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Österreich will Waffenrecht nach Amoklauf verschärfen

epa04812164 A picture made available on 21 June 2015 of people lighting candles in tribute to the victims, at the site where a SUV drove into pedestrians in the city center of Graz, Austria, 20 June 2 ...
Nach dem Amoklauf an einer Schule in Graz wurden Kerzen dargelegt.Bild: EPA/EPA

Österreich will Waffenrecht nach Amoklauf verschärfen

14.06.2025, 10:2814.06.2025, 10:28

Nach dem Amoklauf an einer Schule in Graz will die österreichische Regierung das Waffenrecht verschärfen. Es seien verschiedene Massnahmen wie das Heraufsetzen des Mindestalters für Waffenkäufer denkbar, sagte der österreichische Kanzler Christian Stocker (ÖVP) .

Auch gelte es, bei den psychologischen Tests, die für den Erwerb einer Waffenbesitzkarte nötig sind, nachzuschärfen. Die Regierung wolle nächste Woche ein Massnahmenpaket beschliessen, sagte Stocker im österreichischen Radio ORF.

Am Dienstag hatte ein 21-jähriger Österreicher an seiner ehemaligen Schule mit einer Pistole und einer abgesägten Schrotflinte neun Jugendliche und eine Lehrerin erschossen. Danach beging er Suizid. Beide Waffen besass er legal.

Für den Erwerb einer Schrotflinte gibt es in Österreich fast keine Hürde, für die Pistole war eine Waffenbesitzkarte nötig, die der Amokschütze nach einem psychologischen Test auch bekommen hatte. Später stellte sich heraus, dass er 2021 bei der Musterung zum Bundesheer wegen psychischer Instabilität als untauglich ausgemustert worden war. (sda/dpa)

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