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Iran USA Krieg: Presse reagiert unbeeindruckt auf Donald Trumps Drohung.

KEYPIX - epa13178254 A woman walks next to an anti-Trump billboard in Tehran, Iran, 19 August 2026. Iranian parliament speaker Mohammad Bagher Ghalibaf said that the Strait of Hormuz will remain close ...
Bild: keystone

Iran reagiert unbeeindruckt auf Trumps angekündigten Wirtschaftskrieg

20.08.2026, 03:06

Iranische Medien haben unbeeindruckt auf die Drohung des US-Präsidenten mit einem «Wirtschaftskrieg» gegen das Land reagiert. Donald Trump habe schon zuvor wiederholt vom angeblich unmittelbar bevorstehenden Zusammenbruch des Irans und von Schlägen historischer Dimension gesprochen, schrieb die iranische Nachrichtenagentur Fars auf Telegram. Seine Behauptungen seien bloss als übliche «psychologische Kriegsführung und Propagandakampagne» zu verstehen.

Trumps jüngste Drohung mit «der verheerendsten Wirtschaftsoperation», die jemals gegen ein Land veranlasst worden sei, erfolgte vor dem Hintergrund fehlender Erfolge bei Verhandlungen mit Teheran. Jedes Land müsse bei einer Unterstützung des Irans mit «GEWALTIGEN wirtschaftlichen Konsequenzen» rechnen, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Es brauche die Hilfe aller Verbündeten der USA, um die vom Iran ausgehende Bedrohung zu stoppen.

Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim schrieb dazu auf Telegram, dies sei «keine neue Entwicklung, da die Vereinigten Staaten seit Jahren versuchen, jegliche finanziellen und wirtschaftlichen Beziehungen zum Iran zu unterbinden». Der Iran habe jedoch «gelernt, diese Beschränkungen zu umgehen, und ist darin mittlerweile sehr versiert». (sda/dpa)

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Menschen heben bei einer Demonstration in Tel Aviv die Hände, um ein Ende des Krieges zu fordern.

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16 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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offgrid
20.08.2026 07:08registriert Oktober 2019
Da die USA schon seit über 40 Jahren Wirtschaftskrieg gegen Iran führen, wird diese Drohung höchstens zu einem müden Lächeln in Teheran führen.
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WasWieWo
20.08.2026 07:49registriert Februar 2020
Grosse Plakate und hasserfüllte Propaganda an den Hauswänden Teherans mögen innenpolitisch Stärke demonstrieren, ändern an der harten Realität jedoch herzlich wenig. Während die iranische Führung mit martialischen Bildern und Drohungen auf den Konflikt reagiert, bleibt der Druck durch militärische Bedrohungen, Seeblockaden und verheerende wirtschaftliche Folgen für die Bevölkerung im Alltag derselbe. Für die Menschen im Land ändert sich durch diese symbolische Inszenierung nichts – sie leiden weiterhin unter den Folgen eines nicht enden wollenden Machtkampfs.
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Rannen
20.08.2026 08:32registriert Januar 2018
Ist doch klar, aus Amerika ist ein angeschlagener Papiertiger geworden
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