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Tesla verklagt Rivian wegen Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen

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Bild: keystone

Tesla verklagt Rivian wegen Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen

24.07.2020, 07:4924.07.2020, 07:50

Der US-Elektroautohersteller Tesla will seinen US-Konkurrenten Rivian wegen angeblichen Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen zur Rechenschaft ziehen.

In einer Klage wegen unfairen Wettbewerbs wirft der Elektroautopionier dem Rivalen ein «alarmierendes Schema» zur Abwerbung von Mitarbeitern vor, um an vertrauliche Informationen zu gelangen. Rivian wies dies am Donnerstag (Ortszeit) zurück.

Die Anschuldigungen seien haltlos und stünden im Widerspruch zu Rivians Unternehmenskultur, Ethos und Richtlinien, hiess es in einer Stellungnahme. Das bei einem Gericht in San Francisco eröffnete Verfahren richtet sich auch gegen vier frühere Tesla-Mitarbeiter, die mit sensiblen Daten zum Kontrahenten übergelaufen sein sollen.

Tesla und Rivian liefern sich einen scharfen Konkurrenzkampf um das erste Elektroauto im lukrativen Pick-up-Segment. Auch wenn Tesla wesentlich bekannter ist, könnte der mit Milliarden von Investoren wie Ford, Amazon oder den Finanzriesen T. Rowe Price und Blackrock hochgerüstete Rivale am Ende durchaus die Nase vorn haben. (cki/sda/dpa)

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«Die USA befinden sich in einem Krieg, aus dem sie nicht mehr herauszukommen wissen»
Nach der Verkündung einer zweiwöchigen Waffenruhe zwischen den USA und Iran atmet die Welt auf. Dabei sind viele Fragen noch offen und ein Frieden alles andere als in Sicht, wie Staatswissenschaftler Andreas Böhm im Interview einordnet.
Kurz bevor das Ultimatum von US-Präsident Donald Trump an das iranische Regime abgelaufen ist, haben sich die beiden Kriegsparteien auf eine zweiwöchige Waffenruhe geeinigt. Ist die Welt knapp an einem atomaren Angriff der USA auf den Iran vorbeigeschlittert?
Andreas Böhm: Das ist schwer zu sagen, und ich hoffe natürlich, dass diese Frage nicht im Raum stand. Die Nutzung von Atomwaffen ist auf internationaler Ebene absolut geächtet. Die USA hätten es sich damit mit allen ihren Verbündeten verspielt. Ausserdem hätten sie damit rechnen müssen, dass der Iran massiv zurückschlagen würde. Trotzdem gab es Anzeichen, die darauf hindeuten, dass ein atomarer Angriff nicht gänzlich ausgeschlossen werden konnte.
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