Leben
England

Neuer «Harry Potter»-Trailer zeigt mehr aus Hogwarts

Harry Potter Serie 2026
Der neue Harry Potter auf seinem Schulweg.Bild: hbo

Neuer «Harry Potter»-Trailer zeigt mehr aus Hogwarts

02.09.2026, 21:1902.09.2026, 21:19

Mit neuem Material aus Hogwarts hat der US-Sender HBO einen weiteren Trailer zur geplanten «Harry Potter»-Serie veröffentlicht. Zu sehen sind erstmals längere Szenen mit zentralen Figuren wie Severus Snape, Albus Dumbledore und Minerva McGonagall sowie der Bergtroll, der Spiegel Nerhegeb und Professor Quirrell. Die Serie soll Ende des Jahres starten.

Der Trailer gibt zugleich einen deutlicheren Eindruck davon, wie stark sich die Neuverfilmung von den bekannten Kinofilmen unterscheiden könnte. Neben Szenen aus Joanne K. Rowlings erstem «Harry Potter»-Band sind auch Momente zu sehen, die so nicht im Buch vorkommen – etwa zusätzliche Alltagsszenen aus dem Schulleben in Hogwarts. Auch Handlungsstränge, die in den Filmen stark gekürzt oder ganz weggelassen wurden, sollen in der Serie mehr Raum bekommen.

Der neu veröffentlichte Trailer.Video: YouTube/KinoCheck

Neue Besetzung sorgt weiter für Diskussionen

Unter Fans wird weiterhin darüber diskutiert, ob es überhaupt eine neue Adaption der weltweit erfolgreichen Bücher braucht. Manche finden, dass die neue Serie den bis heute sehr präsenten Filmen bislang zu ähnlich sieht oder können sich die bekannten Figuren kaum mit einer neuen Besetzung vorstellen. Andere sehen gerade im Serienformat einen Vorteil: Für den ersten Band stehen nach Angaben der Macher rund acht Stunden zur Verfügung – deutlich mehr Zeit also für Nebenhandlungen, Figuren und das Leben in Hogwarts.

Besonders diskutiert wird zudem die Darstellung von Snape durch den britischen Schauspieler Paapa Essiedu. Seine Besetzung hatte bereits im Vorfeld für Debatten gesorgt. Nach den ersten längeren Szenen im neuen Trailer äusserten sich in sozialen Netzwerken allerdings auch zahlreiche zuvor skeptische Fans positiv über seine deutlich jüngere und schärfer wirkende Interpretation der Figur. Gesprächsstoff liefert auch das deutlich düsterere Design des Bergtrolls.

Rowling bleibt Teil der Debatte

Überschattet wird das Projekt weiterhin von der Kontroverse um «Harry Potter»-Autorin Rowling. Sie ist als ausführende Produzentin an der Serie beteiligt, steht wegen ihrer Äusserungen zu Transmenschen und Geschlechtsidentität aber seit Jahren in der Kritik. Mehrere Beteiligte der neuen Serie haben sich öffentlich von ihren Positionen distanziert. So unterzeichnete Snape-Darsteller Essiedu einen offenen Brief zur Unterstützung dieser Menschen. Rowling erklärte daraufhin, sie habe weder die Macht noch den Wunsch, ihn deshalb aus der Serie zu entfernen. Auch Dumbledore-Darsteller John Lithgow und Hagrid-Darsteller Nick Frost äusserten sich kritisch zu Rowlings Positionen. HBO betont, ihre persönlichen Ansichten würden keinen Eingang in die Handlung der Serie finden.

Die HBO-Serie soll die sieben «Harry Potter»-Romane über mehrere Staffeln hinweg neu erzählen. Die früheren acht Kinofilme mit Daniel Radcliffe, Emma Watson und Rupert Grint waren zwischen 2001 und 2011 erschienen und gehören zu den erfolgreichsten Filmreihen der Geschichte. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
David Beckham wurde zum Ritter geschlagen
1 / 7
David Beckham wurde zum Ritter geschlagen

Der Fussball-Star David Beckham wurde am Dienstag, dem 4. November zum Ritter geschlagen.

quelle: keystone / jonathan brady
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Nico misst sich mit der Quidditch-Elite
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
9 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
9
Die 5 ist die Nummer 1 – das sind die meistgezogenen Lotto-Zahlen der Schweiz
Eine Auswertung von fast 20 Jahren Ziehungsdaten zeigt: Beim Swiss Lotto wurde eine Zahl öfter gezogen als alle anderen – die 5 gehörte 309 Mal zu den Siegerzahlen, während das Schlusslicht 27 nur 247 Mal aus der Trommel fiel.
Die Zahl 5 ist die Glückszahl des Swiss Lotto – zumindest statistisch. Eine Auswertung des Glücksspielportals casino.org von rund 20 Jahren Ziehungsdaten (30. Juni 2007 bis 26. August 2026) zeigt: Keine andere Kugel im Spiel «6 aus 42» fiel öfter aus der Trommel. 309 Mal wurde die 5 gezogen, dicht gefolgt von der 36 (306 Mal) und der 31 (305 Mal). Ebenfalls unter den «heissen» Zahlen: die 40, die 6 und die 24.
Zur Story