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USA

US-Präsident Trump will patriotische Werbevideos selbst bezahlen

Trump will «patriotische» Werbung jetzt doch selbst zahlen

06.10.2026, 15:2506.10.2026, 15:25

Nach Vorwürfen der Finanzierung von Wahlwerbung mit Steuergeldern will US-Präsident Donald Trump die Kosten der umstrittenen Video-Botschaften nun doch selbst tragen.

Zwar betrachte er die Clips als «positive Werbung für unsere grossartigen USA», und eigentlich sei es «Standard», dafür auch US-Gelder auszugeben, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Doch er habe entschieden, die «patriotische Werbung» selbst und mit dem Geld, das er für die «Make America Great Again»-Bewegung gesammelt habe, zu bezahlen.

Heftige Kritik an Videos

Wenige Wochen vor den Zwischenwahlen in den USA hatten mehrere Videos für Aufsehen gesorgt, in denen vor allem antikommunistische Botschaften inszeniert wurden – und Trump selbst als starker Mann im Kampf gegen radikale linke Kräfte. Die Spots wurden auch auf mehreren TV-Kanälen ausgestrahlt, US-Medien zufolge auch während der Übertragung von Football-Spielen der Profiliga NFL.

Die Videos, die laut Einblendung von der Regierung finanziert wurden, hatten selbst Politiker aus den Reihen von Trumps Republikanern kritisiert. Denn für Wahlwerbung dürfen in den USA keine Steuergelder verwendet werden. Das Weisse Haus hatte dem Vorwurf widersprochen und laut dem Sender CNN die Videos als «Kampagnen zur Aufklärung der Öffentlichkeit» bezeichnet.

Die auf die Überwachung politischer Werbung spezialisierte Firma AdImpact schätzte für CNN, dass bis Montag mindestens 10,1 Millionen US-Dollar an Steuergeldern für die Ausstrahlung der Spots ausgegeben wurden. (sda/dpa)

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