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James Bond muss wohl Szenen neu drehen – Schuld sind zu alte Gadgets

James Bond muss wohl Szenen neu drehen – schuld sind zu alte Gadgets

27.01.2021, 19:4527.01.2021, 19:45

Nein, der neue «James Bond»-Film steht unter keinem guten Stern. Erst vor wenigen Tagen hat das Produktionsstudio den Film erneut verschoben. Das neue Startdatum, das sich frustrierte Fans im Kalender anstreichen müssen, ist der 8. Oktober 2021.

Besonders bitter ist die Verschiebung aber für das produzierende Studio, denn allem Anschein nach müssen nun diverse Szenen nachgedreht werden. Das berichtet ein Insider der britischen Zeitung The Sun. Grund dafür seien diverse Gadgets, die im Film zu sehen sind und mittlerweile veraltet seien.

Der Quelle zufolge gehe es vor allem um Szenen, in denen James Bond diverse Ausrüstungsgegenstände erhält. Die Details würden zwar noch unter Verschluss gehalten, aber alle wissen, dass James Bond immer die neusten Gadgets nutze, so der Insider. Das Problem sei, dass einige dieser Gadgets beim Drehstart die allerneusten Modelle waren. Käme der Film nun aber ohne Nachdrehs raus, sähe es so aus, als würde James Bond etwas benutzen, das schon seit Ewigkeiten auf dem Markt sei.

Oder anders ausgedrückt: Die Produkte, für die Firmen viel Geld bezahlt haben, damit sie im Film zu sehen sind, will nun niemand mehr kaufen.

Für das Studio könnte es teuer werden

Eines dieser Gadgets dürfte ganz klar ein Nokia-Smartphone sein. Nokia wollte ursprünglich parallel zum Bond-Start sein neues Flaggschiff Nokia 8.3 5G lancieren. Als der Film dann auf den November verschoben wurde, passte auch Nokia das Startdatum seines Handys an. Als die Verantwortlichen «Keine Zeit zu sterben» dann erneut verschoben, brachte Nokia sein Handy notgedrungen ohne Bond-Werbepush auf den Markt. Weitere Szenen, die von Nachdrehs betroffen sein könnten, beinhalten Produkte von Omega und Adidas.

Nokia 8.3 5G Werbung mit James Bond 007.
Für die Tonne: 007-Werbung von Nokia.Bild: HMD Global

Die Nachdrehs dürften das Studio viel Geld kosten. Nicht nur müssen die Crew und die alten Sets wieder her, auch die Darsteller*innen gilt es neu zu verpflichten. Da der Film bereits fertiggestellt ist, wird das Studio der Besetzung wohl ein hübsches Sümmchen bezahlen müssen, um sie für die Nachdrehs vor die Kamera zu kriegen. Kommt noch hinzu, dass die Darsteller mittlerweile anderweitig beschäftigt sind und die Produzenten nur hoffen können, dass Daniel Craig und Co. überhaupt Zeit für die Nachdrehs haben.

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(pls)

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