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Rassismus

Starmer «schockiert» über rassistische Krawalle in Belfast

Starmer «schockiert» über rassistische Krawalle in Belfast

Der britische Premierminister Keir Starmer hat die rassistischen Krawalle in Belfast aufs Schärfste verurteilt.
10.06.2026, 12:2610.06.2026, 12:26

«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel», schrieb er in einem X-Beitrag. «Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren», versprach er. «Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»

Die nordirische Hauptstadt war am Dienstagabend nach einem Messerangriff von rassistischen Krawallen erschüttert worden. Hintergrund ist, dass ein Sudanese unter Tatverdacht steht. Randalierer zogen teils vermummt durch die Strassen und setzten mehrere Fahrzeuge in Brand, darunter einen Bus. Auch Wohnhäuser wurden angezündet, aus ihnen mussten Bewohner gerettet werden. Mehrere Hundert Menschen hatten sich zuvor versammelt, um gegen Migranten und Einwanderung zu demonstrieren.

Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.

Ruhe und Ordnung müsse jetzt die oberste Priorität sein, teilte Starmer mit. «Wir müssen die Polizei ihre Arbeit machen lassen.» Für Gewalt und Unruhen gebe es keine Rechtfertigung. (hkl/sda/dpa)

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