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A firefighter keeps an eye on a controlled fire as they work at building a containment line at a wildfire near Bodalla, Australia, Sunday, Jan. 12, 2020. Authorities are using relatively benign conditions forecast in southeast Australia for a week or more to consolidate containment lines around scores of fires that are likely to burn for weeks without heavy rainfall. (AP Photo/Rick Rycroft)

Ein australischer Feuerwehrmann überwacht ein kontrolliertes Feuer. Bild: AP

Buschbrände: Wie eine 50'000 Jahre alte Praxis helfen könnte

Philipp Luther / watson.de



Noch immer wüten in Australien verheerende Buschbrände. Sie zerstören Millionen Hektar Land, brennen Häuser nieder, töten hunderte Millionen Tiere und fordern Menschenleben. Mehr als 20 Tote haben die Australier bereits zu beklagen.

Nun hat die Feuerwehr erstmals gute Nachrichten zu verkünden. Eines der Grossfeuer nahe Sydney sei unter Kontrolle – das «Gospers Mountain Fire» sei eingedämmt, der Chef der Feuerwehr zeigte sich zuversichtlich, dass seine Leute den Brand auch weiterhin kontrollieren können.

Die Hoffnung auf Besserung der Lage wird zudem von Wetterberichten genährt, nach denen in einigen Brandgebieten bis zu 50 Millimeter Regen fallen sollen. Die Feuerwehr bezeichnet diese Regenfälle schon mal als «alle Weihnachts-, Geburtstags-, Verlobungs-, Jubiläums-, Hochzeits- und Abschlussfeiergeschenke in einem».

Wenn er denn wirklich fällt, der Regen.

Indigenes Wissen in Australien kann helfen

Seit Beginn der Feuerkrise im Herbst vergangenen Jahres wurden immer wieder Forderungen nach besserem Feuermanagement laut. Und hier könnten ausgerechnet jene Australier helfen, die die weisse Mehrheitsgesellschaft in Down Under jahrhundertelang marginalisierte – die indigene Bevölkerung Australiens, auch bekannt unter der Bezeichnung Aborigines.

Angehörige dieser (keineswegs homogenen) Bevölkerungsgruppe beherrschen eine seit rund 50'000 Jahren überlieferte Kulturpraxis, die als «cultural burning» bezeichnet wird.

Darum geht es beim «cultural burning»

Laut der «Firesticks Alliance», einem indigenen Netzwerk zur Förderung der Praxis des «cultural burning», beschreibt der Begriff Kulturpraktiken der indigenen Bevölkerung Australiens zur «Aufwertung der Gesundheit der Erde und Menschen». Dazu kann das kontrollierte Abbrennen von Buschland gehören.

Entscheidend ist dabei kulturelles Wissen um die Beschaffenheit des Landes, in dem kontrolliertes Feuer entfacht werden soll. Das australische Ökosystem ist sehr divers. Entsprechend reicht es nicht, einfach einen Landstrich anzuzünden, sondern es muss die jeweils passende Technik angewandt werden.

Was bedeutet das konkret?

Beim «cultural burning» werden also kontrollierte Feuer mit niedrigen Temperaturen entzündet. Diese Feuer verbrennen genau jenen «Treibstoff», der die grossen Buschbrände nährt – etwa trockenes Gras, Laub und Äste. So können zum Beispiel Schneisen entstehen, die die gefährlichen Buschfeuer nicht mehr überqueren können. Die niedrigere Temperatur der Flammen sorgt ausserdem dafür, dass Baumkronen nicht Feuer fangen.

Hier erklärt ein indigener Ranger, wie das funktioniert:

abspielen

Video: YouTube/Cool Australia

Diese Technik wird nicht nur zur Verhütung von Buschfeuern eingesetzt, sondern auch zur Pflege des Landes. «Die Technik regeneriert das Land und befördert Biodiversität – die Asche düngt und das entstehende Potassium lässt Pflanzen besser blühen», erklärte Shannon Forster, Expertin für indigenes Wissen australischer Ureinwohner der Technischen Universität Sydney, der britischen BBC. «Das ganze ist ein komplexer Kreislauf, der auf kulturellen, spirituellen und wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht.»

