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Trump und Kanye West kriegen sich wegen eines Dinners in die Haare

Trump und Kanye West kriegen sich wegen eines Dinners in die Haare

25.11.2022, 22:4426.11.2022, 12:39

Rapper Kanye West und Ex-US-Präsident Donald Trump kabbeln sich in sozialen Netzwerken. Hintergrund ist ein Abendessen, dass am Dienstag in Trumps Anwesen Mar-a-Lago im US-Bundesstaat Florida stattgefunden haben soll. Daran soll West zufolge auch der rechtsextreme Nationalist Nick Fuentes teilgenommen haben.

Trump reagierte nun auf entsprechende Berichte: West, der sich mittlerweile Ye nennt, habe ihn wegen eines Abendessens angerufen, schrieb der Ex-Präsident am Freitag auf der von ihm mitgegründeten Plattform «Truth Social». «Kurz darauf tauchte er unerwartet mit drei seiner Freunde auf, von denen ich nichts wusste.» Das Essen sei dann im Beisein vieler anderer «schnell und ereignislos» gewesen.

West hatte zuvor ein Video auf Twitter veröffentlicht, in dem er behauptete, Trump sei «beeindruckt» von Fuentes gewesen. West sagte darin ausserdem, er habe Trump vorgeschlagen, dass der Ex-Präsident bei der Wahl 2024 als sein Vize antreten könne. Dieser habe «verstört» auf diesen Vorschlag reagiert.

Er habe ihn am Tisch angeschrien und ihm zu verstehen gegeben, dass er denke, dass West verlieren werde. Daraufhin soll er zu Trump gesagt haben:

«Whoaa! Moment mal, Moment mal, Moment mal. Du sprichst mit Ye!»

Im Video erzählt der Rapper zudem, dass Trump seine Ex-Frau Kim Kardashian beleidigt haben soll. Kanye wiederholte die Worte des Ex-Präsidenten im Video, allerdings wurden diese zensiert. «Das ist die Mutter meiner Kinder!», habe Kanye zu sich gedacht, als er die Worte Trumps hörte.

Zwei Präsidenschaftskandidaten?

Trump (76) hat vor gut einer Woche erklärt, 2024 für die Republikaner noch einmal als Präsidentschaftskandidat antreten zu wollen.

West (45) hat bereits 2020 angedeutet, bei der Abstimmung 2024 noch einmal ins Rennen gehen zu wollen. Zuletzt postete er auf Twitter Videos mit den Worten «Ye 24».

2020 hatte sich West für das Amt des US-Präsidenten beworben – wegen verpasster Anmeldefristen schaffte er es jedoch in den meisten Staaten nicht auf den Wahlzettel.

Der Rapper war einst einer von wenigen Stars, die sich öffentlich für Trump aussprachen. Zuletzt verbreitete er immer wieder antisemitische Hassrede – der Sportartikelhersteller Adidas kündigte die Zusammenarbeit mit ihm auf. (saw/sda/dpa)

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