International
Liveticker

Krieg Iran USA eskaliert erneut

Trump-targeting banner displayed in Tehran s Azadi Square TEHRAN, IRAN - AUGUST 2: A boy walks in front of a banner depicting U.S. President Donald Trump and bearing messages was displayed in front of ...
Der Krieg zwischen den USA und dem Iran flammt erneut auf.Bild: www.imago-images.de
Liveticker

Iran schlägt zurück +++ erste Eskalation seit einem Monat

die USA haben einen Raketenwerfer des Irans angegriffen. Die Revolutionsgarden haben umgehend Vergeltung geübt. Die Entwicklungen im Liveticker.
31.08.2026, 01:41
Schicke uns deinen Input
1:40
Iran übt Vergeltung
Der Iran hat auf die neuerlichen Angriffe der USA reagiert und seinerseits Raketen gegen US-Stellungen abgefeuert. Darüber berichtet CNN. Demnach hätten die Revolutionsgarden Raketen in Richtung Jordanien abgefeuert. Diese seien allerdings abgefangen worden, berichtet das US-Newsportal. Eine Bestätigung der US-Streitkräfte lag zunächst nicht vor.

Gemäss der iranischen staatlichen Fernsehstation IRIB hätten die Angriffe zwei US-Militärbasen in Jordanien gegolten.

Zuvor hatten die USA einen iranischen Raketenabwerfer auf der sich in der Nähe der Strasse von Hormus befindlichen Insel Larak angegriffen. Gemäss Darstellung der USA hätten die Revolutionsgarden von dort aus versucht, Raketen in Richtung der seit Monaten umkämpften Handelsseestrasse in Stellung zu bringen. (her)
01:18
Trumps Generäle raten vor Verlängerung des Kriegs ab
Die «Washington Post» berichtet unter Berufung auf mit einem geheimen Dokument vertraute Personen berichtet, dass mehrere hochrangige US-Militärs Verteidigungsminister Pete Hegseth darauf hingewiesen hätten, dass eine Verlängerung grossangelegter Operationen gegen den Iran nicht tragbar sei.

Die «Washington Post »zitierte eine mit den Vorgängen vertraute Person, wonach der Grundtenor innerhalb der US-Militärführung jener sei, dass bereits der seit einem halben Jahr andauernde Krieg «zu viel und zu lang» sei (her/sda/dpa)


23:59
USA greifen Insel Larak an
Das US-Militär hat Medienberichten zufolge erstmals seit Ende Juli wieder Ziele im Iran angegriffen. Es nahm dabei zwei Raketenwerfer auf der Insel Larak ins Visier, wie das Nachrichtenportal «Axios» sowie die Sender Fox News und CBS News unter Berufung auf einen US-Beamten berichteten. Sie sollten daran gehindert werden, neue Seeminen in der Strasse von Hormus zu legen, hiess es.

Die iranischen Revolutionsgarden drohten umgehend mit Vergeltung. Der aggressive Akt habe zum Tod und zur Verletzung mehrerer ihrer Kämpfer und Landsleute geführt, zitierte die Nachrichtenagentur Fars eine Mitteilung der Revolutionsgarden. Dies werde eine Bestrafung des Aggressors nach sich ziehen, hiess es weiter. Eine genaue Zahl von Toten oder Verletzten wurde nicht genannt. (sda/dpa)
17:17
Huthi-Miliz reklamiert Angriffe auf Saudi-Ölanlagen für sich
Im sich zuspitzenden Konflikt am Roten Meer hat die jemenitische Huthi-Miliz nach eigenen Angaben Ölanlagen in Saudi-Arabien beschossen. Man habe mit Dutzenden Raketen und Drohnen Anlagen des staatlichen Ölkonzerns Saudi Aramco in den Städten Dschisan und Yanbu angegriffen, sagte Jahja Sari, Militärsprecher der vom Iran unterstützten Miliz, in einer Videobotschaft.

Es handelte sich demnach um Gegenangriffe für Attacken der von Saudi-Arabien angeführten Militärkoalition im Jemen. Diese hatte mitgeteilt, als Reaktion auf den erneuten Beschuss eines unter Saudi-Flagge fahrenden Schiffes im Roten Meer «legitime militärische Ziele» in der jemenitischen Provinz Hudaida angegriffen zu haben. Die Huthi hatten dem benachbarten Königreich dafür Vergeltung geschworen.

