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Nordkorea

Kim Jong Uns Schwester droht den USA und beschimpft Joe Biden

Nordkorea teilt aus – Kims Schwester droht den USA und beschimpft Joe Biden

29.04.2023, 12:1329.04.2023, 12:13

Auf die verstärkte militärische Zusammenarbeit der USA mit Südkorea reagiert Nordkorea mit Drohungen und neuen Beschimpfungen des US-Präsidenten Joe Biden. Die einflussreiche Schwester des Machthabers Kim Jong Un, Kim Yo Jong, hat angedeutet, die Fähigkeit der Atomstreitmacht zum Erstschlag müssten ausgebaut werden. «Wir sollten unsere nukleare Kriegsabschreckung verbessern», wurde sie am Samstag von Staatsmedien zitiert. Dabei müsse insbesondere die «zweite Aufgabe» der Abschreckung perfektioniert werden. Die abgeschottete Regierung in Nordkorea ist wegen seines Atomwaffenprogramms harten internationalen Sanktionen unterworfen.

FILE - Kim Yo Jong, sister of North Korea's leader Kim Jong Un, attends a wreath-laying ceremony at Ho Chi Minh Mausoleum in Hanoi, Vietnam, on March 2, 2019. North Korea condemned on Friday, Jan ...
Kim Yo Jong, die Schwester von Machthaber Kim Jong Un.Bild: keystone

Kim kritisierte die «Washingtoner Erklärung», die vor wenigen Tagen während eines Staatsbesuch des südkoreanischen Präsidenten Yoon Suk Yeol in den USA verkündet worden war. Darin sicherten die USA unter anderem ihrem Verbündeten zu, stärker in die Planung ihrer «erweiterten Abschreckung» eingebunden zu werden, und mehr strategische Waffensysteme einschliesslich Atom-U-Booten auf die koreanischen Halbinsel zu schicken. Unter erweiterter Abschreckung verstehen die USA die gesamte Bandbreite ihrer militärischen Fähigkeiten zur Verteidigung Südkoreas – auch der nuklearen.

epa10593749 South Korean President Yoon Suk-yeol (R) of the Republic of Korea holds and US President Joe Biden speak during the State Dinner held in the East Room of The White House in Washington, DC, ...
Joe Biden und Amtskollege Yoon Suk Yeol.Bild: keystone

Auch mit Blick auf die zunehmenden Spannungen mit Nordkorea hatte Biden gesagt, ein Atomangriff gegen die USA oder seine Partner würde «das Ende jedes Regimes bedeuten, das eine solche Aktion durchführen würde».

Dazu sagte Kim, dies könne schon allein als «sinnlose Äusserung einer Person mit Alterschwäche» verstanden werden. Die hochrangige Parteifunktionärin warf Washington und Seoul eine feindselige Politik vor. Yoon nannte sie einen «Dummkopf». «Dem Wunschtraum der USA und Südkoreas wird künftig mit grösserer Stärke begegnet werden.»

Nordkorea hatte Biden in der Vergangenheit mehrmals heftig beschimpft und ihn einen «tollwütigen Hund» genannt. Biden hatte den nordkoreanischen Machthaber als Tyrannen bezeichnet. (sda/dpa)

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Keine der Köstlichkeiten ist rein zufällig auf die Speisekarte geraten, Südkoreas Protokoll hat sich in Sachen Feinkost-Diplomatie viele Gedanken gemacht. Die Rösti mit koreanischer Note soll Kim an seine Schulzeit in der Schweiz erinnern.
quelle: epa/south korean presidential office / south korean presidential office handout
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Kim Jong-Un und die Liebe zur Rakete
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