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Emirate: Rettungsaxt für Flydubai-Angriff genutzt

Emirate: Rettungsaxt für Flydubai-Angriff genutzt

03.10.2026, 11:0003.10.2026, 11:00

Der Copilot des Flydubai-Flugs von Dubai nach Tel Aviv hat den Piloten nach emiratischen Erkenntnissen mit einer Rettungsaxt angegriffen. Wie die emiratische Nachrichtenagentur Wam unter Berufung auf die Generalstaatsanwaltschaft berichtete, gehen nach Israel nun auch die Behörden in den Vereinigten Arabischen Emiraten von einem versuchten Terroranschlag aus. Der Copilot habe den Piloten mit der Axt angegriffen und versucht, die Kontrolle über das Flugzeug zu übernehmen, hiess es.

People disembark from a FlyDubai carrying Israeli passengers who had earlier been aboard another FlyDubai aircraft that made an emergency landing in Saudi Arabia approaches Ben Gurion International Ai ...
Der Flug war am Mittwoch von Dubai nach Tel Aviv unterwegs.Bild: keystone

Rettungsäxte wie diese – in der Fachsprache crash axes genannt – gehören zur vorgeschriebenen Notausrüstung in Flugzeugen und dienen unter anderem dazu, sich im Notfall durch Verkleidungen oder andere Hindernisse zu arbeiten.

Die Ermittlungen zu dem Vorfall auf dem Flug dauerten an, hiess es weiter aus den Emiraten. Dabei solle unter anderem geklärt werden, welche Motive der Copilot hatte und ob es Verbindungen zu anderen Personen oder Organisationen gab. Zudem würden technische Untersuchungen sowie die Auswertung physischer und digitaler Beweismittel fortgesetzt. Auch die israelische Regierung geht von einem Terroranschlag aus.

Der Flug war am Mittwoch von Dubai nach Tel Aviv unterwegs, als es zu der Attacke kam. Trotz schwerer Verletzungen konnte der Pilot die Cockpit-Tür öffnen, woraufhin Passagiere eindrangen und den Angreifer überwältigten. Eine zweite Besatzung landete die während der Attacke stark abgesackte Maschine im saudi-arabischen Tabuk. Der Copilot wurde in die Emirate gebracht und stammt israelischen Angaben zufolge aus dem Oman.

Co-Pilot in Syrien radikalisiert?

US-Medienberichten zufolge soll der Copilot wegen Sicherheitsbedenken bereits aus seinem früheren Job bei einer Fluggesellschaft im Oman entlassen worden sein. Das «Wall Street Journal» schreibt unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen, dass der Mann von Oman zu einem früheren Zeitpunkt mit einem Flugverbot belegt worden sei. Grund dafür sei die Befürchtung gewesen, dass er radikale ideologische Ansichten habe.

Auch der saudische Nachrichtensender Al-Arabija berichtete unter Berufung auf eigene Quellen von einem Flugverbot aus dem Oman. Er soll während früherer Aufenthalte in Syrien von extremistischen Ideen beeinflusst worden sein. (hkl/sda/dpa)

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