Über Huthi-Angriffe in der Nacht in Dschisan und Yanbu berichtete auch der iranische Sender Press TV. Die Regierung Saudi-Arabiens äusserte sich bislang nicht dazu.

Yemen TV berichtete allerdings, es habe am Samstag Luftangriffe auf Huthi-Stellungen in den jemenitischen Provinzen Marib und Al-Dschauf gegeben. Der mit der jemenitischen Regierung verbündete Sender machte keine Angaben, wer diese ausgeführt habe. Von den Huthi gab es dazu zunächst keine Äusserung.

Die Schiitenmiliz hatte 2014 schrittweise den Norden und weitere Landesteile des Jemens förmlich überrannt und das arme Land auf der Arabischen Halbinsel in einen Bürgerkrieg gestürzt. Saudi-Arabien bekämpft die Huthi zusammen mit Jemens international anerkannter Regierung. (sda/dpa)
1:59
US-Militär feuert auf Schiff: Tanker auf dem Weg in den Iran gestoppt
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben erneut einen Tanker auf dem Weg zu einem iranischen Hafen angegriffen. Man habe das Schiff durch Beschuss des Maschinenraums ausser Gefecht gesetzt, teilte ein Sprecher des für die Region zuständigen US-Kommandos Centcom mit. Demnach soll die Besatzung des Schiffs zuvor mindestens viermal versucht haben, die US-Blockade zu umgehen.

Die USA blockieren seit Mitte Juli wieder iranische Häfen und Küstengebiete. Ziel der Blockade ist es unter anderem, Teheran Einnahmen aus dem Ölexport zu verwehren. Schiffen wird nicht erlaubt, iranische Häfen anzusteuern oder von dort abzulegen. Seither war bis Mittwoch bereits ein Schiff mit Gewalt ausser Gefecht gesetzt worden, mehrere wurden zu einer Kursänderung gedrängt. (sda/dpa)
0:44
Saudi-Koalition: Huthi-Ziele im Jemen angegriffen
Die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition hat nach eigenen Angaben die Attacke auf ein unter saudi-arabischer Flagge fahrendes Schiff mit Luftangriffen auf Stellungen der Huthi-Miliz im Jemen vergolten. Ziel seien «legitime militärische Ziele» der mit dem Iran verbündeten Islamisten in der jemenitischen Provinz Hudaida gewesen, die mit der Bedrohung des Schiffsverkehrs im Roten Meer in Verbindung stünden, erklärte Koalitionssprecher Turki al-Maliki auf X.

Al-Maliki warf der Huthi-Miliz vor, mit Angriffen auf Handelsschiffe im Roten Meer für «maritimen Terrorismus» auf einer der wichtigsten internationalen Schifffahrtsrouten verantwortlich zu sein. Die inzwischen abgeschlossene Militäraktion sei verhältnismässig und habe die Einsatzziele erreicht.

Huthi-nahe Medien hatten zuvor Luftangriffe in der Hafenstadt Hudaida gemeldet. In den Berichten hiess es, die staatliche Telekommunikationsgesellschaft in Hudaida sowie die Insel Kamaran seien getroffen worden.

Die Huthi hatten das arme Land auf der Arabischen Halbinsel 2014 förmlich überrannt und das Land in einen Bürgerkrieg gestürzt. Saudi-Arabien unterstützt die jemenitische Regierung, während die Huthi vom Iran unterstützt werden. 2022 trat in dem Konflikt eine Waffenruhe in Kraft, kleinere Gefechte gibt es allerdings weiterhin. Es ist der erste Angriff der Militärkoalition auf Hudaida seit Inkrafttreten der Waffenruhe. (sda/dpa)
22:45
Bericht: Erneut saudischer Tanker im Roten Meer angegriffen
Im Roten Meer ist es erneut zu einem Angriff auf ein unter saudischer Flagge fahrendes Schiff gekommen. Die «NCC Masa» sei bei ihrer Fahrt auf dem Roten Meer zum Ziel eines Angriffs geworden, berichtete die staatliche saudische Nachrichtenagentur SPA am späten Abend unter Berufung auf eine Quelle in der Verkehrsbehörde. Dabei sei der Schiffsrumpf leicht beschädigt worden.

Weiter hiess es, das Schiff habe seine Fahrt zum Zielhafen fortgesetzt, nachdem die Sicherheit des Schiffes und seiner Besatzung bestätigt worden sei. Angaben zum mutmasslichen Angreifer gab es zunächst nicht.

