International
Deutschland

Buckelwal Timmy bekommt Theaterstück in Hamburg

KEYPIX - 03.04.2026, Mecklenburg-Vorpommern, Weitendorf-Hof: Einsatzkräfte der Feuerwehr benetzen den Rücken des Wals, der aus dem Wasser ragt. Der vor Wismar gestrandete Buckelwal ist noch am Leben.  ...
Timmy bekommt ein eigenes Theaterstück.Bild: keystone

Buckelwal Timmy bekommt Theaterstück in Hamburg

Millionen Menschen verfolgten im Frühjahr das Schicksal eines Buckelwals in der Ostsee. Nun hat das Ereignis seinen Weg ins Theater gefunden.
13.07.2026, 00:3313.07.2026, 00:33
Ein Artikel von
t-online

Im Hamburger Ernst-Deutsch-Theater ist am Samstagabend das Stück «Timmy – die Hope stirbt zuletzt» uraufgeführt worden. Der Schauspieler Enrique Fiss und Regisseur Alexander Klessinger haben darin die Geschichte des Buckelwals verarbeitet, der im Frühjahr als «Timmy» oder «Hope» durch die Medien ging, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet. Das Stück erzählt die Geschichte des Tiers als moderne Passionsgeschichte.

Die Autoren beschreiben ihr Werk als einen Abend über einen Wal und über all das, was wir in ihn hineingelesen haben. Es sei eine «wilde Mischung aus Performance, Konzert, Messe und öffentlicher Selbstbefragung». Dabei hinterfragten sie nach eigenen Angaben «die Sehnsucht der Menschen nach Bedeutung in einer überreizten Gegenwart».

Auch Tierärztin Kirsten Tönnies vor Ort

Fiss beschäftigt sich in dem Stück auch mit der Stimmung in den sozialen Medien rund um den Wal. Ihn bewege, wie viel Wut hochgekocht sei, als die einen das Tier sterben lassen wollten und die anderen es um jeden Preis retten wollten. «Am Ende hassen sich alle gegenseitig, dabei war es das Ziel, etwas Positives zu bewirken», so Fiss.

Der TV- und Theaterschauspieler ist unter anderem aus der Serie «Grossstadtrevier» bekannt. Im Anschluss an die Aufführung diskutierten die Tierärztin Kirsten Tönnies, die bei einem Rettungsversuch vor Ort war, sowie die Tierschutzaktivisten Anna Schubert und Hendrik Hassel. Den Abend beschloss die Berliner Band Tulpe, die mit dem Song «Sprengt den Wal» einen Hit gelandet hatte.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Innovativ und tödlich: Der Drohnenkrieg der Ukraine
1 / 18
Innovativ und tödlich: Der Drohnenkrieg der Ukraine

Die Ukraine wehrt sich erfolgreich gegen den Aggressor Russland, dabei spielen Drohnen eine zentrale Rolle. In dieser Bildstrecke geht es um Meilensteine und historische Wendepunkte...

quelle: keystone / alex babenko
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Unwetter in Russland: Superzyklon erfasst Moskau und andere Metropolen
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Neue Details zu Starlink-Drosselung in der Ukraine
Die Einschränkungen bei Starlink haben Kiews Drohnenabwehr getroffen und die Beziehungen zu Washington belastet. Nun widersprechen sich Berichte, öffentliche Dementis und Aussagen aus dem Umfeld der US-Regierung.
Elon Musk soll Donald Trump vorgeschlagen haben, die Starshield-Verbindung für die Ukraine zu verlangsamen. Das berichtet die britische Zeitung «Telegraph» unter Berufung auf vier mit den Gesprächen vertraute Quellen. Diese bestätigten demnach, dass der SpaceX-Gründer den US-Präsidenten auf eine Drosselung angesprochen habe. Eine Quelle sagte demnach, Trump habe dem Vorschlag zugestimmt.
Zur Story