter Beschuss ab
In Jordanien und Bahrain kommt es weiter zu iranischen Angriffen. Jordaniens Luftabwehr hat am Freitag sieben aus dem Iran abgefeuerte Raketen und sechs Drohnen abgefangen und abgeschossen, wie das Militär mitteilte. Es habe weder Verletzte noch Schäden gegeben.

Auch der Golfstaat Bahrain meldete erneuten Beschuss. Die Luftverteidigung habe mehrere Geschosse aus dem Iran abgewehrt, teilten die bahrainischen Streitkräfte mit. Angaben zur Anzahl oder zu möglichen Schäden gab es nicht.

Jordanien und Golfstaaten wie Bahrain beheimaten US-Truppen und Flugzeuge der US-Luftwaffe und sind damit zum möglichen Ziel des Irans bei Vergeltungsangriffen in der Region geworden. (sda/dpa)
22:34
Kuwaits Flugabwehr wegen Raketen und Drohnen aktiv
Die Streitkräfte in Kuwait wehren nach eigenen Angaben erneut Raketen und Drohnen aus dem Iran ab. Etwaige Explosionsgeräusche seien darauf zurückzuführen, dass diese abgefangen werden, hiess es in einer Mitteilung auf X. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, Sicherheits- und Schutzanweisungen zu befolgen.

Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim, die den Revolutionsgarden nahesteht, meldete, Ziel sei ein Militärstützpunkt gewesen, der auch von der US-Luftwaffe genutzt werde. Die Angaben liessen sich nicht überprüfen.

Kuwait gehört zu den Staaten am Golf, die zuletzt besonders von iranischen Gegenangriffen betroffen waren, wie die Länder des sogenannten Golfkooperationsrats und Jordanien am Donnerstag in einer gemeinsamen Mitteilung feststellten.

Die sieben Länder verurteilten die iranischen Angriffe, die sich auch gegen Bürger und zivile Infrastruktur wie Wasserentsalzungsanlagen oder Flughäfen richteten. Der Golfkooperationsrat besteht aus Bahrain, Katar, Kuwait, Oman, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. (sda/dpa)
20:59
Abgeordnete fordern Trump zur Beendigung des Iran-Kriegs auf
US-Präsident Donald Trump bekommt aus dem Parlament immer mehr Gegenwind für seinen Iran-Kurs zu spüren. Das Repräsentantenhaus verabschiedete erneut eine Resolution zum Konflikt und forderte den Republikaner auf, den Militäreinsatz zu beenden. Der Beschluss hat keine unmittelbare Konsequenz, zeigt aber, dass der politische Druck auf Trump steigt – zumal im November die Zwischenwahlen zum Kongress bevorstehen. Die Resolution wurde in der Parlamentskammer mit 214 Ja-Stimmen verabschiedet, 208 Abgeordnete stimmten dagegen.

Bereits im Juni hatte sich das Repräsentantenhaus gegen den Krieg ausgesprochen. In der Resolution hiess es, für den Kampfeinsatz sei eine formelle Kriegserklärung durch den Kongress nötig. Auch im Senat hatte es bereits per Resolution Widerstand gegen den Iran-Krieg und Trumps Kriegsführung gegeben.

Zuletzt war der Krieg mit neuen Angriffen wieder eskaliert. Die USA und Israel hatten am 28. Februar ihre Luftangriffe auf den Iran gestartet. Mitte Juni vereinbarten die USA und der Iran ein Rahmenabkommen, das den Weg zur Beendigung des Krieges über vertiefte Verhandlungen ebnen sollte. Seit April galt zudem eine Waffenruhe, die Trump kürzlich aber nach zahlreichen Verstössen für beendet erklärte. Auch Teheran fühlt sich nicht mehr an die vorläufige Absichtserklärung gebunden. (sda/dpa)
3:58
US-Militär: Angriffswelle gegen Iran beendet
Das US-Militär hat eigenen Angaben zufolge nach fünf Stunden seine neuesten Angriffe gegen den Iran beendet. Ziel seien militärische Einrichtungen gewesen, darunter Luftverteidigungssysteme, Kommandozentralen und Startanlagen für Drohnen und Raketen, teilte das für die Region zuständige US-Kommando Centcom mit. So sollen die Möglichkeiten Irans, weiter Handelsschiffe in der für den Ölhandel wichtigen Strasse von Hormus anzugreifen, geschwächt werden.
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    Menschen heben bei einer Demonstration in Tel Aviv die Hände, um ein Ende des Krieges zu fordern.

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    Trump zum Ende des Deals mit dem Iran
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    USA: Rubio verteidigt Aussetzung neuer Sanktionen gegen Russland
    Die umstrittene Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, ein bereits verabschiedetes Gesetzespaket mit neuen Sanktionen gegen Russland auf unbestimmte Zeit auszusetzen, hat sein Aussenminister Marco Rubio verteidigt. Vor Journalisten sagte er am Samstagabend (Ortszeit) vor seinem Abflug nach Usbekistan auf Nachfrage, Trump wolle nun erst einmal analysieren lassen, welche Auswirkungen die darin vorgesehenen Zölle und Sanktionen auf die Weltwirtschaft und auch auf die US-Wirtschaft hätten. Er sprach dabei von einem Bedenkzeitraum von 60 Tagen, in denen diese Analyse jetzt erfolgen solle.
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