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Gericht lehnt Berufung von Ex-Hollywood-Mogul Harvey Weinstein ab

Gericht lehnt Berufung von Ex-Hollywood-Mogul Harvey Weinstein ab

02.06.2022, 19:2802.06.2022, 19:28

Ein Berufungsgericht in New York hat einen Einspruch von Ex-Hollywood-Mogul Harvey Weinstein (70) gegen seine Verurteilung abgelehnt. Das Urteil, mit dem er im März 2020 wegen Sexualverbrechen zu 23 Jahren Haft verpflichtet wurde, bleibe bestehen, teilte das Gericht am Donnerstag mit.

FILE - Harvey Weinstein arrives at a Manhattan courthouse for jury deliberations in his rape trial on Feb. 24, 2020, in New York. A New York appeals court blasted Manhattan prosecutors Wednesday, Dec. ...
Harvey Weinstein am 24. Februar 2020 vor Gericht in New York.Bild: keystone

«Wir sind zufrieden mit der heutigen Entscheidung, die eine monumentale Verurteilung aufrechterhält, die die Art und Weise, mit der Staatsanwaltschaften und Gerichte die komplexe Verfolgung von Sexualverbrechern angehen, verändert hat», teilte Staatsanwalt Alvin Bragg mit. Er sei «enttäuscht, aber nicht überrascht», sagte ein Sprecher von Weinstein - und kündigte an, weitere Berufungsmöglichkeiten auszuloten.

#MeToo: Diese Frauen belasten Harvey Weinstein

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Schauspielerin Asia Argento: «Der Missbrauch, als ich 21 war, hat all meine Träume zerstört und mein Selbstverständnis verändert».
quelle: invision/invision / joel ryan
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Mehr als 80 Frauen hatten dem einst reichen und mächtigen Weinstein, der mit seiner Firma Erfolgsfilme wie «Der englische Patient», «Pulp Fiction», «Good Will Hunting» oder «Gangs of New York» produzierte und für «Shakespeare in Love» selbst einen Oscar gewann, sexuellen Missbrauch vorgeworfen. Die Vorwürfe, veröffentlicht erstmals im Herbst 2017 von der «New York Times» und dem Magazin «New Yorker», lösten die MeToo-Bewegung aus. Derzeit sitzt Weinstein in einem Gericht in New York ein und wartet auf einen weiteren Prozess. (saw/sda/dpa)

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MeToo: Weinstein, der Skandal und seine Folgen
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5. Oktober 2017: Die «New York Times» bringt den Fall Weinstein ins Rollen. Die Zeitung berichtete als erste über den Vorwurf der sexuellen Belästigung, gestützt auf die Aussagen von mehreren Frauen. Die Vorfälle reichen demnach fast drei Jahrzehnte zurück. Ausserdem soll Weinstein in acht Fällen Schweigegeld gezahlt haben.
quelle: ap/ap / damian dovarganes
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Frauen der #metoo-Bewegung sind «Person des Jahres»
Video: srf
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