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«Person des Jahres»: Time-Magazin ehrt #MeToo-Bewegung



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Nicht Donald Trump, nicht Hillary Clinton und schon gar nicht Harvey Weinstein: Das Time-Magazin ehrt die #MeToo-Bewegung – es sind Frauen und Männer – auf ihren Cover und macht sie damit zu den Personen des Jahres.

Sie hatten mit Enthüllungen über sexuelle Übergriffe von Männern eine weltweite Bewegung ins Rollen gebracht. Auf die Titelseite der aktuellen Ausgabe setzte die Zeitschrift Frauen wie Schauspielerin Ashley Judd, Sängerin Taylor Swift und die Software-Entwicklerin Susan Fowler.

Judd hatte gemeinsam mit anderen Frauen die Affäre um Filmproduzent Harvey Weinstein losgetreten. Swift hatte erfolgreich einen Radiomoderator verklagt, der ihr an den Po gegrapscht hatte. Fowler hatte eine Unternehmenskultur voller Sexismus beim Fahrdienstanbieter Uber beschrieben, die Firmenchef Travis Kalanick schliesslich aus dem Amt trieb.

«Die mitreissenden Handlungen der Frauen auf unserer Titelseite gemeinsam mit Hunderten anderen sowie vielen Männern haben eine der schnellsten Veränderungen in unserer Kultur seit den 1960er Jahren freigesetzt», erklärte Chefredaktor Edward Felsenthal zur Entscheidung der Redaktion am Mittwoch.

Seit Anfang Oktober waren Vorwürfe wegen sexueller Übergriffe gegen namhafte Schauspieler, Politiker, Journalisten und andere Männer bekanntgeworden, darunter Schauspieler Kevin Spacey, Moderator Charlie Rose, Comedian Louis C.K. und Senator Al Franken. Im Internet hatten Frauen weltweit unter dem Hashtag #MeToo von sexuellen Übergriffen berichtet. (aeg/sda/dpa)

«Person des Jahres»: Das sind alle Titelhalter seit 1927

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    Alle Leser-Kommentare
  • insider 07.12.2017 08:32
    Highlight Highlight Ich wage die Behauptung, dass alle bisherigen Kommentare von Männern verfasst wurden. Und ich lese eigentlich nur Worte, welche ignorieren, dass mit #MeToo ein offensichtlich grosser gesellschaftlicher Missstand im Zusammenleben der Geschlechter zum Diskussionsthema wurde. Dieser Umstand ist für mich ein Indikator dafür, wie tief die Hemmschwelle ist, die Integrität von Mitmenschen zu verletzen.
  • who cares? 07.12.2017 05:59
    Highlight Highlight Köstlich wie gewisse Männer sich in den Kommentaren gleich angegriffen fühlen und das Ganze heruntermachen müssen.

    Auch wenn es euch nicht passiert oder ihr es nicht sieht: es herrscht immer noch ein gestörtes Verhältnis zwischen Frauen und Männern (nicht überall aber in gewissen Teilen der Gesellschaft) (manchmal auch zw. Männern und Männern (Kevin Spacey). Ansonsten wäre ein Weinstein nicht all die Jahre damit durchgekommen.
    Wieso muss das immer negiert werden? Nur weil ihr es nicht selbst erlebt?
  • büezer83 06.12.2017 18:08
    Highlight Highlight ja wiedermal typisch... wer am lautesten schreit, dem hört man am liebsten zu.

    meine person des jahres, ist ein 16 jähriger bursche aus wien, welcher die behörden alarmierte, als einer seiner gamer kollegen, welcher aus bayern stammt, damit prahlte, dass erein massaker an seiner schule verüben werde. die bayrische justiz ordnete sofort eine hausdurchsu hung an. es wurde alles nötige für einen amoklauf sichergestellt. waffe, munition und opferliste. dieser 16 jährige wiener rettete das leben duzender schüler und lehrer und obendrein das leben des psych. gestörten bayrischn jungen

    HUT AB!
    • Chrigi-B 06.12.2017 19:03
      Highlight Highlight Da hätten wir mal einen veritablen Kandidaten!
  • walsi 06.12.2017 17:04
    Highlight Highlight Wie kann eine lockere Bewegung zur Person des Jahres gewählt werden?
  • Knety 06.12.2017 16:47
    Highlight Highlight Aus #metoo wurde leider viel zu schnell der #mimimimimitoo.
  • FancyFish - Stoppt Zensur! 06.12.2017 16:03
    Highlight Highlight Geht es bei meetoo nur um (vermeintliche) Übergriffe von Männern oder auch von Frauen?
  • Chrigi-B 06.12.2017 14:53
    Highlight Highlight #Metoo, welcome 2017, Anschuldigung gleich Verurteilung. Das soll also den betroffenen Frauen helfen?
    • Chrigi-B 06.12.2017 19:02
      Highlight Highlight Grausam toll, man beruft sich auf die gesetzlich vorgeschriebene Gleichberechtigung, konkrete Strafbestände und etc. - stösst aber bei der 1ten Gelegenheit alle gesetzlichen Vorgaben und Vorgäng in den Abgrund....
  • Asmodeus 06.12.2017 14:29
    Highlight Highlight Mir fehlt ein wenig der Verweis auf Tarana Burke die vor 10 Jahren die MeToo-Bewegung gegründet hatte.

  • stromnetz 06.12.2017 14:05
    Highlight Highlight mh, wie langweilig