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Russland: Wildberries-Lager brennt nach ukrainischem Drohnenangriff

Ukrainischer Drohnenangriff auf Wildberries Lager in Region Wladimir, Russland
Das Wildberries-Logistikzentrum in Wladimir steht in Flammen, nach einem ukrainischen Drohnenangriff.Bild: Screenshot X

Weiteres Wildberries-Lager brennt nach ukrainischem Drohnenangriff

03.08.2026, 10:5403.08.2026, 10:54

Bei einem neuen ukrainischen Drohnenangriff auf den grössten russischen Versandhändler ist ein Logistikzentrum im Gebiet Wladimir in Brand geraten. Die Mitarbeiter seien in Sicherheit gebracht worden, teilte das Unternehmen mit. Gouverneur Alexander Awdejew sprach von zwei Verletzten.

Die Ukraine greift seit Mitte Juli die Wildberries-Anlagen an und wirft dem Versandhändler vor, auch Bedarf für den russischen Angriffskrieg zu liefern. Russische Behörden dagegen sprechen von Terroranschlägen gegen zivile Infrastruktur. Der Angriff im Gebiet Wladimir – rund 190 Kilometer östlich von Moskau – war der mittlerweile 18., wie russische Medien berichteten.

Nach Schätzungen von Wirtschaftsanalysten hat Wildberries durch die seit Wochen andauernden Angriffe bisher etwa 20 Prozent seiner Lagerkapazitäten verloren. Der Schaden wird auf 280 Milliarden Rubel (etwa 2,8 Milliarden Schweizer Franken) geschätzt.

Berichte über Zerstörung von Uni für Drohnenbau

Die Attacken legen auch die Lücken in der russischen Flugabwehr offen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat erklärt, dass damit vor allem der Krieg nach Russland zurückgetragen werden solle.

In Belgorod gab es Berichte über Angriffe aus der benachbarten Ukraine auf die technische Universität. In sozialen Netzwerken kursierten nicht sofort überprüfbare Aufnahmen, die das brennende Hochschulgebäude zeigen sollen. Der Telegram-Kanal «Pepel» (Deutsch: Asche) meldete, dass das Bauwerk komplett ausgebrannt sei. Behördenangaben gab es dazu zunächst nicht.

Die Universität gilt als ein regionales Zentrum für die Entwicklung und Erprobung von Drohnen. Sie hatte mit der Studienrichtung auch offiziell um Studenten in sozialen Netzwerken geworben. (nil/sda/dpa)

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21 Kommentare
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Ex Stercore
03.08.2026 11:06registriert Januar 2026
Immer schön Druck auf die Russen aufbauen.
Wenn der Wanja seinen Borschtsch nicht mehr kaufen kann.
Und die Svetlana keinen Modeschmuck mehr bekommt, dürften sie ziemlich übel gelaunt sein.
Und diese üble Laune braucht früher oder später ein Ventil.
Dann gehts dem Vladi im Kreml an die Socken.
Auf der Krim bekommen die Russen ja mittlerweile nicht mal mehr Steckrüben im Supermarkt.
Die Regale sind leer.
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sivetech
03.08.2026 11:41registriert April 2020
Go Ukraine!
Bis es auch die hinterletzten Russen und Russinen kapiert haben in was für ein Schlamassel ihr Präsident da reingeritten hat!
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rodolofo
03.08.2026 13:17registriert Februar 2016
Was soll denn NOCH alles brennen und in die Luft gehen, bis der alte Sturkopf im Kreml begreift, dass er seine geliebte Sowjetunion nie und nimmer zurück erhält und er sich stattdessen um die verbliebenen Restbestände Sorgen machen sollte!
Da das Putin'sche System nur durch niederste menschliche Triebkräfte, wie Sadismus und durch negative Motivationen, wie die Angst vor dem Fleischwolf an der Kriegsfront, den es durch übertriebenen Gehorsam unbedingt zu vermeiden gilt, zusammengehalten wird, wird es früher, oder später implodieren, da Menschen einfach mehr wollen vom Leben...
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