Hier soll sogar ein «Wunder» passiert sein:

Wenn du Australien helfen und spenden willst

Australisches Rotes Kreuz: Red Cross

Feuerwehr: CFA / RFS

Tierschutz: WWF

«Cultural Burning»: Firestick Alliance

Hilfe für vom Waldbrand betroffene Tiere: WIRES

Aber Australien nutzt doch kontrolliertes Abbrennen bereits!

Das ist korrekt. Tatsächlich setzen die australischen Behörden im Kampf gegen die Flammen auch auf das kontrollierte Abbrennen von Buschland als Teil einer Feuervermeidungsstrategie – mit bescheidenem Erfolg. «Die derzeitigen kontrollierten Feuer verbrennen alles», klagte Forster.

Und weiter:

«Es ist eine naive Methode des Feuermanagements, die das Wissen der indigenen Bevölkerung nicht abruft.»

Was sie meint, zeigt ein Feuer aus dem Jahr 2015. Damals geriet ein kontrollierter Brand im Bundesstaat Victoria ausser Kontrolle, zerstörte vier Häuser und verbrannte 3000 Hektar Land.

Oft macht den staatlichen Versuchen, kontrollierte Brände zu legen, auch das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Die Temperaturen in Australien steigen an, dazu kommen heisse Winde. In solchen Bedingungen lässt sich kein Feuer kontrollieren.

Und wo ist jetzt der Unterschied?

Es mag banal klingen. Aber: Beim «cultural burning» muss man wissen, was man tut. «Es geht um Wissen», erklärte der Historiker Bill Gammage dem US-Nachrichtensender CNN. Er forscht zur Geschichte der Aborigines an der Australia National University. Die indigene Bevölkerung wisse, welches Feuer für welchen Landtyp entzündet werden muss, wie lange die Feuer brennen müssen und wie oft.

Gammage erklärt:

«Diese Fähigkeiten haben sie, aber wir wissen nichts davon.»

Verschiedene Faktoren müssten berücksichtigt werden, etwa, welche Pflanzen im fraglichen Gebiet wachsen oder wie das Wetter ist.

«Man braucht eine Menge Wissen über das jeweilige Stück Land.» Bereits frühe Siedler aus Europa versuchten, die Technik der indigenen Bevölkerung zu kopieren, aber die Feuer seien immer zu heiss gewesen und hätten so einen gegenteiligen Effekt gehabt, sagte der Historiker.

Er geht noch weiter: «Wo die indigene Bevölkerung bestimmen kann, gibt es solche Grossbrände nicht. Im Süden, wo die Weissen das Sagen haben, da haben wir die Probleme.»

«Cultural burning» – Ein Königsweg?

Also müsste Australien ja nur dem Wissen seiner indigenen Bevölkerung mehr Raum geben und es hätte künftig keine Feuerprobleme mehr, oder? Nein, beziehungsweise Jein.

Die Praxis lässt sich nur auf begrenztem Raum anwenden, aber Australien ist riesig. Das bedeutet, es müssen viele Feuer entzündet werden – und dafür fehlt es es an geschultem Personal, auch innerhalb der indigenen Bevölkerung Australiens.

Dazu kommt, dass die Experten für diese Kulturtechnik strengen Auflagen unterliegen. Oftmals müssen eine Menge Genehmigungen von staatlichen- oder Gemeindestellen eingeholt werden, bevor so ein Feuer entzündet werden kann.

Zudem kann auch ein noch so sensibel durchgeführtes «cultural burning» die Feuergefahr lediglich reduzieren. Das liegt unter anderem an den veränderten klimatischen Bedingungen in Australien. Starke Winde und aussergewöhnliche Trockenheit bringen auch «cultural burning» an seine Grenzen.

Und jetzt?

Damit diese Kulturpraxis tatsächlich helfen kann, Buschbrände zu verhüten, braucht es vor allem eines: Geld. Oliver Costello, Geschäftsführer der «Firestick Alliance», sagte dem australischen Nachrichtensender ABC: «Wir brauchen viel höhere Investitionen um diese Praxis Teil herkömmlicher Feuermanagment-Strategien werden zu lassen.»

