International
USA

USA: 27-Jähriger wollte Anschlag an US-Wahltag verüben – festgenommen

27-Jähriger wollte Anschlag an US-Wahltag verüben – FBI nimmt ihn fest

In den USA ist ein Mann wegen des Vorwurfs angeklagt worden, einen islamistischen Terroranschlag am Wahltag geplant zu haben.
09.10.2024, 03:0509.10.2024, 03:05

Nach Angaben des US-Justizministeriums handelt es sich um einen in Oklahoma City lebenden afghanischen Staatsbürger. Der 27-Jährige soll Waffen und Munition beschafft haben, um am 5. November – dem Tag der US-Präsidentschaftswahl – im Namen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) einen Angriff auf Menschenmengen zu verüben.

epa11608343 A Homeland Security officer stands outside the Paul G. Rogers Federal Building and US Courthouse where Ryan Wesley Routh, identified as the suspect who was arrested after allegedly pointin ...
Die US-Behörden nahmen den in Oklahoma City wohnenden Terrorverdächtigen fest. (Archiv)Bild: keystone

Der Verdächtige wurde den Angaben zufolge gemeinsam mit einem minderjährigen Komplizen verhaftet, nachdem sie in einem fingierten Verkauf zwei Gewehre und Munition von verdeckten Agenten der Bundespolizei FBI erstanden hätten. Laut US-Justizministerium durchsuchte das FBI im Rahmen der Ermittlungen das Telefon des Verdächtigen. Die Ermittler fanden dabei Kommunikation mit einer Person, von der der Verdächtige glaubte, sie sei mit dem IS verbunden.

Der Mann soll sich ausserdem in IS-nahen Telegram-Gruppen ausgetauscht und Propagandamaterial der Terrororganisation gespeichert haben. Im Zuge seiner Vorbereitung unternahm er den Angaben zufolge auch Schritte, um das Vermögen seiner Familie aufzulösen.

Dem Mann drohen bis zu 20 Jahre Haft wegen der Unterstützung einer terroristischen Vereinigung sowie bis zu 15 Jahre wegen des illegalen Erwerbs von Waffen zu terroristischen Zwecken. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Trump will Geld für Sitz in Gaza-Komitee – Israel unglücklich mit neuen Plänen
Ein Komitee für Trumps Gaza-Friedensrat soll über Investitionen beraten. Wer mehr als drei Jahre dabei sein will, muss laut einem Entwurf viel Geld bezahlen.
Die US-Regierung will offenbar die langfristige Teilnahme an einem Gremium für einen Gaza-Friedensrat von Geldzahlungen abhängig machen. Wer beim Exekutivkomitee am Tisch sitzen will, soll mindestens eine Milliarde Dollar beisteuern. Das berichten die amerikanische Wirtschaftsagentur Bloomberg und das Magazin «The Atlantic». Sie berufen sich auf einen Entwurf einer Satzung des Komitees, das nach Willen von US-Präsident Donald Trump über die Entwicklung des Gazastreifens entscheiden soll.
Zur Story