International
Russland

Moldau weist drei russische Diplomaten aus

Moldau weist drei russische Diplomaten aus

31.03.2025, 21:0131.03.2025, 21:01

Die Republik Moldau hat drei Mitarbeiter der russischen Botschaft zu unerwünschten Personen erklärt. Die Entscheidung der Behörden begründe sich auf offenkundigen Beweisen für Tätigkeiten, die dem Diplomatenstatus widersprächen, heisst es in einer Mitteilung des Aussenministeriums. Die Diplomaten sollen demnach das Land, das EU-Beitrittskandidat ist und zwischen EU-Mitglied Rumänien und der Ukraine liegt, verlassen.

Zuvor hatte der Geheimdienst der Republik schwere Vorwürfe erhoben. Demnach sollen die russische Botschaft und russische Geheimdienste dem moldauischen Abgeordneten Alexandr Nesterovschi geholfen haben, in die abtrünnige Region Transnistrien zu fliehen. Er soll in die russische Botschaft gegangen sein und von dort in einem Fahrzeug mit Diplomatenkennzeichen in das abtrünnige Transnistrien gebracht worden sein.

Nesterovschi war in der vergangenen Woche zu einer zwölfjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Medienberichten zufolge ging es dabei unter anderem um Korruptionsvorwürfe.

Moskau weist Vorwürfe zurück

Die russische Botschaft in Chisinau bezeichnete die Vorwürfe als unbegründet und inakzeptabel. Die Sprecherin des russischen Aussenministeriums, Maria Sacharowa, kündigte eine «angemessene und harte Antwort von russischer Seite» an. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Suppenküche in der Türkei serviert als Rind deklariertes Rennpferd
Ein Gast findet in seinem Essen ein merkwürdiges, technisch aussehendes Ding. Es stellt sich heraus: Es ist ein Mikrochip – der zuvor einem englischen Rennpferd eingepflanzt war.
Ein preisgekröntes Rennpferd ist in der Türkei nach einer Verletzung geschlachtet und nichtsahnenden Gästen einer kommunalen Suppenküche serviert worden. Medienberichten zufolge flog der Fall auf, nachdem ein Gast der Suppenküche in Mersin im Süden des Landes einen Gegenstand in seinem Essen gefunden und die Behörden eingeschaltet hatte.
Zur Story