Die meisten indigenen Communities, mit denen er zusammenarbeite, hätten nicht genügend Ressourcen, um ihre eigenen Leute bei der Landpflege zu unterstützen. «Das ist ein riesiges Problem.» Es brauche ein drei- bis vierjähriges Ausbildungsprogamm und «Investitionen von jedem, der dieses Land wieder gesund sehen will».

Bilder der Buschbrände in Australien

Australiens Premierminister wird öffentlich beschimpft

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34Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Tinu328 15.01.2020 17:34
    Highlight Highlight Ich denke, dass der Klimawandel sicher nicht der einzige Grund ist für das Ausmass dieses Feuers. Klar dämmen die hohen Temperaturen das Feuer nicht ein und kein Regen ist eine Katastrophe aber der Mensch spielt auch eine Rolle, indem er Jahrzehntelang das Feuer nie brennen lässt. Dadurch hat das Feuer zu viel Nahrung. Die Ureinwohner hätten dieses Wissen, besser als es die ausgewanderten Europäer haben!
  • Pisti 15.01.2020 12:04
    Highlight Highlight Das Cultural Burning wurde aber wegen Unweltschutzverbänden massiv eingeschränkt in Australien. Die selben Verbände die halfen das Wasser zu privatisierem.
    Aber dann laut wegen dem Klimawandel rumschreien.
    • LaPalomaOhe 15.01.2020 23:12
      Highlight Highlight Hab ich auch schon geschrieben, die Verursacher dieser verheerenden Waldbrände in Australien sind die Umweltschutverbände, will aber keiner hören.
  • Sherlock_Holmes 15.01.2020 11:05
    Highlight Highlight Das Wissen vieler Ureinwohner beruht nicht nur auf Erfahrung, sondern auch auf tiefer Verbundenheit und respektvollem, nachhaltigem Umgang mit ihrem Lebensraum.

    Es ist bei weitem nicht alles falsch, was die Zivilisation und Wissenschaft hervorgebracht hat.

    Die verhängnisvollste Entwicklung besteht jedoch in der Selbstüberschätzung und dem Streben, ohne Rücksicht über der Natur zu stehen.

    Wir investieren Milliarden in die Forschung, um uns und unseren Planeten besser zu verstehen und gleichzeitig um ihn auszubeuten.

    Dabei wird immer klarer, dass wir damit uns und die Erde zerstören.

    • Sherlock_Holmes 15.01.2020 11:39
      Highlight Highlight Diese Sorge und Furcht scheint auch am WEF angekommen zu sein.

      Ob dies etwas Konkretes bewirkt, muss leider bezweifelt werden.

      Immerhin...

      Die Hoffnung stirbt zuletzt.

      https://m.tagesanzeiger.ch/articles/18714198
    • GraveDigger 15.01.2020 13:57
      Highlight Highlight @Sherlock_Holmes
      Es bewirkt genau gar nichts... Es werden nur neue Pläne geschmiedet wie noch mehr Geld aus den Menschen gepresst werden kann aus der Situation. Finanzgeschäfte werden mit grünem Lack angestrichen und den Regierungen und als Heilsbringer verkauft.

      Wenn ich was über Australien lese.. kommt mit immer Peter Garret in den Sinn "Beds are Burning"
    • Sherlock_Holmes 15.01.2020 16:52
      Highlight Highlight Ja, Peter Garrett und Midnight Oil mit dem Klassiker «beds are burning» ist auch schon eine Weile her...

      Es gab schon früher engagierte Menschen, die sahen wohin die Reise führt.

      Manchmal ist es schon auch deprimierend und doch spüre ich auch den «wind of change»

      Wie gesagt: Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben.

      Für mich ist es auch eine Frage der Perspektive. Wer nur auf das Negative schaut, übersieht das Licht in der Dunkelheit.

      Manchmal ist es überlebenswichtig, das Licht am Ufer nicht aus den Augen zu verlieren.

