International
Migration

Trump erneut rassistisch: «Haben eine Menge schlechter Gene im Land»

Republican presidential nominee former President Donald Trump speaks at an event marking one year since the Oct. 7 Hamas attack on Israel, Monday, Oct. 7, 2024, in Miami. (AP Photo/Alex Brandon)
Donal ...
Trump äussert sich erneut rassistisch über Migranten.Bild: keystone

Trump erneut rassistisch: «Haben eine Menge schlechter Gene im Land»

Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat sich erneut abfällig und rassistisch über Migranten geäussert.
08.10.2024, 07:5008.10.2024, 07:50

«Wissen Sie, ein Mörder, das glaube ich, hat es in den Genen», sagte Trump in einem Interview.

«Und wir haben im Moment eine Menge schlechter Gene in unserem Land.»

Die US-Regierung habe Hunderttausende Menschen ins Land gelassen, die kriminell seien.

Angesprochen auf Trumps Aussage sagte Karine Jean-Pierre, Sprecherin von US-Präsident Joe Biden: «Diese Art von Sprache ist hasserfüllt, sie ist ekelhaft, sie ist unangemessen und hat in unserem Land nichts zu suchen.» Trump tritt bei der Präsidentschaftswahl am 5. November gegen Bidens Vize Kamala Harris an. Umfragen sagen ein knappes Rennen voraus.

Trump stellt Einwanderer immer wieder pauschal als gefährliche Kriminelle dar und beleidigt sie rassistisch. Er nutzt dazu auch entmenschlichende Sprache und sagte etwa, diese würden das «Blut unseres Landes vergiften». Bei seiner Antrittsrede zum Präsidentschaftskandidaten auf dem Parteitag der Republikaner in Milwaukee im Juli bezeichnete er Migranten indirekt als Müll. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
14 Tote bei Einsturz einer Goldmine in Kolumbien
Bei einem Erdrutsch in einer Goldmine im Südwesten Kolumbiens sind mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich am Montag in einem ländlichen Gebiet der Gemeinde Santa Barbara de Iscuande an der Pazifikküste des Departements Narino, wie die Regionalregierung mitteilte. Mindestens sieben Menschen seien zudem verletzt worden, sagte der Sekretär für Frieden und Menschenrechte des Departements, Alex Gonzalez, dem Sender Caracol.
Zur Story