DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
People-News

Neuer Ärger um Meghan – nach Trump-Kritik fordern Briten Abgabe des Titels

20.08.2020, 21:1021.08.2020, 07:05

Meghan – Herzogin von Sussex – nimmt nach Medienberichten an einer Diskussionsveranstaltung anlässlich der Präsidentschaftswahl in den USA teil. Damit hat sie heftige Kritik in Grossbritannien ausgelöst.

Die 39-Jährige tritt demnach als Gast bei einem Online-Treffen auf, um Frauen zu ermutigen, bei der Wahl im November ihre Stimmen abzugeben.

Briten wollen Titel absprechen

Eine offizielle Bestätigung ihres Sprechers in London lag bis Donnerstagmittag nicht vor. In sozialen Medien forderten wütende Briten, die Herzogin von Sussex solle ihren Titel abgeben, da sie sich in politische Angelegenheiten der USA einmische.

Den sogenannten Megxit nehmen viele Briten Meghan bis heute übel.
Den sogenannten Megxit nehmen viele Briten Meghan bis heute übel. Bild: sda

Meghan gilt als scharfe Kritikerin von US-Präsident Donald Trump. Sie hatte sogar in früheren Jahren einmal mit der Auswanderung aus den USA gedroht, sollte Trump überhaupt jemals Präsident des Landes werden.

Das Online-Treffen #whenallwomenvote sollte am späten Donnerstagabend (23 Uhr MESZ) stattfinden. Meghan sei als Überraschungsgast eingeladen, teilten die Veranstalter auf Twitter mit.

Die Initiative «When we all vote» war 2018 unter anderem von der ehemaligen First Lady Michelle Obama gegründet worden. Deren Ehemann, Ex-Präsident Barack Obama, hatte jüngst beim Parteitag der US-Demokraten sehr scharfe Kritik an seinem republikanischen Nachfolger Trump geübt.

Das Online-Treffen mit der Herzogin sei nicht parteiisch, zitierte die britische Nachrichtenagentur PA am Donnerstag eine nicht näher genannte Quelle, die Meghan nahestehen soll. Mit ihrer Teilnahme wolle die 39-Jährige vielmehr Frauen und die Demokratie stärken.

Royals wählen nicht aus Tradition

Prinz Harry (35) und Meghan hatten sich im März vom Königshaus losgesagt – dennoch sind sie noch Royals. Mitglieder der königlichen Familie gehen traditionell nicht wählen; ein Gesetz dazu gibt es aber nicht.

Königin Elizabeth II. (94) verhält sich politisch neutral. Meghan hatte in einem Interview mit der Zeitschrift «Marie Claire» erwähnt, dass sie bei den US-Wahlen ihre Stimme abgeben werde.

Nach Stationen in Kanada und in der US-Metropole Los Angeles leben Harry und Meghan mit ihrem einjährigen Sohn Archie in den kalifornischen Küstenstadt Santa Barbara. Den sogenannten Megxit nehmen viele Briten der Ex-Schauspielerin («Suits») bis heute übel. (leo/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die Schlagzeilen der britischen Presse zu #Megxit

1 / 11
Die Schlagzeilen der britischen Presse zu #Megxit
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Grosser Protest gegen Abschaffung des «Knebelgesetzes» in Spanien

Zehntausende Menschen haben in Spanien gegen die von der linken Regierung geplante Lockerung der Sicherheitsgesetze protestiert. Unter dem Motto «Nein zur Unsicherheit der Bürger» marschierten die Demonstranten am Samstag in Madrid zum Parlament und zum Innenministerium. An der Kundgebung nahmen unter anderem Tausende Beamte verschiedener Polizeieinheiten und die Chefs aller Parteien des konservativen Spektrums sowie der ultrarechten Vox teil. Zum Protest hatte die Polizeigewerkschaft Jusapol aufgerufen. Sie schätzte die Zahl der Teilnehmer auf 150 000. Das Innenministerium sprach derweil von rund 20 000 Demonstranten. Die Zeitung «El Mundo» bezeichnete die Proteste am Sonntag als «historisch».

Zur Story