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Musks Kooperationen mit anderen Ländern sind es wert, geprüft zu werden

Biden: «Elon Musks Kooperationen mit anderen Ländern sind es wert, geprüft zu werden»

Ist Elon Musk eine Bedrohung für die Sicherheit der USA? Joe Bidens Antwort lässt aufhorchen.
10.11.2022, 06:4211.11.2022, 16:29

US-Präsident Joe Biden hat sich offen für eine Prüfung der Auslandsgeschäfte des Star-Unternehmers Elon Musk durch amerikanische Behörden gezeigt. «Ich denke, dass Elon Musks Kooperationen und technische Beziehungen mit anderen Ländern wert sind, geprüft zu werden», sagte Biden am Mittwoch in Washington.

FILE - Tesla and SpaceX CEO Elon Musk arrives on the red carpet for the Axel Springer media award in Berlin on Dec. 1, 2020. Musk suggested in a Saturday, Oct. 15, 2022, tweet that his rocket company  ...
Hat Twitter übernommen: Elon Musk.Bild: keystone

Er wolle damit nicht unterstellen, dass Musk etwas Unrechtes tue. Eine Prüfung sei aber angebracht. Biden war gefragt worden, ob er Musk als eine Bedrohung für die nationale Sicherheit betrachte.

Musk führt unter anderem den Elektroauto-Hersteller Tesla sowie die Raumfahrt-Firma SpaceX und kaufte jüngst den Online-Dienst Twitter. Für Tesla ist China, wo die Firma eine grosse Fabrik hat, ein wichtiger Markt.

epa10297107 US President Joe Biden delivers remarks and takes questions in the State Dining Room at The White House in Washington, DC, USA, 09 November 2022. EPA/MICHAEL REYNOLDS
Hält Musks Auslandsgeschäfte für überprüfenswert: US-Präsident Joe Biden.Bild: keystone

Bei der rund 44 Milliarden Dollar schweren Übernahme von Twitter bekam Musk Geld unter anderem vom saudischen Prinzen Alwaleed bin Talal, einem Tochterunternehmen des staatlichen Investmentfonds von Katar und der Kryptowährungsbörse Binance, die ursprünglich in China gegründet worden war.

Die «Washington Post» berichtete vor einer Woche, das Finanzministerium habe bei Twitter mehr Informationen zur Rolle solcher Investoren angefragt. Speziell gehe es darum, ob sie Zugriff auf Informationen wie Nutzerdaten bekommen könnten. Der Zugriff auf Daten von Amerikanern aus Drittstaaten ist eine grosse Sorge der US-Behörden und liess sie bereits gegen die populäre Video-App Tiktok vorgehen, die dem chinesischen Konzern Bytedance gehört.

Tech-Milliardär Musk sorgte vor einigen Wochen auch mit zwei aussenpolitischen Vorstössen für Aufsehen, die ihm Kritik einbrachten. So schlug er vor, aus Taiwan eine «Sonderverwaltungszone» unter chinesischer Herrschaft zu machen. Die Regierung in Taipeh wies das als inakzeptabel zurück.

Auch plädierte Musk dafür, die Ukraine solle die von Russland widerrechtlich annektierte Krim verloren geben und einem Referendum unter UN-Aufsicht in ihren von russischen Truppen besetzten Gebieten zustimmen.

(sda/dpa)

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