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Vier Jahre Haft: Høiby legt Berufung gegen Urteil ein

Vier Jahre Haft: Høiby legt Berufung gegen Urteil ein

24.06.2026, 16:1924.06.2026, 16:19

Der älteste Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit, Marius Borg Høiby (29), hat offiziell Berufung gegen das kürzlich gegen ihn ergangene Gerichtsurteil eingelegt. Das bestätigte sein Verteidiger der norwegischen Nachrichtenagentur NTB.

A court sketch of Marius Borg Hoiby during the second day of the trial against him, which is taking place in room 250 of the Oslo District Court, Norway, Wednesday, Feb. 4, 2026. (Ane Hem/NTB Scanpix  ...
Eine Skizze von Marius Borg Høiby im Gerichtssaal in Oslo.Bild: keystone

Ein Gericht in Oslo hatte ihn vergangene Woche für 34 Straftaten zu vier Jahren Haft verurteilt. Wehren will Høiby sich gegen die Verurteilung wegen zwei Vergewaltigungen nach norwegischem Recht sowie wegen des Missbrauchs in seiner Beziehung zu einer Ex-Freundin. Høiby war wegen vier Vergewaltigungen angeklagt, jedoch nur in zwei Fällen verurteilt worden. In beiden Fällen soll er mit dem Finger in eine Frau eingedrungen sein, während diese schlief.

Der Berufungsprozess könnte nach norwegischen Medienberichten im kommenden Jahr stattfinden. Bereits seit Anfang Februar sitzt Høiby in Untersuchungshaft, nachdem er gegen ein Kontaktverbot gegenüber einer Ex-Freundin verstossen hatte. Mit Verweis auf die schwere Lungenkrankheit seiner Mutter Mette-Marit hatte er in den vergangenen Monaten mehrfach versucht, aus der U-Haft freizukommen – ohne Erfolg. Den letzten Versuch hatte er direkt nach dem Urteil gestartet. Das Gericht sagte Nein. Gegen diese Entscheidung will Høiby laut der Zeitung «Aftenposten» nicht in Berufung gehen. (sda/dpa)

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