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Augenzeuge von Flydubai-Drama: «Im Cockpit war niemand»

KEYPIX - epa13273109 Israeli passengers arrive on a Flydubai flight from Tabuk, Saudi Arabia, at Ben Gurion International Airport near Tel Aviv, Israel, 30 September 2026. The arrival follows an in-fl ...
Israelische Passagiere werden in Tel Aviv empfangen. Bild: keystone

Augenzeuge von Flydubai-Drama: «Im Cockpit war niemand»

05.10.2026, 03:4505.10.2026, 07:31

Bei der gewalttätigen Auseinandersetzung an Bord eines Flugzeugs auf dem Weg von Dubai nach Tel Aviv war das Cockpit einem Augenzeugen zufolge zeitweise verwaist. Der israelische Geschäftsmann Tal sagte der «Jerusalem Post»:

«Im Cockpit war niemand».

Er habe gesehen, dass ein Pilot verletzt sei, ein anderer in einen Kampf verwickelt gewesen sei. Zugleich habe das Flugzeug massiv an Höhe verloren. Er habe dann zwei zufällig neben sich sitzende Piloten ins Cockpit gebracht, die den Flug in Saudi-Arabien landeten.

Beim Flug der emiratischen Gesellschaft Flydubai hatte am vorigen Mittwoch Berichten zufolge der Copilot seinen Kollegen angegriffen. Dieser schaffte es nach eigenen Angaben trotz schwerer Verletzungen, die Cockpit-Tür zu öffnen. Passagiere überwältigten den Täter. Motiv und Absichten des mutmasslichen Angreifers sind noch immer ungeklärt. Die israelische Regierung geht bereits von einem dschihadistischen Terroranschlag aus.

Augenzeuge: Musste Ersatzpiloten schütteln

Der nur als Tal bezeichnete Augenzeuge erzählte der Zeitung in dem Interview weiter, er habe die beiden Piloten anschreien müssen, sie sollten sich nach vorn begeben. Doch sie hätten sich nicht bewegt.

«Ich musste sie schütteln, damit sie nach vorn gingen und die Kontrolle über das Flugzeug übernahmen, weil es im Sturzflug war.»

Einer der beiden sei schliesslich nach vorn gegangen und habe die Kontrolle übernommen. Der Zweite habe länger gebraucht, um sich von dem Schock zu erholen.

Die Zeitung schreibt weiter, Tal habe in einer früheren WhatsApp-Nachricht sein Agieren als «Kampfunterstützung» bezeichnet, drei andere Israelis hätten den Angreifer körperlich überwältigt. Er habe die Piloten nach vorne gebracht und dabei geholfen, etwas zu finden, mit dem der Angreifer gefesselt werden konnte – Ladekabel.

Nur Israelis an entscheidenden Stellen

Derweil habe ein israelischer Zahnarzt den schwer verletzten indischen Piloten behandelt. Nachdem der Angreifer überwältigt gewesen sei und die beiden Piloten im Cockpit gewesen seien, hätten sie die Besatzungsmitglieder vom unmittelbaren Geschehen weggeführt und ihnen gesagt:

«Von jetzt an führen wir den Flug.»

Anschliessend hätten sie neben jedes Besatzungsmitglied einen Israeli gestellt.

«Alle Israelis waren sich einig, dass wir an den entscheidenden Stellen nur Israelis haben sollten», sagte Tal der «Jerusalem Post». Es habe keine Befehlskette und keinen Plan gegeben. Die Menschen hätten einfach verschiedene Aufgaben übernommen.

Tal war Augenzeuge. Der Ablauf kann derzeit nicht unabhängig bestätigt werden.

(sda/dpa)

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Versuchte Terroranschlag auf Flydubai-Flug: Passagiere in Tel Aviv gelandet

Überlebt! Die Erleichterung ist riesig bei dieser Passagierin, den Horrorflug von Dubai nach Tel Aviv heil überstanden zu haben.

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