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Tier

Grosser Wal in argentinischen Fluss gestrandet – Rettung läuft

Gestrandeter Wal in Argentinien trotz Rettungsaktion gestorben

25.07.2026, 20:4326.07.2026, 02:35

In Argentinien ist ein Seiwal auf einer Sandbank im Fluss Río de la Plata gestrandet und trotz einer grossangelegten Rettungsaktion gestorben. «Leider hat das Tier trotz aller Bemühungen nicht überlebt», teilte die Naturschutzstiftung Temaikén mit. Mit einer aufwendigen Aktion hatten Rettungsteams mehr als einen Tag lang versucht, das laut Medienberichten sieben Meter grosse Tier vor der Küste von San Fernando – einem Vorort nördlich der Hauptstadt Buenos Aires – aus seiner Notlage zu befreien.

Die Situation war von Anfang an als «kritisch» bezeichnet worden. Das gesamte Gewicht des Wals laste auf seinem Bauch, was die Funktion seiner Organe beeinträchtige, hiess es in einer ersten Mitteilung. Um den Stress für das tonnenschwere Tier zu verringern, hielten die Helfer seine Haut feucht.

In dem Flussabschnitt gibt es grosse Gezeitenschwankungen und zahlreiche Sandbänke. Die Teams hatten eigentlich geplant, den Anstieg des Wasserstands zu nutzen, um das Tier freizubekommen und ins tiefere Wasser zu leiten, damit es von dort ins Meer zurückkehren kann. Das gelang letztlich nicht.

Saisonale Wanderung im Atlantik vor Argentinien

Der Wal (Balaenoptera borealis) war am Freitag (Ortszeit) erstmals gesichtet worden. Im Winter auf der Südhalbkugel wandern Seiwale vor der argentinischen Atlantikküste nordwärts. Es sei deshalb üblich, sie zwischen Argentinien, Uruguay und Brasilien in der Nähe der Mündung des Río de la Plata zu sichten, erklärte Temaikén. Es sei wahrscheinlich, dass das Tier aufgrund einer Kombination von Umweltfaktoren oder eines Gesundheitsproblems die Orientierung verloren habe, flussaufwärts gelangt und schliesslich auf der Sandbank gestrandet sei. (sda/dpa)

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quelle: eth-bildarchiv
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