      Alles Gute dir!
  • Wolf von Sparta 15.01.2020 10:42
    Highlight Highlight Aber wenn ein Bewohner einer kleinen Siedlung selber sein Lang "säubern" möchte, gehen die Umwelt-Menschen gegen ihn vor Gericht wegen illegaler Zerstörung wertvoller natürlicher Vegetation und er zahlt eine Busse von AUD 100'000. So siehts nämlich aus. Eigentlich hat die Australian Broadcasting Commisariat (kurz ABC) auch das Verbot durchgesetzt gegen jegliche Bearbeitung des Buschland. In den neusten Informationen, wissen die ABC aber plötzlich nichts mehr davon.
    • Rabbi Jussuf 15.01.2020 16:19
      Highlight Highlight Leider ein Aspekt der mir auch sauer aufgestossen ist an diesem und den vielen vorhergehenden Artikeln, dass das Verhalten der Umweltverbände mit keinem Wort erwähnt wurde. Und das nur um die Schuld vollumfänglich dem Klimawandel und einer "renitenten" Regierung in die Schuhe zu schieben.
  • DrFreeze 15.01.2020 10:26
    Highlight Highlight Ich muss Watson einen riesigen Kranz binden. Kein einziger Artikel über das RTL Dschungel Camp. 👍

    Ihr zieht das Ding voll durch und dafür habt Ihr meinen allergrößten RESPEKT
  • Quacksalber 15.01.2020 10:07
    Highlight Highlight Gibt es tatsächlich Hinweise, dass die Aborigines je sorgfältiger mit der Natur umgegangen sind? Tönt sehr romantisch.
    • insert_brain_here 15.01.2020 15:34
      Highlight Highlight Die Aborigines haben sich dieses Wissen zwangsweise angeeignet weil es ihr Überleben gesichert hat und es nicht zu nutzen ist schlichtweg dumm und unverantwortlich. Auf der anderen Seite gibt es einen Hang zur romantischen Verklärung solcher Völker, da wird gern davon schwadroniert wie der Edle Wilde in Einklang mit der Natur lebt und grosszügig übersehen, dass z.B. die Aborigines bei ihrer Ankunft in Australien einen Grossteil der ursprünglichen Grosstierfauna innert kürzester Zeit ausgerottet haben.
  • ItsMee 15.01.2020 09:49
    Highlight Highlight Habe Heute morgen 50 BTC SV Verkauft (20.000.-) habe den ganzen Betrag der Australischen Feuerwehr zukommen lassen, ich wollte dieses Jahr Australien bereisen, denke aber, dass dieses Geld dort aktuell mehr gebraucht wird.

    (Und an alle die jetzt sagen "wie dumm kann man sein" ... keine sorge, diese 20'000 waren lediglich ein Kleins stück vom Kuchen, mein Crypto Portfolio sieht immernoch sehr sehr sehr gut aus.)

    • Pisti 15.01.2020 12:07
      Highlight Highlight Ist trotzdem dumm, Australien ist ein 1. Welt Land, die können das selbst bezahlen.
    • ItsMee 15.01.2020 12:26
      Highlight Highlight Abgesehen davon, was bringt mir viel Geld, wenn die Welt zu Grunde geht ?
    • Mr. Kr 15.01.2020 19:30
      Highlight Highlight Weird Flex Bro
  • Magnum44 15.01.2020 09:41
    Highlight Highlight Selte so einen Schmarren gelesen. Kaltes Feuer xD. Sie könmten den Waldbrand ja einfach wegtanzen.
    • P. Meier 15.01.2020 14:24
      Highlight Highlight "Kaltes " Feuer ist sicher etwas ungenau. Wenn das Feuer aber zu wenig Energie entwickeln kann um Bäume in Brand zu setzen, da ihm der verfügbare Brennstoff vorher aus geht, ist das Ziel erreicht und es wird sicher weniger Hitze erzeugt.
  • Vertigo 15.01.2020 09:40
    Highlight Highlight Also kann man DOCH Feuer mit Feuer bekämpfen?
    • Rabbi Jussuf 15.01.2020 16:19
      Highlight Highlight Ist doch ein alter Hut.
  • GraveDigger 15.01.2020 09:14
    Highlight Highlight Was Grossmutter noch wusste....

    Tja, da nützt auch kein mit wertlosem Geld finanziertes 5G Ferngesteuertes mit KI ausgestattetes, selbstfahrendes E-Feuerwehrauto mehr.

