Diplomatie auf vier Pfoten: Pandas aus China sind in Atlanta angekommen
Peking greift wieder zur Panda-Diplomatie: Als Teil eines Abkommens zwischen China und den USA sind zwei Riesenpandas im Zoo in Atlanta eingetroffen. Das Männchen Ping Ping und das Weibchen Fu Shuang kamen am Sonntag (Ortszeit) mit einem Flug aus Chengdu in Atlanta an, wie der Zoo mitteilte. China schickt Pandas regelmässig als Leihgaben an ausgewählte Zoos weltweit. Peking spricht dabei selbst von einem Symbol der Freundschaft und Diplomatie.
Bei seinem Besuch im Weissen Haus hatte Staatschef Xi Jinping in der vergangenen Woche die baldige Ankunft der beiden Tiere in den USA angekündigt. Es ist nicht das erste Mal, dass chinesische Pandas in US-Zoos einziehen. Seit 2024 leben Riesenpandas laut US-Medien auch in San Diego und in der Hauptstadt Washington.
«Das ist ein aufregender Tag für den Zoo Atlanta und ein historischer Moment für die Stadt Atlanta», hiess es in der Mitteilung des Zoos. Der Zoo lobte Chinas Einsatz zum Schutz der gefährdeten Tiere. Noch sind die Neuankömmlinge aber nicht zu sehen – sie befinden sich laut Mitteilung zunächst für rund einen Monat in routinemässiger Quarantäne.
Die USA und China führen seit langem einen Handelsstreit. Bei dem Treffen im Weissen Haus schlugen US-Präsident Donald Trump und Xi versöhnliche Töne an. Die Leihgabe der Pandas gilt als eines der greifbaren Ergebnisse des Staatsbesuchs. (sda/dpa)