US-Präsident Donald Trump hatte erst am Donnerstag die jemenitische Huthi-Miliz und ihren Verbündeten Iran vor Vergeltung gewarnt, sollten erneut Schiffe von den Huthi angegriffen werden. «Sollten sie dies erneut tun, werden die USA den Iran zur Rechenschaft ziehen, da die Huthi als Stellvertreter des Irans agieren», teilte Trump auf seiner Plattform Truth Social mit. Er kündigte «schwere militärische Strafen gegen den Iran und natürlich auch gegen die Huthi selbst» an. (sda/dpa)
22:45
Trump: Sind in Gesprächen mit dem Iran
Trotz andauernder nächtlicher US-Angriffe stehen die USA nach den Worten von Präsident Donald Trump weiter in Kontakt mit dem Iran. «Während wir hier sprechen, stehen wir mit ihnen im Gespräch», sagte der Republikaner am Freitagnachmittag (US-Ostküstenzeit) im Weissen Haus auf entsprechende Journalistenfragen. Trump machte nicht deutlich, ob es sich um direkte Gesprächskanäle handle oder ob über Vermittler verhandelt wird. Später sagte Trump, dass an den Gesprächen unter anderem Vize-Präsident JD Vance und Aussenminister Marco Rubio beteiligt seien. Man spreche mit unterschiedlichen Personen.

Zuletzt war der Krieg mit neuen Angriffen wieder eskaliert. Die USA und Israel hatten am 28. Februar ihre Luftangriffe auf den Iran gestartet. Mitte Juni vereinbarten die USA und der Iran ein Rahmenabkommen, das den Weg zur Beendigung des Krieges über vertiefte Verhandlungen ebnen sollte. Seit April galt zudem eine Waffenruhe, die Trump kürzlich aber nach zahlreichen Verstössen für beendet erklärte. Auch Teheran fühlt sich nicht mehr an die vorläufige Absichtserklärung gebunden. (sda/dpa)



21:52
US-Kreise: Washington und London planen Treffen zu Strasse von Hormus
Die USA und Grossbritannien planen US-Regierungskreisen zufolge kommende Woche ein hochrangiges Treffen in London, um über die Lage in der Strasse von Hormus zu beraten. Ein US-Beamter bestätigte der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage entsprechende Pläne. Zum konkreten Programm, Datum und den Teilnehmern gab es zunächst keine Angaben.

Zuvor hatte das Nachrichtenportal «Axios» berichtet, dass bei dem geplanten Treffen in der britischen Hauptstadt womöglich über eine internationale Koalition zum Schutz der Schifffahrt in der Meerenge beraten werden solle. Voraussichtlich sollen Verteidigungsminister und hochrangige Militärkommandeure westlicher und regionaler Länder teilnehmen, wie «Axios» unter Berufung auf europäische Diplomaten schrieb. Auch US-Verteidigungsminister Pete Hegseth und US-Generalstabschef Dan Caine könnten teilnehmen, hiess es. (sda/dpa)
15:37
Jordanien und Bahrain fangen weiter Beschuss ab
In Jordanien und Bahrain kommt es weiter zu iranischen Angriffen. Jordaniens Luftabwehr hat am Freitag sieben aus dem Iran abgefeuerte Raketen und sechs Drohnen abgefangen und abgeschossen, wie das Militär mitteilte. Es habe weder Verletzte noch Schäden gegeben.

Auch der Golfstaat Bahrain meldete erneuten Beschuss. Die Luftverteidigung habe mehrere Geschosse aus dem Iran abgewehrt, teilten die bahrainischen Streitkräfte mit. Angaben zur Anzahl oder zu möglichen Schäden gab es nicht.

Jordanien und Golfstaaten wie Bahrain beheimaten US-Truppen und Flugzeuge der US-Luftwaffe und sind damit zum möglichen Ziel des Irans bei Vergeltungsangriffen in der Region geworden. (sda/dpa)
22:34
Kuwaits Flugabwehr wegen Raketen und Drohnen aktiv
Die Streitkräfte in Kuwait wehren nach eigenen Angaben erneut Raketen und Drohnen aus dem Iran ab. Etwaige Explosionsgeräusche seien darauf zurückzuführen, dass diese abgefangen werden, hiess es in einer Mitteilung auf X. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, Sicherheits- und Schutzanweisungen zu befolgen.

Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim, die den Revolutionsgarden nahesteht, meldete, Ziel sei ein Militärstützpunkt gewesen, der auch von der US-Luftwaffe genutzt werde. Die Angaben liessen sich nicht überprüfen.

Kuwait gehört zu den Staaten am Golf, die zuletzt besonders von iranischen Gegenangriffen betroffen waren, wie die Länder des sogenannten Golfkooperationsrats und Jordanien am Donnerstag in einer gemeinsamen Mitteilung feststellten.

Die sieben Länder verurteilten die iranischen Angriffe, die sich auch gegen Bürger und zivile Infrastruktur wie Wasserentsalzungsanlagen oder Flughäfen richteten. Der Golfkooperationsrat besteht aus Bahrain, Katar, Kuwait, Oman, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. (sda/dpa)
20:59
Abgeordnete fordern Trump zur Beendigung des Iran-Kriegs auf
US-Präsident Donald Trump bekommt aus dem Parlament immer mehr Gegenwind für seinen Iran-Kurs zu spüren. Das Repräsentantenhaus verabschiedete erneut eine Resolution zum Konflikt und forderte den Republikaner auf, den Militäreinsatz zu beenden. Der Beschluss hat keine unmittelbare Konsequenz, zeigt aber, dass der politische Druck auf Trump steigt – zumal im November die Zwischenwahlen zum Kongress bevorstehen. Die Resolution wurde in der Parlamentskammer mit 214 Ja-Stimmen verabschiedet, 208 Abgeordnete stimmten dagegen.

Bereits im Juni hatte sich das Repräsentantenhaus gegen den Krieg ausgesprochen. In der Resolution hiess es, für den Kampfeinsatz sei eine formelle Kriegserklärung durch den Kongress nötig. Auch im Senat hatte es bereits per Resolution Widerstand gegen den Iran-Krieg und Trumps Kriegsführung gegeben.

Zuletzt war der Krieg mit neuen Angriffen wieder eskaliert. Die USA und Israel hatten am 28. Februar ihre Luftangriffe auf den Iran gestartet. Mitte Juni vereinbarten die USA und der Iran ein Rahmenabkommen, das den Weg zur Beendigung des Krieges über vertiefte Verhandlungen ebnen sollte. Seit April galt zudem eine Waffenruhe, die Trump kürzlich aber nach zahlreichen Verstössen für beendet erklärte. Auch Teheran fühlt sich nicht mehr an die vorläufige Absichtserklärung gebunden. (sda/dpa)
3:58
US-Militär: Angriffswelle gegen Iran beendet
Das US-Militär hat eigenen Angaben zufolge nach fünf Stunden seine neuesten Angriffe gegen den Iran beendet. Ziel seien militärische Einrichtungen gewesen, darunter Luftverteidigungssysteme, Kommandozentralen und Startanlagen für Drohnen und Raketen, teilte das für die Region zuständige US-Kommando Centcom mit. So sollen die Möglichkeiten Irans, weiter Handelsschiffe in der für den Ölhandel wichtigen Strasse von Hormus anzugreifen, geschwächt werden.
    DANKE FÜR DIE ♥
    Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
    (Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
    5 CHF
    15 CHF
    25 CHF
    Anderer
    Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
    Iran-Krieg in Bildern
    1 / 30
    Iran-Krieg in Bildern

    Menschen heben bei einer Demonstration in Tel Aviv die Hände, um ein Ende des Krieges zu fordern.

    quelle: keystone / maya levin
    Auf Facebook teilenAuf X teilen
    Trump zum Ende des Deals mit dem Iran
    Video: watson
    Das könnte dich auch noch interessieren:
    Du hast uns was zu sagen?
    Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
    0 Kommentare
    Dein Kommentar
    YouTube Link
    0 / 600
    Hier gehts zu den Kommentarregeln.
    Fährunglück vor Zypern: Kapitän festgenommen – Schiff liegt in 500 Metern Tiefe
    Bei einem schweren Fährunfall vor der Insel Zypern sind mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Die Einsatzkräfte suchten noch nach 18 Personen, sagte der Präsident der nur von der Türkei anerkannten Republik Nordzypern, Tufan Erhürman, dem nordzyprischen Staatssender BRT. Die meisten der mehr als 250 Passagiere seien gerettet worden. Die Suche nach Vermissten werde die ganze Nacht weitergehen.
    Zur Story