    Man hackt lieber auf bewährtem rum und bezeichnet die Menschen die mit Wissen und Beobachtung sich über Jahrhunderte mit der Natur arrangiert haben als Ewiggestrige und sperrt sie in Reservate. Es werden nur noch Zombies geschaffen, die ihre monetäre Aufgabe effizinet zu erfüllen haben und die Natur ausbeuten für Wohlstand bestimmter Kreise.

    Quittung kommt, nur trifft es meist die falschen
  • Blaubar 15.01.2020 08:50
    Highlight Highlight Gleiches mit Gleichem bekämpfen. Hihi.
  • Toerpe Zwerg 15.01.2020 08:49
    Highlight Highlight Und was lernen wir daraus?

    Die riesigen Buschbrände sind nichts Neues.
    • Astrogator 15.01.2020 09:44
      Highlight Highlight Jeden Tag steht einer auf der sagt, gab es früher schon.

      Da fragt man sich, wenn die Leute nach all den Informationen über die Häufigkeit solcher Extremereignisse die nötige Intelligenz nicht haben um die Entwicklung zu verstehen, soll man sich überhaupt die Mühe machen immer wieder darauf hinzuweisen oder sind die Toerpes dieser Welt einfach nur Zeitverschwendung die man ignorieren muss?
    • Linus Luchs 15.01.2020 09:44
      Highlight Highlight @ Toerpe Zwerg: Es braucht etwas mehr Infos, um zu lernen. Ja, Buschbrände gab es schon immer, aber Häufigkeit und Intensität haben sich in den letzten Jahren systematisch verändert. Hitzephasen sind häufiger, der Regen nimmt ab und der Wind nimmt zu. Ich empfehle, die Grafiken im Guardian-Artikel zu studieren. Auch der Zeit-Artikel ist aufschlussreich.

      https://www.theguardian.com/australia-news/2020/jan/07/visual-guide-see-how-australias-bushfires-are-raging-across-the-country

      https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2020-01/waldbraende-australien-buschfeuer-klimawandel-ausnahmezustand-braende
    • Toerpe Zwerg 15.01.2020 14:51
      Highlight Highlight Für meine unterentwickelte Intelligenz kann ich mich naturgemäss nicht entschuldigen.

      Hingegen deutet das alte Wissen der Ureinwohner darauf hin, dass man sich seit Jahrtausenden darauf verstand, die Grösse solcher Ereignisse nach Möglichkeit präventiv einzudämnen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mietzekatze 15.01.2020 08:37
    Highlight Highlight Die Aborigines haben eine 60'000 Jahre alte Geschichte. Mindestens so alt ist ihr Wissen! In jedem Fall sollte mehr auf die indigene Bevölkerung gehört werden...
    • NudelBürste 15.01.2020 15:41
      Highlight Highlight Es sollte nicht nur mehr sondern vor allem auf Indigene Bevölkerungen gehört werden, und das überall auf der Welt. Aber leider sind viele der Wertvollen Lehren durch unsere modernen Religionen vernichtet worden.
  • Raphael Stein 15.01.2020 08:31
    Highlight Highlight Im Süden, wo die Weissen das Sagen haben, da haben wir die Probleme.

    Hätte nie gedacht, diese Erkenntnis schafft's in die Zeitung.
  • Bowell 15.01.2020 08:07
    Highlight Highlight Potassium heisst übrigens auf Deutsch Kalium.
    • Pixie13 15.01.2020 16:27
      Highlight Highlight 🏆
    • Bowell 15.01.2020 18:53
      Highlight Highlight Danke, ich weiss das sehr zu schätzen. En Ballon wär au nice gsi.

Die Hälfte der Millennials rechnet mit Drittem Weltkrieg zu Lebzeiten

Knapp 50 Prozent der jungen Erwachsenen zwischen 20 und 35 Jahren weltweit befürchten, dass es noch zu ihren Lebzeiten einen Dritten Weltkrieg geben wird. Die Befragten in der Schweiz sind dabei mit 56 Prozent am pessimistischsten.

Zudem rechne mehr als die Hälfte weltweit mit einem Atomwaffeneinsatz noch in den kommenden zehn Jahren, heisst es in einer am Donnerstag veröffentlichen Studie des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK).

Demnach sehen die «Millennials» angesichts der …

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