Das hat es mit der Angabe «Check your Product» bei Aldi auf sich
Lebensmittel aus dem Supermarkt legen oft längere Strecken zurück, bevor sie im Supermarktregal landen. Die meisten Vorgänge bleiben für die Kundschaft dabei verborgen. Auf vielen Verpackungen von Aldi findet sich jedoch ein Code, mit dem Konsumentinnen und Konsumenten mehr über die Herkunft des Produktes erfahren können. Neben dem Herkunftsland können auch Informationen über die Erzeuger oder die Mitarbeitenden gewonnen werden.
Produkte, die so nachverfolgt werden können, tragen die Labels «Check your Product», «Fairtrade» oder «retours aux sources». Neben dem Scannen des QR-Codes kann die Trackingnummer auch manuell auf der Rückverfolgbarkeitsplattform Check your Product eingegeben werden. Die Trackingnummer, welche in der Nähe des Mindesthaltbarkeitsdatums zu finden ist, kann im Formularfeld auf der Webseite eingefügt werden.
Informationen zu verschiedenen Produkten wie Fisch, Fleisch, Textilien, Bio- oder Fairtrade-Artikel sind beispielsweise:
- Herkunft und Verarbeitungsweg des Produkts
- Bei Fleisch: Stationen wie Aufzucht, Schlachtung, Zerlegung
- Bei Fisch: Fanggebiet und anschliessende Verarbeitung
So läuft es in Deutschland ab
In Deutschland läuft das Ganze gleich ab, dort heisst der Code aber Aldi-Transparenz-Code (ATC). Jedoch steckt auch dahinter eine Webseite, die Informationen zur Herkunft und Verarbeitung der betreffenden Produkte offenlegt.
Aldi möchte mit der Rückverfolgung für die Kundschaft Transparenz schaffen und Qualität sichern. Durch die Transparenz entlang der Lieferketten kann so laut dem Unternehmen mehr Nachhaltigkeit erzielt werden.
