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Venezuela: Oppositionsführerin Maria Machado schwärmt von Trump

Venezuelas Oppositionsführerin María Machado schwärmt von Trump

06.01.2026, 07:4806.01.2026, 07:48

Venezuelas Oppositionsführerin María Corina Machado hat sich überschwänglich bei US-Präsident Donald Trump für die Festnahme von Staatschef Nicolás Maduro bedankt. «Der 3. Januar wird als der Tag in die Geschichte eingehen, an dem die Gerechtigkeit die Tyrannei besiegt hat», sagte die Friedensnobelpreisträgerin dem US-Sender Fox News. An dem Tag hatten US-Einheiten Ziele in Venezuela angegriffen, Maduro und dessen Frau festgenommen und in die USA gebracht, wo sie sich jetzt vor einem Gericht in New York wegen angeblicher Drogendelikte verantworten müssen. Machado hatte Trump bereits in der Vergangenheit für dessen harten Kurs gegen ihr Land gelobt.

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María Corina Machado gewann 2025 den Friedensnobelpreis.Bild: keystone

«Das ist ein Meilenstein»

«Das ist ein Meilenstein», sagte Machado über Trumps Vorgehen. «Und das ist nicht nur für das venezolanische Volk und unsere Zukunft von grosser Bedeutung. Ich denke, es ist ein grosser Schritt für die Menschheit, für die Freiheit und für die Menschenwürde», schwärmte sie in dem auf X verbreiteten Video-Ausschnitt des Gesprächs mit Fox News. In einem anderen Post schrieb sie, Venezuela werde «der wichtigste Verbündete der Vereinigten Staaten in den Bereichen Sicherheit, Energie, Demokratie und Menschenrechte sein».

Nach der Festnahme Maduros hatte sie die Einsetzung des Oppositionspolitikers Edmundo González Urrutia als neuen Staatschef gefordert. Der 76 Jahre alte Ex-Diplomat hatte bei der von Betrugsvorwürfen überschatteten Präsidentenwahl vor eineinhalb Jahren nach Einschätzung der Opposition und internationaler Beobachter eigentlich gegen Maduro gewonnen. Er war bei den Wahlen nur deswegen angetreten, weil die weitaus populärere Machado von der Teilnahme ausgeschlossen worden war.

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Der Oppositionsführer aus Venezuela: Edmundo González Urrutia.Bild: keystone

Für sie hat Trump allerdings keine tragende Rolle in Venezuela vorgesehen. «Für sie wäre es sehr schwer, zu führen. Sie hat nicht die Unterstützung und den Respekt im Land», sagte er kürzlich. Unterdessen wurde Maduros loyale Nachfolgerin Delcy Rodríguez als geschäftsführende Präsidentin vereidigt. Ihre Regierung betrachtet Maduro weiterhin als legitimen Staatschef des Landes. (sda/dpa)

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Das ist Nicolas Maduro
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Das ist Nicolas Maduro

Seinen letzten Auftritt hatte Nicolás Maduro am Donnerstag. In der Nacht auf Samstag, den 3. Januar, wurde er von den USA entführt.

quelle: keystone / miguel gutierrez
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Maduro wird zum Helikopter gebracht
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