International
Südafrika

Südafrikas Präsident Zuma übersteht Misstrauensvotum

FILE -- In this June 30, 2017 file photo South Africa's ruling African National Congress (ANC) party leader, President Jacob Zuma, gestures as he addresses party delegates, during the ANC policy  ...
Bild: AP/AP

Misstrauensantrag gegen Südafrikas Staatschef Zuma gescheitert

08.08.2017, 18:5508.08.2017, 19:14

Der südafrikanische Präsident Jacob Zuma hat ein Misstrauensvotum im Parlament überstanden: Der Opposition gelang es bei der geheimen Abstimmung am Dienstag nicht, genügend Stimmen für die Absetzung des Staatschefs zu finden. Nach Angaben von Parlamentspräsidentin Baleka Mbete stimmten 198 Abgeordnete gegen den Antrag, 177 unterstützten ihn.

Damit bleibt der unter Korruptionsverdacht stehende Präsident im Amt. Zuma hat bereits mehrfach Misstrauensanträge der Opposition überstanden - allerdings in offener Abstimmung.

Die Opposition hatte vergeblich gehofft, bei der geheimen Abstimmung am Dienstag unzufriedene Abgeordnete aus Zumas Partei, dem Afrikanischen Nationalkongress (ANC), auf ihre Seite ziehen zu können. Die Regierungspartei ANC verfügt im Parlament über eine klare Mehrheit von 249 der 400 Sitze. (sda/afp)

Nyaope-Drogenszene in Johannesburg

1 / 31
Nyaope-Drogenszene in Johannesburg
Auf dem Weg ins Township Thokoza.
quelle: lindokuhle sobekhwa
Auf Facebook teilenAuf X teilen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
«Verblüffend»: Gibt es Leben auf Enceladus? Neue Studie macht Hoffnung
Enceladus ist einer der wenigen Orte in unserem Sonnensystem, deren Bedingungen die Entstehung von Leben zulassen. Die Ergebnisse einer neuen Studie überraschen Forscher.
Der Eismond Enceladus des Planeten Saturn könnte einer Studie zufolge lebensfreundlicher sein als bisher angenommen. Ein Forscherteam hat in Laborexperimenten nachgewiesen, dass bestimmte Mikroorganismen in dem unter Eis verborgenen Ozean des Mondes überleben könnten. An den Experimenten war auch ein Team mit Wissenschaftlern der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), der Universität Regensburg und der Freien Universität Berlin beteiligt.
Zur Story